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05.07.2010 - Die SpVgg trauert um Herbert „Ertl“ Erhard
Herbert "Ertl" Erhard
Herbert "Ertl" Erhard
Herbert Erhart ist tot. Nach längerer Krankheit verstarb am vergangenen Samstag, kurz vor seinem 80. Geburtstag, einer der größten Fußballer, den die SpVgg hervorgebracht hat. Erhard, ein gebürtiger Fürther, war Teilnehmer an drei Weltmeisterschaften (1954, 1958, 1962) und Spielführer der Deutschen Nationalmannschaft. Für die deutsche Auswahl bestritt Erhardt 50 Länderspiele. Bundestrainer Sepp Herberger schätzte an dem Fürther Abwehrrecken die Zweikampfstärke und die Fähigkeit, die Abwehr zu organisieren. Sein letztes Spiel im Nationaltrikot bestritt Erhardt 1963 in Zagreb beim Vergleich mit Jugoslawien. Für seinen Heimatverein SpVgg Fürth absolvierte er von 1947 bis 1962 über 800 Spiele, ehe er zum Ende seiner Karriere zum FC Bayern München wechselte.

„Ertl“, der in Fürth ein generationenübergreifendes Idol war, hielt seiner Heimatstadt und seiner SpVgg zeitlebens die Treue. Nur einen Steinwurf vom Sportpark Ronhof entfernt wohnend, war Erhardt gern und häufig gesehener Gast bei den Spielen des Kleeblatts. Die SpVgg Greuther Fürth trauert um einen außergewöhnlichen Sportsmann, der einen großen Teil der Geschichte des Fürther Traditionsvereins prägte. Herbert Erhard hinterlässt Ehefrau Karin, zwei Töchter und drei Enkelkinder.

Christian Bald/Jürgen Schmidt

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