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Saison 1990/1991
Freundschaftsspiel - Sa., 09.02.1991, 14:30 Uhr
SpVgg Fürth - Jahn Regensburg
1:0 (0:0)
Nach dem ersten Vorbereitungsspiel (1:1 gegen SpVgg Weiden vor einer Woche) schnitt der Landesligist SpVgg Fürth auch im zweiten Vergleich mit einem Bayernligisten respektabel ab und gewann am Samstag im Ronhof gegen den SSV Jahn Regensburg mit 1:0. Den einzigen Treffer erzielte Achim Beierlorzer in der 65. Minute per Strafstoß.
Auch die Regensburger wussten bei den "Kleeblättlern" zu imponieren, warteten mit gefälligem Kombinationsspiel auf, wenngleich sie insgesamt nicht so brillant aufspielten wie vor acht Tagen der Spitzenreiter der höchsten Fußball-Amateurliga. Besonders hervorzuheben die wohltuende Fairness auf beiden Seiten, was bei früheren Auseindersetzungen der alten Rivalen längst nicht immer der Fall war.
Ungeachtet der widrigen Umstände - Schnee und Kälte passen nicht zum Fußball - bekamen die wenigen Zuschauer ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel zu sehen, durchsetzt mit zahlreichen Torszenen hüben wie drüben. Während Jahn-Keeper Alwin Homeier seit Jahren zu den besten seines Faches im Amateurbereich zählt, war im Kleeblatt-Tor Nachwuchsmann Frank Siebenkaess die große Überraschung.
Vor allem Thomas Hemmerich, Dreh- und Angelpunkt beim SSV Jahn, kam mehrmals frei zum Schuss, konnte den hochgewachsenen Kleeblatt-Torsteher jedoch nicht überwinden. Seine beste Szene hatte Siebenkaess in der 53. Minute, als Wenzl dem durchgebrochenen Schwabenbauer im Strafraum die Beine wegzog. Den von Rixinger scharf geschossenen Strafstoß konnte er mit dem Fuß abwehren. Allerdings griff der Lange einmal bei einem. Flankenball peinlich daneben, hatte jedoch das Glück des Tüchtigen.
Im übrigen ließ Rixinger, der schon eine Saison für die Fürther spielte, nur sporadisch seine Torgefährlichkeit aufblitzen. Mehr Mühe hatte die Kleeblatt-Abwehr mit dem quirligen Mühlbauer, der sich auf dem glatten Boden elegant bewegte, allerdings im Abschluss Pech hatte. Insgesamt konnte Regensburgs Trainer „Aki" Schmidt mit seiner Mannschaft zufrieden sein.
Bei den Einheimischen tat sich Frode Holmeide besonders hervor. Für den Norweger waren die Witterungsbedingungen offenbar recht günstig. Als Trainer Günther Gerling den erneut tadellos aufspielenden Norbert Glintschert nach dem Wechsel in der Kabine ließ, vertrat ihn Holmeide als Libero ausgezeichnet. Dagegen schlug das Experiment mit Dieter Wenzl im Abwehrbereich fehl. Erst als nach einer Stunde Bernd Lunz auf den Platz kam, wirkte die Fürther Deckung wieder stabil.
Insgesamt war der Fürther Sieg etwas glücklich, jedoch keineswegs unverdient. Beide Mannschaften spielten erfreulich offensiv. Man darf ihnen bestätigen, bereits eine ansprechende Form aufzuweisen und für die kommenden Aufgaben im Punktspielbetrieb gut vorbereitet zu sein.
SpVgg Fürth: Siebenkaess - Glintschert (46. Wenzl) - Schneider, Förster - Beierlorzer, Holmeide, Sendner, Pieczyk, Hermann - Ebner (62. Zettl), Auernhammer (62. Lunz) - Trainer: Günter Gerling
Jahn Regensburg: Homeier - Müllerbauer - Hack, Blabl - Dzepina, Kammermeier, Schwabenbauer, Hemmerich, Rixinger - Paulik (83. Refi), Mühlbauer - Trainer: Alfred Schmidt
Tore: 1:0 Beierlorzer (65., Elfmeter)
Schiedsrichter: Schleier (Altenberg)
Zuschauer: 200
Besondere Vorkommnisse: Siebenkaess hält Foulelfmeter von Rixinger (53.)
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