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Saison 1991/1992
18. Spieltag - Sa., 09.11.1991, 14:30 Uhr
SpVgg Weiden - SpVgg Fürth
1:3 (0:1)
Die SpVgg Fürth bleibt den Spitzenmannschatten der Fußball-Bayernliga auf den Fersen. 3:1 gewannen die Ronhofer ihr erstes Rückrundenspiel bei der SpVgg Weiden. Sie bleiben damit auf Platz vier der höchsten bayerischen Amateurklasse.
Dem Kleeblatt ist mit diesem Erfolg die Revanche für das 3:3 zum Saisonauftakt geglückt. Der doppelte Punktgewinn gegen die sehr verunsicherten Gastgeber war völlig verdient. Er basierte vor allem auf einer guten Leistung in der ersten Halbzeit. Frode Holmeide (33.), Uwe Auernhammer (75.) und Harald Ebner (88.) waren für die Gäste aus der Kleeblattstadt erfolgreich. Spieler des Tages war aber Oliver Zettl. Er blieb zwar diesmal ohne Torerfolg, bereitete aber die ersten beiden Fürther Treffer entscheidend vor. Das 1:0 zugunsten der Fürther fiel in Überzahlspiel. Da Verteidiger Schmalfuß den Fürther Stürmer nur selten in den Griff bekam, handelte sich Weidens Libero Quol, der aushelfen musste, nach einer halben Stunde eine Zeitstrafe ein.
Bei den Oberpfälzern rumort es zur Zeit gewaltig. Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Die Mannschaft konnte bisher den Meisterschaftsambitionen des Vereins nicht gerecht werden. Die Unruhe wirkt sich auf die Leistungen der Spieler aus. Davon hat das Kleeblatt profitiert. Vor der Pause gewannen die Gäste aufgrund einer taktisch klugen Einstellung immer mehr die Oberhand. Nachdem die oft blind anrennenden Oberpfälzer in Strafraumnähe versagten, gab es in der 26. Minute die erste Möglichkeit für die Gäste. Oliver Zettl, der seinen Gegenspieler Schmalfuß klar beherrschte, traf aber nur die Latte. Vier Minuten später köpfte Harald Ebner aus aussichtsreicher Position über das Tor. Der fällige Treffer fiel in der 33. Minute nach einer Meisterleistung von Zettl. Er setzte sich auf der rechten Position durch, hob geschickt den Ball über den Torwart. Holmeide stand goldrichtig und köpfte ein.
Sekunden vor dem Pausenpfiff durch Schiedsrichter Ertl aus Günzburg, der mit diesem fairen Spiel praktisch keine Probleme hatte, versuchte Zettl noch einmal den gleichen Trick. Da köpfte aber ein Verteidiger den Ball aus der Gefahrenzone. Weiden rannte in den ersten 45 Minuten vergeblich an. Die Fürther Abwehr stand sicher und machte alle Versuche zunichte. Die erste und einzige gute Szene für die Platzherren gab es in der 36. Minute, als Klaus Scheidig, der aus Zirndorf stammt, abzog. Torwart Roland Kastner machte diese gute Gelegenheit im Nachfassen zunichte. Nach der Pause hatten die Fürther Schwierigkeiten, das Spiel zu kontrollieren. Die Mannschaft von Trainer Günter Gerling ließ sich von der Hektik der Weidener anstecken und bekam auch in der 67. Minute die Quittung in Form des Ausgleichs zum 1:1 präsentiert. Vier Minuten vorher war Milos Lejtrich eingewechselt worden. In der Fürther Hintermannschaft fühlte sich offenbar niemand für ihn zuständig. Bei einem Freistoß konnte Lejtrich jedenfalls ungehindert einköpfen.
Dieser Treffer rief wieder die Ronhofer auf den Plan, die ein recht leicht zu gewinnendes Spiel nicht mehr abgeben wollten. Libero Norbert Glintschert zwang Weidens Torwart Dotzler (70.) zu einer Glanzparade. In der Folge musste Torschütze Lejtrich zweimal feststellen, dass der Fußball ein Mannschaftssport ist und Alleingänge nur selten zum Erfolg führen. Luft verschafften sich die Ronhofer in der 75. Minute. Uwe Auernhammer war gerade zwölf Minuten auf dem Platz, als ihm die erneute Führung gelang. Wieder leistete Zettl als Außenstürmer die entscheidende Vorarbeit mit einer präzisen Flanke. Auernhammer traf zwar das Leder nicht richtig, der Ball landete aber trotzdem im Tor. Weiden gab sich dadurch aber noch nicht geschlagen. Die Chance zum erneuten Ausgleich vergab Asbeck (77.), der den Ball leicht verzog.
Die endgültige Entscheidung fiel zwei Minuten vor Schluss. Ebner überlief bei einem Pass in die Gasse seinen Gegenspieler, umspielte Torwart Dotzler und brachte schließlich den Ball auch noch im leeren Tor unter. Insgesamt war es ein verdienter Erfolg des Kleeblatts.
SpVgg Weiden: Dotzler - Quol - Schmalfuß, Schmidt - Zeiler, Walz, Gradl (83. Lejtrich), Meyerhofer, Götzer - Scheidig (80. Pühler), Asbeck - Trainer: Josef Schuderer
SpVgg Fürth: Kastner - Glintschert - Schneider, Lenz - Stolz, Beierlorzer, Ebner, Holmeide, Hermann (72. Weber) - Müller (63. Auernhammer), Zettl - Trainer: Günter Gerling
Tore: 0:1 Holmeide (33.), 1:1 Lejtrich (67.), 1:2 Auernhammer (75.), 1:3 Ebner (88.)
Schiedsrichter: Ertl (Günzburg)
Zuschauer: 1100
Zeitstrafen: Quol
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