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Saison 1985/1986
12. Spieltag - Sa., 12.10.1985, 15:00 Uhr
SpVgg Fürth - SC Fürstenfeldbruck
1:1 (0:1)

Nach dem deutlichen Sieg beim 1. FC Nürnberg wollten die "Kleeblättler" gegen den Bayernliga-Neuling SC Fürstenfeldbruck dort anknüpfen, wo sie am Valznerweiher aufgehört haben. Dazu kam die Mannschaft jedoch überhaupt nicht, denn bereits nach 90 Sekunden lag sie mit 0:1 im Rückstand. Wie sich im Spiel später herausstellte war dies übrigens die einzige erfolgversprechende Angriffsaktion der Gäste im ganzen Spiel. Das Kleeblatt-Team war von dem frühen Gegentreffer offensichtlich geschockt. Mit viel Kraftaufwand ging man schließlich daran, den Rückstand zu egalisieren. Man erreichte zwar eine optische Überlegenheit, doch wirkten die Aktionen zu verkrampft. Zudem hatten die Fürstenfeldbrucker mittlerweile ein Abwehrbollwerk aufgebaut, das mit Einzelaktionen, wie sie die Kleeblättler bevorzugten, kaum ernsthaft in Gefahr gebracht werden konnte. Auch mit Weitschüssen hatten die Gastgeber kein Glück und ebenso aus der Vielzahl von Eckbällen (am Ende lautete das Eckenverhältnis 20:0 für die SpVgg) konnte kein Kapital geschlagen werden. Dem Angriffsspiel der Kleeblättler fehlte einfach eine klare Linie, ohne die die massierte Abwehr des Gegners nicht zu knacken war.
Die zweite Halbzeit begann fast so wie die erste, doch fiel glücklicherweise kein Tor für die Gäste, als Sigi Susser mit einem Freistoß einem Gegner den Ball servierte und dieser mutterseelenallein dem Fürther Tor zustreben konnte, den Ball an Roland Kastner aber auch am Tor vorbeischob. Der längst überfällige Ausgleichstreffer fiel dann doch nach etwa einer Stunde Spielzeit. Nachdem der für Harald Ebner eingewechselte Roland Reichel im Strafraum umgestoßen wurde, verwandelte Rudi Litz den Strafstoß sicher. Das Spiel lief in der Folge weiterhin nur in Richtung Fürstenfeldbrucker Tor, von Kontern der Gäste war überhaupt nichts zu sehen. Die größte Chance, das Blatt endgültig zu wenden, bot sich fünf Minuten nach dem Ausgleichstreffer. Nach einem Handspiel im Strafraum deutete der Schiedsrichter sofort auf den Elfmeterpunkt, doch landete der Strafstoß von Rudi Litz diesmal nur am Pfosten. In der Schlussviertelstunde, in der die Kleeblättler alles nach vorne warfen, ergaben sich zwar noch einige Torgelegenheiten, doch ein Tor wollte einfach nicht mehr fallen. Günter Gerling war naturgemäß mit dem Ergebnis und auch mit der Leistung seines Teams nicht zufrieden. Er hob lediglich die kämpferische Leistung hervor. Das frühe Gegentor und die Belastung, zu Hause unbedingt gewinnen zu müssen, habe die Mannschaft verkrampfen lassen.
Das Spiel zeigte jedenfalls, daß das SpVgg-Team derzeit keine krisenfeste Einheit bildet.

SpVgg Fürth: Kastner - Seelmann - Rupp, Distler (74. Hütter), Beiersdorfer - Weyerich, Susser, Hermann, Litz - Kastl, Ebner (46. Reichel) - Trainer: Günter Gerling
SC Fürstenfeldbruck: Taferner - Lachauer - Miller, Lazar, Gebele - Holzapfel, Seider, Förg, Brieger - Schäffler, Rauscher (71. Schlerf) - Trainer: Willi Bierofka
Tore: 0:1 Schäffler (2.), 1:1 Litz (58., Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Eckl (Landshut)
Zuschauer: 2500
Gelbe Karten: Seelmann, Beiersdorfer
Gelbe Karten (Gast): Gebele, Holzapfel
Besondere Vorkommnisse: Litz schießt Handelfmeter an den Pfosten (63.)
Zeitstrafen (Gast): Rauscher
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