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Saison 1996/1997
14. Spieltag - Sa., 09.11.1996, 14:00 Uhr
SSV Reutlingen - SpVgg Greuther Fürth
0:1 (0:0)
Auch der SSV Reutlingen konnte den Siegeszug der SpVgg Greuther Fürth in der Regionalliga nicht stoppen. 1:0 gewann die Mannschaft von Trainer Armin Veh das Schlagerspiel des 14. Spieltages und behauptete damit die Tabellenführung. Das "goldene Tor" erzielte Jochen Weigl in der 73. Minute. "Das war die beste Regionalligapartie, die ich bisher als Präsident erlebt habe", schwärmte Fürths Präsident Helmut Hack. Tatsächlich präsentierte sich der Gastgeber als kompakte und eingespielte Einheit, die dem Spitzenreiter einiges abverlangte.
Von daher lobte Veh seine Mannschaft auch über den grünen Klee. "Wir waren die bessere Mannschaft. Die erste Halbzeit verlief noch ausgeglichen, aber im zweiten Durchgang haben wir unsere läuferischen Qualitäten ausgespielt", befand er. Die Schwaben begannen wie erwartet mit einem Sturmlauf auf das Tor von Andreas Menger. Aus einer sicheren Abwehr heraus inszenierten sie Angriff auf Angriff, aber nur ein einziges Mal wurde es zunächst für die Fürther gefährlich, als nämlich Michael Mayer SpVgg-Libero Rainer Zietsch überlief (7.). Der Mittelfeldakteur der Reutlinger wusste jedoch mit dieser Möglichkeit nichts anzufangen. Glück hatte das Kleeblatt allerdings auch noch, als Klaus Mirwald in der 25. Minute nach einem Eckball nur die Latte traf.
Die Fürther, die mit Frank Türr als einziger Spitze und dem Ghanaer Aduobe als zusätzlichem Mittelfeldspieler begannen (Veh: "Gegen die Reutlinger Viererkette war diese Maßnahme notwendig") ließen sich ansonsten von den Angriffsbemühungen der Gastgeber nicht beeindrucken. Vielmehr wurde in aller Ruhe das eigene Spiel aus der Abwehr heraus aufgebaut und in den Zweikämpfen energisch dagegen gehalten. Dass sich die Akteure der Spielvereinigung strikt an die Vorgabe ihres Trainers hielten, zahlte sich nach dem Seitenwechsel aus. Denn nun diktierten die Mittelfranken das Geschehen, während die Reutlinger nichts mehr zuzusetzen hatten. Fast zwangsläufig häuften sich die Möglichkeiten des Tabellenführers, was auch mit daran lag, dass Veh mit Bernd Müller nun einen weiteren Stürmer einwechselte. Dabei trat das derzeitige Manko der Ronhofer erneut offen zutage: Sie erarbeiten sich eine Vielzahl von Chancen, doch sie können sie nicht verwerten. Das war beim mageren 1:0 gegen Augsburg und nun auch in Reutlingen so.
"Mann des Tages" war der pfeilschnelle Jochen Weigl. Wurde ihm in der 35. Minute vom ansonsten sicher leitenden Schiedsrichter Dörr (Griesheim) noch ein Foulelfmeter verweigert, schlug der Fürther in der 73. Minute doch noch zu. Im Alleingang spielte er zwei Verteidiger und SSV-Torwart Jovanovic aus und hatte danach keine Probleme, den Ball ins leere Tor zu schieben. Dieser Treffer schockte die Gastgeber. Sie bemühten sich zwar nach Kräften um den Ausgleich, wobei sich selbst ihr Keeper in die Angriffe einschaltete, doch es fehlte nun die spielerische Linie. Ganz anders die Gäste, die weitere gute Chancen verbuchten, doch auch Torjäger Frank Türr brachte die Lederkugel nicht mehr im Reutlinger Tor unter.
SSV Reutlingen: Jovanovic - Wildmann, Cast, Mutapcic, Janic - Joos (78. Oesterle), Nwanegbo, Mayer, Winter, Mirwald (33. Okoh, 70. Maier) - Ristic - Trainer: Ralf Rangnick
SpVgg Greuther Fürth: Menger - Zietsch - Probst, Richter - Lotter, Weigl, Sbordone, Motzke, Aduobe (46. Müller), Radoki - Türr - Trainer: Armin Veh
Tore: 0:1 Weigl (73.)
Schiedsrichter: Dr. Dörr (Griesheim)
Zuschauer: 4500
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