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Saison 2006/2007
21. Spieltag - So., 11.02.2007, 14:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - Erzgebirge Aue
2:1 (1:0)
    Bilder vom Spiel »    

Das Kleeblatt hat den dritten Sieg der Rückrunde eingefahren. Neben dem zweifachen Torschützen Christian Timm hatte Stephan Loboué entscheidenden Anteil, der in der 22. Minute einen Foulelfmeter von Rangelov sicher hielt. Außerdem feierten mit Markus Karl und Cidimar zwei zur Winterpause gekommene Spieler ihren Einstand.

Die Partie begann zunächst mit Abtasten. Beide Seiten hatten anfangs wenig Aktionen zum Tor. Der erste Schuss der Partie stammte von Aues Geißler, der aber aus 19 Metern danebenzielte (18.). In der 21. Minute wurde Rangelov von Mijatovic zu Fall gebracht. Der Unparteiische entschied auf Elfmeter, doch Loboué konnte den vom Gefoulten selbst getretenen Ball sicher halten. In der 27. Minute musste Loboué sich erneut strecken, nachdem Trehkopf aus 19 Metern abgezogen hatte. Auf der Gegenseite rettete Liebers auf der Linie nach einer Caillas-Hereingabe (29.). Diese erste Großchance war das Signal. In der Folge war die SpVgg besser. Timm scheiterte kurz darauf aus 20 Metern an Erzgebirge-Keeper Keller. Die anschließende Ecke brachte den Führungstreffer: Kleine köpfte an den Pfosten, den zurückspringenden Ball schoss Mijatovic auf das Tor, ein Auer klärte im letzten Moment, die Kugel ging erneut gegen den Pfosten, fiel Timm vor die Füße und der schoss aus kürzester Distanz zum 1:0 ein.

Sekunden vor dem Pausenpfiff flankte Achenbach. Dessen Bogenlampe legte Lanig per Kopf auf Reisinger, der brachte die Kugel am Fünfmeterraum aber nicht unter Kontrolle.

Nach dem Wechsel erhöhten beide Teams das Risiko. Aue kam nun mehr hinten heraus, dem Kleeblatt boten sich Räume. In der 52. Minute versuchte es Adlung per volley aus 20 Metern, der Ball rutschte ihm aber über den Spann. Zwei Minuten darauf das 2:0: Adlung sah, dass Timm auf halblinks plötzlich vollkommen frei stand und spielte den Ball gekonnt in den Rücken der Gäste-Abwehr. Timm nahm den Ball an, lief ein paar Meter und schoss gefühlvoll über den herausgelaufenen Keller zum 2:0 ein.

Beim nächsten Angriff zog Reisinger aus spitzem Winkel ab, doch Keller konnte abwehren.

In der 56. Minute die beste Möglichkeit für den FCE nach der Pause: Der eingewechselte Curri flankte auf Rangelov, der brachte freistehend nur ein Schüsschen zustande. Erneut Rangelov vermasselte den Gästen einen Konter, als er die Flanke nicht zum vollkommen freistehenden Juskowiak brachte, und in der 72. Minute setzte Dostalek den Ball nach einem Gewühl im Strafraum an den Pfosten.
In der Endphase warf Aue, das ab der 81. Minute nach Gelbrot für Heller in Unterzahl spielte, alles nach vorn, doch die Kleeblatt-Abwehr stand weitgehend sicher. In der 89. Minute schaffte Curri dann per Freistoß aus 18 Metern den Ehrentreffer für die Gäste, die aber nicht mehr zu einer Ausgleichsgelegenheit kamen.

Stimmen:
Gerd Schädlich: Wir sind ganz gut ins Spiel gekommen. Aber wir waren leider nicht in der Lage, den Ball aus elf Metern ins Tor zu schießen. Bei einer Standardsituation haben wir dann gepennt. Der Anschlusstreffer kam zu spät. Am Ende geht der Sieg für Fürth in Ordnung.

Benno Möhlmann: Aue war gut eingestellt, wir hatten es sehr schwer. Nach dem Führungstreffer hatten wir einige gute Szenen. Nach unserem zweiten Tor war ich aber nicht mehr so zufrieden, weil ich gedacht hatte, dass wir die Konterchancen nutzen könnten, aber wir haben das nicht so gut gemacht.

Daniel Felgenhauer: Solche Spiele muss man eben auch gewinnen. Wir haben zwar nicht so überragend gespielt, aber wir waren eng zusammen, haben nichts zugelassen und letztlich verdient gewonnen. Ausschlaggebend für den Aufwärtstrend ist, dass der Kader gestrafft wurde und wir näher zusammengerückt sind. Wir sind vom Kopf her stabiler und ruhiger geworden.

Markus Karl: Das ist einfach geil, wieder hier zu sein. Ich bin richtig froh, dass ich heute spielen durfte. Nun haben wir auch noch gewonnen, das macht die Sache doppelt schön.

Stephan Loboué: Ich bin sehr zufrieden, dass ich mit meinem gehaltenen Elfer zum Sieg beitragen konnte. Wichtig ist beim Elfmeter, dass man die richtige Ecke ahnt. Das ist mir gelungen. Ich denke, es liegt an mir, ob ich nun im Tor bleibe. Wenn ich meine Leistung bringe, dann werde ich auch spielen.

Jürgen Schmidt

SpVgg Greuther Fürth: Loboué - Felgenhauer, Kleine, Mijatovic, Achenbach - Timm, Judt, Lanig (60. Karl), Caillas - Adlung (78. Cidimar), Reisinger (65. Schröck) - Trainer: Benno Möhlmann
Erzgebirge Aue: Keller - Heller, Kos, Liebers, Trehkopf - Geißler (65. Kurth), Dostalek, Adamski, Schäfer (60. Juskowiak) - Demir (46. Curri), Rangelov - Trainer: Gerd Schädlich
Tore: 1:0 Timm (31.), 2:0 Timm (54.), 2:1 Curri (89.)
Schiedsrichter: Dingert (Thallichtenberg)
Zuschauer: 6400
Gelbe Karten: Mijatovic, Reisinger
Gelbe Karten (Gast): Kurth
Gelb-Rote Karten (Gast): Heller (82.)
Besondere Vorkommnisse: Loboué hält Foulelfmeter von Rangelov (22.)
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