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Saison 2006/2007
28. Spieltag - So., 08.04.2007, 14:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - Carl Zeiss Jena
2:0 (0:0)
    Bilder vom Spiel »    

Weiter geht´s im Takt: Auch von Carl Zeiss Jena ließ sich die SpVgg Greuther Fürth nicht aufhalten und siegte hoch verdient mit 2:0 gegen die Thüringer. Torschützen waren Cidimar und Christian Timm.
Die Gäste begannen zunächst nicht schlecht und erzwangen ein ausgeglichenes Feldspiel. Mit geschickter Defensivtaktik verhinderten sie zunächst Fürther Angriffe. Der erste Schuss kam dann auch von den Gästen, doch Günther zielte aus 20 Metern weit vorbei.
So dauerte es bis zur 17. Minute, ehe die SpVgg die erste gute Gelegenheit hatte. Nach Adlung-Flanke kam Danny Fuchs aus spitzem Winkel zum Schuss, Jenas Keeper Lomaia konnte jedoch abwehren. Bei dieser Aktion hatte sich der Keeper verletzt und musste ausgetauscht werden. Sein Nachfolger Kraus hatte nach wenigen Sekunden gleich Glück: Daniel Felgenhauer donnerte die Kugel aus 18 Metern an die Unterkante der Latte, der Ball sprang aber wieder heraus. In der Folge übernahm das Kleeblatt die Initiative. Viele Ecken und Freistöße kamen vor das Tor der Thüringer, die aber mit viel Geschick verteidigten. In der 28. Minute hebelte Mauersberger mit dem Hinterkopf die Deckung aus, seine Vorlage köpfte Kleine aber zu zentral, Kraus lenkte über die Latte. Nach der anschließenden Ecke schoss Kleine aus der Drehung, der abgefälschte Ball traf den Innenpfosten und sprang wie bei Felgenhauer, wieder heraus. Tormann Kraus packte sich die Kugel. Beim besten Konter der Gäste rettete Judt vor dem einschussbereiten Ashvetia.
In der 33. Minute noch einmal Jena: Schlitte schoss aus 17 Metern über das Tor. Die Gäste hatten Glück, als für sie wieder die Latte rettete: Felgenhauer Freistoß aus 20 Metern prallte ins Feld zurück.
Mit dem für die Gäste schmeichelhaften Remis ging es in die Pause. Die SpVgg kam nach dem Wechsel noch agiler auf das Feld. In der 53. Minute war es fuchs, der sich auf links durchsetzte. Seine Flache Flanke kam zu Cidimar, der den Ball geschickt annahm und in aller Ruhe wartete bis Kraus zu Boden ging. Dann schoss der Brasilianer zum 1:0 ein.
Drei Minuten später der K.o. für die Gäste: Cidimar spielte den Ball wunderbar in den Rücken der Viererkette zu Judt, dessen Querpass Timm direkt in den linken Winkel schmetterte.
Das 2:0 war die Vorentscheidung, bei den Gästen rührte sich nicht mehr viel. Wahrscheinlich wären sie unter die Räder gekommen, doch in der 58. Minute bremste ein Schock das Fürther Spiel. Kapitän Thomas Kleine stieß beim Versuch eines Flugkopfballs mit dem Gäste-Keeper zusammen, der ihn ungewollt mit dem Knie am Kopf traf. Kleine musste ausgetauscht werden, lag zunächst bewegungslos draußen und wurde dann mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht.
Danach war der Faden im Kleeblatt-Spiel verständlicherweise ein wenig gerissen. Adlung und Timm hatten dann noch einmal gute Gelegenheiten, ehe Zimmermann per Kopf die beste Gäste-Chance des Spiels hatte, doch Loboué lenkte den Ball über die Latte.
Den Schlusspunkt setzte der gute Mijatovic-Vertreter Jan Mauersberger, der nach einer Ecke zum Kopfball kam, den auf der Linie stehenden Kraus aber quasi anschoss (88.).

Stimmen:
Benno Möhlmann: Der Gegner war gut eingestellt und ließ uns zunächst nicht so ins Spiel kommen. In der zweiten Hälfte waren wir dann mehr in Bewegung. Nach dem 2:0 war die Partie entschieden. Wir sind natürlich froh, dass wir unsere Serie fortsetzen konnten.

Heiko Weber: In der ersten Hälfte hatte es gar nicht danach ausgesehen. Wir hatten klare Konterchancen kläglich vergeben. Nach dem 2:0 hatten wir Glück, dass wir einen sehr guten Daniel Kraus hatten, der uns in drei oder vier Situationen das Ergebnis gehalten hat.

Martin Lanig: Wir wussten, dass es gegen die defensiv ausgerichteten Gäste schwer wird und wir Geduld haben müssen. Es war ähnlich wie gegen Braunschweig. Am Ende haben wir aber hoch verdient gewonnen.

Timo Achenbach: Nach dem Ausscheiden von Tommy Kleine haben wir uns hinten eigentlich ganz gut sortiert, auch Dejan hat das gut gemacht, deshalb passierte nichts mehr. Der Sieg geht absolut in Ordnung.

Daniel Felgenhauer: Na, das war zwei Mal ziemlich Pech. Ich muss halt das nächste Mal einen Zentimeter tiefer zielen. In der Halbzeit habe ich mich schon geärgert, denn beim 0:0 trauerst du solchen Schüssen schon hinterher. Glücklicherweise haben wir dann gewonnen, da kann man es mehr verschmerzen.

Helmut Hack: Wunderbar! Unser Märchen geht weiter. Ich habe mich heute auch über die Kulisse und die Stimmung gefreut. Ein rundum positiver Ostersonntag

Jürgen Schmidt

SpVgg Greuther Fürth: Loboue - Felgenhauer, Kleine (68. Kelhar), Mauersberger, Achenbach - Adlung, Judt, Lanig, Fuchs (82. Caillas) - Timm, Kucukovic (46. Cidimar) - Trainer: Benno Möhlmann
Carl Zeiss Jena: Lomaia (23. Kraus) - Günther, Wachsmuth, Voigt, R. Maul - Schlitte, Sykora, Kühne, Fröhlich - Aschwetija (60. Werner), Zimmermann - Trainer: Heiko Weber
Tore: 1:0 Cidimar (52.), 2:0 Timm (55.)
Schiedsrichter: Schempershauwe (Hildesheim)
Zuschauer: 11000
Gelbe Karten: Cidimar
Gelbe Karten (Gast): Aschwetija, Kühne, Voigt
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