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Saison 2007/2008
3. Spieltag - So., 26.08.2007, 14:00 Uhr
1. FC Kaiserslautern - SpVgg Greuther Fürth
0:1 (0:1)
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Das Kleeblatt stürmte den Betzenberg: Verdient gewann die SpVgg beim 1. FC Kaiserslautern mit 1:0 Toren. Dabei drückte der knappe Erfolg durch das Elfmetertor von Stefan Maierhofer die Überlegenheit der Ronhofer nur unzureichend aus.
Das Spiel begann auf beiden Seiten mit vielen Fehlpässen und Nervosität. Die erste Möglichkeit hatte die SpVgg durch Bernd Nehrig, der in der siebten Minute nach Kopfballvorlage von Stefan Maierhofer knapp vorbei zielte. Ein harmloser Versuch von Neubauer zwang Sascha Kirschstein in der 15. Minute, zum ersten Mal einzugreifen, ansonsten hatte der Fürther Keeper sehr wenig zu tun.
Das Kleeblatt übernahm nun immer mehr die Initiative gegen die im Spiel nach vorne harmlosen Gastgeber, die mit dem frühen Stören der Fürther nicht zurecht kamen. In der 29. Minute flankte Nehrig nach innen, Müller klärte im letzten Moment per Kopf vor Maierhofer zur Ecke. Die brachte Timo Achenbach nach innen. Asen Karaslavov verlängerte den Ball an den langen Pfosten, wo Maierhofer knapp verpasste.
In der 35. Minute köpfte Martin Lanig freistehend Fromlowitz in die Arme, der insgesamt sicher leitende Schiedsrichter Knut Kircher hatte aber ein Foul des Fürthers gesehen. Kircher lag in der 39. Minute erneut richtig: Schönheim zog Nehrig nach einer Flanke so vehement am Arm nach unten, dass der Unparteiische zu Recht auf Strafstoß entschied. Stefan Maierhofer lief an und traf sicher ins vom Schützen gesehen rechte Eck (40.).
Nach dem Wechsel blieb die SpVgg dran. In der 47. Minute passte Maierhofer auf Adlung, der aber zu lange zögerte und noch gestört wurde. In der 53. Minute war es endlich so weit: Die Lauterer gaben ihren ersten Schuss Richtung Fürther Tor ab, die Kugel strich dann aber doch relativ weit vorbei. Sechs Minute darauf wieder die SpVgg. Martin Lanig spielte sich in der Mitte durch, wartete aber eine Moment zu lange mit dem Abspiel zum mitgelaufenen Burkhardt. Eine Minute darauf zog Lanig dann aus 22 Metern ab, Fromlowitz fischte die Kugel aber mit Glanzparade aus dem Dreieck. Kurz darauf ging ein Flugkopfball von Nehrig daneben. Pech hatte Stefan Maierhofer, der nach einer Attacke von Ouattara eine Knöchelverletzung davontrug.
Der kurz zuvor eingewechselte Stefan Reisinger tankte sich in der 78. Minute durch, scheiterte aber am herausgeeilten Fromlowitz.
In der 80. Minute die allererste Chance für die enttäuschenden Lauterer: Schönheim wurde zunächst abgeblockt, der Ball kam aber zu Runström, der aus 14 Metern freistehend daneben zielte. Zwei Minuten darauf kam Opara mit dem Kopf an eine Flanke, setzte die Kugel aber knapp neben den linken Pfosten.
Stachnik hatte in der 85. Minute die letzte Gelegenheit für die Platzherren, doch sein Schuss aus der Drehung ging deutlich vorbei. Den Schlusspunkt setzte Reisinger auf der anderen Seite. Aus der Bedrängnis zog er ab, der Ball wurde aber noch abgelenkt und sprang vom Pfosten zurück ins Feld.

Stimmen:
Bruno Labbadia: Für meine junge Mannschaft ist es sehr schön, dass wir hier gewonnen haben. Das gibt Selbstbewusstsein. Es hätte auch 3:0 oder 4:0 ausgehen können. Nach etwa einer Viertelstunde haben wir die Begegnung in die Hand genommen. Trotz des gelungenen Saisonstarts werden wir jetzt nicht abheben. Wir müssen weiterhin alles geben, in dieser Zweiten Liga geht es so eng zu, dass man sich kein Nachlassen erlauben darf.

Kjetil Rekdal: Fürth hat verdient gewonnen. Wir waren sehr schwach. Das wird Konsequenzen haben. Ich werde morgen eine Bank überfallen, dann können wir uns vielleicht noch Verstärkungen leisten.

Juri Judt: Nach der ersten Viertelstunde hatten wir alles im Griff. Wir wollten früh pressen, das ist uns gelungen, die Lauterer kamen kaum ins Spiel. Wir hätten nur noch das zweite Tor machen müssen, dann wäre am Schluss nicht noch mal Spannung aufgekommen.

Martin Lanig: Schön, dass wir hier gewonnen haben. Es hätte eigentlich höher ausfallen müssen. Aber ich denke, der Erfolg kann sich auch so sehen lassen.

Sascha Kirschstein: Wir hatten vielmehr Chancen, aber die Chancenverwertung war unser einziger Mangel heute. Wir hätten nun auch schon neun Punkte haben können, aber nun sind es sieben – das ist auch in Ordnung.

Bernd Nehrig: Das war ein klarer Elfer. Der Schiri stand gleich daneben und hat es gesehen. Es war nicht ausgemacht, wer schießt, sondern der, der sich am sichersten fühlt. Ich schieße im Normalfall nicht, wenn ich gefoult werde.

Stefan Maierhofer: Es war eine kompakte und gute Mannschaftsleistung. Wir sind gut gestanden und haben kaum Chancen für den Gegner zugelassen. Beim Elfer war es ein geiles Gefühl. Wenn man da vor so einer Wand steht und den Ball reinhaut. Ich fürchte, dass an meinem Knöchel einige Bänder lädiert sind. Hoffentlich ist es nichts Schlimmeres. Aber das wichtigste ist, dass wir die drei Punkte geholt haben.

Jürgen Schmidt

1. FC Kaiserslautern: Fromlowitz - S. Müller, Beda (62. Banouas), Ouattara, Schönheim - Neubauer, Bohl, Demai (68. Opara), Jendrisek (36. Bellinghausen) - Stachnik, Runström - Trainer: Kjetil André Rekdal
SpVgg Greuther Fürth: Kirschstein - Felgenhauer, Biliskov, Karaslavov, Achenbach - Adlung (90. Mauersberger), Judt, Lanig, Burkhardt - Nehrig (76. Reisinger), Maierhofer (66. Cidimar) - Trainer: Bruno Labbadia
Tore: 0:1 Maierhofer (40., Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg)
Zuschauer: 22500
Gelbe Karten: Stachnik, Ouattara, Runström
Gelbe Karten (Gast): Nehrig
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