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Saison 2007/2008
6. Spieltag - Fr., 21.09.2007, 18:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - Alemannia Aachen
2:0 (1:0)
    Bilder vom Spiel »    

Einen verdienten Sieg landete das Kleeblatt gegen Alemannia Aachen. Die Gäste, die noch vor der Pause eine Gelb-Rote Karte für Lagerblom hinnehmen mussten , konnten sich während 90 Minuten nur eine Chance erspielen, während der SpVgg mit etwas Glück noch der eine oder andere Treffer hätte gelingen können.
Beide Teams begannen mit viel Respekt. Die Gäste, wie von Coach Buchwald angekündigt, standen tief hinten drin und hatten in der Spitze kaum Anspielstationen. Zunächst konnte aber auch die SpVgg kaum vor das Tor von Straub dringen.
In der 12. Minute die erste Aufregung, als sich Klitzpera bei einer Achenbach-Flanke verschätzte, Reisinger den Ball aber beim Stoppen an die Hand bekam und zurückgepfiffen wurde.
In der 15. Minute ein Freistoß für die Gäste. Lehmann schoss aus 25 Metern deutlich links vorbei. Kurz darauf dann die erste Großchance für die Ronhofer: Eine Flanke von Felgenhauer legte Reisinger für Adlung vor, dessen Schuss nur knapp am Tor vorbei strich. Dann war es wieder Reisinger, der per Kopf auf Haas ablegte, dessen Seitfallzieher wurde aber von einem Aachener abgeblockt.
Nach einer guten haben Stunde flog ein Haas-Freistoß herein, doch Freund und Feind verpassten die Kugel. In der 34. Minute verlängerte Nehrig eine Flanke mit dem Hinterkopf auf das Tor, doch der Versuch geriet zu schwach.
Aus Aachener Sicht geht das 1:0 auf die Kappe von Vukovic: Der Manndecker schlug ein Luftloch, Reisinger schnappte sich am rechten Flügel den Ball, ging auf und davon und flankte gefühlvoll über Klitzpera zu Nehrig, der aus fünf Metern per Kopf erfolgreich war.
In der 40. Minute flankte wieder Felgenhauer, Reisingers Kopfstoß ging neben das Tor.
Aachen, das keine nennenswerte Offensivaktion zu Stande brachte, fiel dann doch noch auf. Lagerblom, schon mit Gelb belastet und vom Schiri ermahnt, rammte Burkhardt um und sah folgerichtig Gelbrot (43.).
Nach dem Wechsel begann das Kleeblatt furios. Zunächst versuchte es Reisinger mit einem Schrägschuss. In der 48. Minute hatte Burkhardt Pech, als er mit einem 20-Meter-Knaller den rechten Innenpfosten anvisierte. Die Kugel prallte ab, rollte an der Torlinie entlang, traf den linken Innenpfosten und sprang dem glücklichen Straub in die Arme. Wiederum Burkhardt war es, der sechs Minuten später nach einer Ecke aus 16 Metern über die Latte zielte, beim nächsten Angriff war es Nehrig, dessen Schuss aus spitzem Winkel vorbei ging.
Die Aachener, bei denen sich die Hereinnahme von Ebbers bezahlt machte, konnten sich dann etwas befreien. Ebbers war es auch, der in der 56. Minute die eigentlich einzige Chance für die Gäste hatte, die Kugel aber frei stehend aus zehn Metern in den Fangzaun hinter dem Tor schmetterte.
Im Gegenzug war dann Haas an der Reihe, Straub mit einem 18-Meter-Flachschuss in die Ecke zu zwingen. In der 63. Minute bediente Nehrig per Hacke Achenbach, doch Klitzpera kam an dessen Flanke gerade noch vor Reisinger heran und lenkte zur Ecke. Die Entscheidung in der 69. Minute: Adlung zog nach innen, legte per Hacke auf Lanig ab, und der traf aus 18 Metern ins linke untere Toreck zum 2:0.
Damit war die Partie gelaufen. Während die SpVgg den Ball in ihren Reihen laufen ließ, gaben die Aachener auf und wollten nur noch Schadensbegrenzung betreiben.

Stimmen:
Guido Buchwald: Das war schon enttäuschend. Wir waren zu fehlerhaft im Spielaufbau und nicht aggressiv genug. Von einem erfahrenen Spieler wie Lagerblom muss ich erwarten, dass er nicht noch einmal so ein doofes Foul macht. Er hat uns geschadet. Fürth hat absolut verdient gewonnen.

Bruno Labbadia: Es hat Spaß gemacht, der Mannschaft zuzuschauen. Wir waren bereit, extrem gegen den Ball zu arbeiten. Es war ein Fortschritt gegenüber dem Spiel gegen St. Pauli. Aachen hat ähnlich gespielt, doch wir waren noch kompakter.

Helmut Hack: Der Rückenwind von außen hilft uns ungemein. Es freut mich besonders, dass sogar die Haupttribüne nach dem Spiel geblieben ist und mit den Spielern gejubelt hat. Wir freuen uns über die tolle Punktezahl. Das hat sich die Mannschaft hart erarbeitet. So müssen wir auch weiter machen. Abheben werden wir sicherlich nicht, aber wir dürfen unsere Freude jetzt schon mal zeigen.

Martin Lanig: Wir stehen verdient da oben, denn wir investieren einfach unheimlich viel. Es macht im Moment riesig Spaß, in dieser Mannschaft zu spielen. Es gelingt uns, die Vorgaben des Trainers umzusetzen.

Thorsten Burkhardt: Wir spielen guten Fußball und stehen hinten gut. Nach dem 2:0 war dann alles klar. Toll, was heute wieder von den Rängen kam. Das ist wie ein Kreislauf, das springt von der Mannschaft über auf die Zuschauer und umgekehrt.

Jürgen Schmidt

SpVgg Greuther Fürth: Kirschstein - Felgenhauer, Biliskov, Mauersberger, Achenbach - Adlung, Lanig, Burkhardt, Haas (74. Schröck) - Reisinger (82. Maierhofer), Nehrig (74. Kotuljac) - Trainer: Bruno Labbadia
Alemannia Aachen: Straub - Casper, Klitzpera, Vukovic (46. Stehle), Leiwakabessy - Reghecampf (46. Ebbers), Lagerblom, Lehmann, Fiel - Németh (76. Polenz), Pecka - Trainer: Guido Buchwald
Tore: 1:0 Nehrig (36.), 2:0 Lanig (70.)
Schiedsrichter: Dingert (Thallichtenberg)
Zuschauer: 8500
Gelbe Karten: Nehrig
Gelbe Karten (Gast): Stehle, Casper
Gelb-Rote Karten (Gast): Lagerblom (42.)
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