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Saison 2007/2008
15. Spieltag - So., 02.12.2007, 14:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - VfL Osnabrück
6:3 (3:1)
    Bilder vom Spiel »    

Alle Neune im Ronhof: Mit einem 6:3-Sieg setzt sich die SpVgg endgültig in der Spitzengruppe der Zweiten Liga fest. Zwei Mal Kotuljac und Reisinger sowie Achenbach und Nehrig waren die Torschützen für das Kleeblatt.
Der Beginn war zunächst noch verhalten. Erst in der siebten Minute war es Burkhardt, der den ersten Schuss auf das VfL-Tor abgab, Gößling hielt aber sicher. In der 16. Minute eine Glanzparade von Gößling: Achenbach flankt, Nehrig köpft, doch der VfL-Keeper lenkt den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte.
Die in der Spitze agilen Gäste gingen in der 19. Minute in Führung: Manno setzte sich am linken Flügel durch, passte auf Reichenberger, der mit einer geschickten Körpertäuschung an Achenbach vorbei kam und unhaltbar zum 0:1 einschoss.
Wieder einmal eine von Karaslavov auf das Tor geköpfte Ecke brachte in der 29. Minute den Ausgleich: Kotuljac drückte den Ball noch aus kurzer Entfernung über die Linie.
In der 36. Minute dann eine Ecke, die zum am Strafraum wartenden Nehrig zurückgespielt wurde. Der zog ab und traf in den Winkel zum 2:1. Ähnlich das 3:1 in der 41. Minute: Diesmal wurde die Kugel zum 20 Meter vor dem Tor wartenden Achenbach zurückgelegt, der schoss direkt und Lanig fälschte unhaltbar ab. Nachdem kurz zuvor Felgenhauer den Pfosten getroffen hatte, ging die Halbzeitführung den Chancen nach in Ordnung, obwohl die Gäste optisch gleichwertig gewesen waren.
Nach dem Wechsel gingen die Gäste noch mehr Risiko und eröffneten dem Kleeblatt Räume. Juri Judt strebte in der 56. Minute alleine auf Gößling zu, der Tormann lenkte aber zur Ecke ab. So konnten die Osnabrücker in der 60. Minute den Anschluss markieren: Cichon passte zu Manno, der am Strafraum alleine stand. Kirschstein drängte den Osnabrücker zwar noch ab, doch der traf dennoch aus spitzem Winkel zum 3:2.
Zwei Minuten darauf war Burkhardt auf links durch, doch Gößling konnte den Schuss aus halblinker Position mit Mühe entschärfen. Nach 64 Minuten war Hennings, der aus 17 Metern knapp rechts vorbei zielte. Nur Sekunden später kamen die Gäste wieder an den Ball. Reichenberger drückte eine Flanke am langen Pfosten zum Ausgleich ins Netz.
Nun ging es hin und her. In der 67. Minute erreichte Gößling einen Pass von Caligiuri noch vor zwei einschussbereiten Fürthern. Kurz darauf lenkte Reichenberger die Kugel aus drei Metern Entfernung nur knapp am Pfosten vorbei.
Erneut in Führung ging die SpVgg in der 72. Minute: Kotuljac setzte sich auf rechts durch, gab scharf nach innen, wo Reisinger den Fuß hinhielt und zum 4:3 einschoss.
Die 75. Minute sah wieder die Niedersachsen im Angriff: Hennings zog bei einem Freistoß aus 30 Metern direkt ab, doch der Ball ging einen halben Meter links vorbei. Im Gegenzug ging Kotuljac auf halbrechts ab wie ein D-Zug und donnerte den Ball aus vollem Lauf an die Unterkante der Latte. Der zurückspringende Ball war ein wenig zu hoch für den mitgelaufenen Nico Müller.
Vier Minuten darauf war es wieder Kotuljac, der mit feinem Hackentrick Lanig bediente, dessen Schuss aus 17 Metern ging zwei Meter über die Querlatte.
Cichon war es dann, der in der 82. Minute Kirschstein bei einem Freistoß zu einer Glanzparade zwang. Heidrich hatte in der 84. Minute den Ausgleich auf dem Kopf, doch Kirschstein parierte den Versuch aus kurzer Entfernung mit tollem Reflex. Im direkten Gegenzug hielt Gößling auf der anderen Seite einen Schrägschuss Reisingers.
In der 87. Minute dann die endgültige Entscheidung: Lanig passte flach in den Fünfmeterraum, Reisinger reagierte am schnellsten und drückte den Ball ins Tor zum 5:3. Den Schlusspunkt setzte der überragende Kotuljac, der Heidrich an der Strafraumgrenze austanzte und flach ins linke untere Eck zum 6:3 einschoss.

Stimmen:
Bruno Labbadia: Wir wussten, dass Osnabrück eine spielstarke Mannschaft ist. Dennoch hat uns heute in der Defensivbewegung die Kompaktheit gefehlt. Die taktische Disziplin, die uns bisher auszeichnete, hat gefehlt. Positiv war, dass wir endlich aus Standardsituationen Tore erzielt haben. Das haben wir in den vergangenen Tagen intensiv geübt. Für die Fans war das ein spektakuläres Spiel, aber für uns Trainer eine nervenaufreibende Sache.

Claus-Dieter Wollitz: Wir sind ordentlich angefangen. Dann haben wir drei Mal die Konsequenz vermissen lassen. Ich weiß nicht, was da passiert ist, vielleicht haben wir nicht genug an uns geglaubt. Nach der Pause hatten wir Glück, dass Judt nicht das 4:1 gelungen ist. Dann sind wir zurückgekommen, hatten die Chance zum 3:4. Nach der erneuten Fürther Führung hatten wir nicht mehr die Kraft und die Moral.

Helmut Hack: Das war eines der verrücktesten Spiele, die ich im Ronhof gesehen habe. Wir waren über weite Strecken nicht präsent genug, andererseits haben wir in dieser Saison auch schon mehrmals sehr gut gespielt und am Ende nicht gewonnen. Deswegen darf man nach einem solchen Sieg nicht zu viel Negatives finden, sondern muss sich über die drei Punkte und die sechs Tore freuen.

Aleks Kotuljac: Es ging hoch und runter. Ich weiß auch nicht, warum wir da nach der Pause plötzlich zwei Dinger kriegen... Aber es spricht für unsere Moral, dass wir nach dem Ausgleich noch mal nachlegen konnten. Bei meinem ersten Tor habe ich ein wenig Glück gehabt, dass Asen den Ball genau in meinen Lauf geköpft hat. Das zweite Tor entstand aus einer Situation, die wir im Training oft geübt haben.

Jürgen Schmidt

SpVgg Greuther Fürth: Kirschstein - Felgenhauer, Biliskov, Karaslavov, Achenbach - Nehrig (53. Caligiuri) Judt (67. Müller), Lanig, Burkhardt - Reisinger (88. Cidimar), Kotuljac - Trainer: Bruno Labbadia
VfL Osnabrück: Gößling - Thomik, Cichon, Ndjeng, Schäfer (75. Aziz) - Heidrich, Schuon (46. Grieneisen), Surmann (79. Frommer), Hennings - Manno, Reichenberger - Trainer: Claus-Dieter Wollitz
Tore: 0:1 Reichenberger (19.), 1:1 Kotuljac (29.), 2:1 Nehrig (36.), 3:1 Lanig (40.), 3:2 Manno (60.), 3:3 Reichenberger (66.), 4:3 Reisinger (72.), 5:3 Reisinger (87.), 6:3 Kotuljac (90.)
Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)
Zuschauer: 5500
Gelbe Karten: Judt, Kotuljac, Achenbach
Gelbe Karten (Gast): Heidrich, Cichon, MAnno
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