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Saison 2007/2008
20. Spieltag - So., 17.02.2008, 14:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern
0:1 (0:0)
    Bilder vom Spiel »    

Eine vermeidbare Niederlage gegen das Kellerkind aus Kaiserslautern, das nur eine Torchance hatte, diese aber zum Treffer nutzte. Die SpVgg konnte in der Schlussphase mehrere gute Einschussmöglichkeiten nicht nutzen.
Das Spiel begann, so wie es Trainer Bruno Labbadia vorausgesagt hatte. Der Gast stand tief und hatte nur eine Spitze aufgeboten. Trotzdem gab es schon in der zweiten Minute Aufregung, als Reisinger nach einem Freistoßtrick die Flanke nicht auf zwei freistehende Mitspieler brachte.
Danach passierte lange nichts, ehe Mauersberger in der 13. Minute nach einer Ecke vorbei köpfte.
Dann dauerte es wieder bis zur 29. Minute, ehe sich vor dem Tor der Lauterer etwas rührte: Reisinger legte ab auf Schröck, dessen Direktschuss klatschte Sippel zur Seite ab.
In der 36. Minute dann der erste sogenannte Schuss von Kaiserslautern, doch Jendriseks Kullerball war für Kischstein keine Prüfung. Zwei Minute darauf spielte Kotuljac vom Flügel nach innen auf Reisinger, dessen Direktschuss wurde aber abgeblockt.
Nach dem Wechsel war das Kleeblatt zwar optisch absolut überlegen, doch zu großen Chancen kam es nicht, da die Lauterer teilweise mit zehn Mann geschickt verteidigten.
In der 61. Minute dann die erste Möglichkeit für die „Roten Teufel“, doch Kirschstein klärte mit Fußabwehr gegen Bellinghausen. Die darauffolgende Ecke führte zum 0:1: Weigelt brachte den Ball herein, der eigentlich ungefährlich war. Kirschstein war herausgelaufen, fing die Kugel ab, ließ sie dann aber aus den Händen gleiten. Bellinghausen war zur Stelle und schoss ein.
In der Folge nagelte die SpVgg den Gegner an dessen Strafraum fest. Ecke auf Ecke und Freistoß auf Freistoß flog herein, doch meist hatten die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste noch einen Fuß oder den Kopf dazwischen. Cidimar legte sich in der 68. Minute den Ball selbst auf, schoss aber ans Außennetz. In der 73. Minute köpfte Mauersberger, doch ein Lauterer wehrte auf der Linie ab. Wieder war es Cidimar, der in der 76. Minute zum Flugkopfball ansetzte, erneut wehrte ein FCK-Verteidiger mit dem Körper zur Ecke ab.
In der 78. Minute köpfte wieder Cidimar. Sippel hielt bravourös, doch der Ball kam zum freistehenden Reisinger. Der hatte diesmal kein Torjägerglück und schoss Sippel aus fünf Metern genau in die Arme.
Auch in den restlichen Minuten hatte das Spiel nur noch eine Richtung, doch es blieb beim schmeichelhaften Sieg der Gäste, die aber zumindest für ihren kämpferischen Einsatz belohnt wurden.

Stimmen:
Bruno Labbadia: Das ist sehr schade. Das war ein Spiel, das allenfalls unentschieden hätte enden dürfen. Aber genauso, wie wir mit den vergangenen Siegen vernünftig umgegangen sind, werden wir nun auch diese Niederlage sachlich analysieren.

Milan Sasic: Es ist klar, dass ich zufrieden, sogar glücklich bin. Wir haben ein Spiel bei einer Top-Mannschaft gewonnen. Wir haben das gemacht, was man in der Zweiten Liga machen muss: Nach einer Standardsituation einen Treffer erzielt. In der zweiten Hälfte hat man gesehen, wie gut unser Gegner ist, aber wir waren in vielen Situationen gut gestanden.

Daniel Felgenhauer: Es bleibt dabei: Wir haben eine gute Ausgangsposition, auch wen wir heute mal verloren haben. wir sind weiter oben dabei, und deshalb werden wir weiterhin so hart arbeiten wie bisher.

Sascha Kirschstein: Ich habe mich super gefühlt und habe deswegen etwas riskiert bei der Ecke. Es ist ärgerlich, dass man da so ein Tor kassiert.

Helmut Hack: Solche Spiel entwickeln sich oft so, wie wir es heute gesehen haben. Wir waren nicht so griffig wie zum Beispiel in Mainz und haben am Ende auch die Chancen nicht konsequent verwertet. Aber genauso, wie wir nach dem Sieg in Mainz nicht aufgestiegen waren, ist nun nach der Niederlage gegen Kaiserslautern nicht alles verloren.

Jürgen Schmidt

SpVgg Greuther Fürth: Kirschstein - Felgenhauer, Karaslavov, Mauersberger, Achenbach - Judt (65. Lanig) - Schröck (76. Nehrig), Burkhardt, Adlung - Reisinger, Kotuljac (46. Cidimar) - Trainer: Bruno Labbadia
1. FC Kaiserslautern: Sippel - S. Müller, Kotysch, Ouattara, Weigelt - Mandjeck, Demai - Lexa (72. Opara), Reinert (79. Bohl), Bellinghausen - Jendrisek (86. Runström) - Trainer: Milan Sasic
Tore: 0:1 Bellinghausen (62.)
Schiedsrichter: Fischer (Hemer)
Zuschauer: 9700
Gelbe Karten: Adlung
Gelbe Karten (Gast): Ouattara, Reinert, S. Müller, Lexa
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