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Saison 2007/2008
24. Spieltag - So., 16.03.2008, 14:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - TuS Koblenz
0:1 (0:0)
    Bilder vom Spiel »    

Gegen TuS Koblenz setzte es mit 0:1 die zweite Heimniederlage der Rückrunde.
Das Spiel begannen beide Seiten relativ verhalten. Koblenz stand sehr defensiv, das Kleeblatt war darauf aus, dem Gast nicht in die Konterfalle zu tappen.
So gab es zunächst kaum Chancen auf beiden Seiten. In der Fünften verpasste zwar Kotuljac eine Schröck-Flanke knapp, und kurz darauf setzte Felgenhauer einen direkten Freistoß in die Mauer, dann aber war lange nichts mehr los vorm TuS-Gehäuse.
Auf der anderen Seite gab es erstmals Aufregung, als Djokai in der 25. Minute eine Cha-Flanke daneben setzte (25.). Im Gegenzug schoss Martin Lanig, doch der Ball aus 17 Metern ging zwei Meter drüber.
Richtig was los war dann in der 33. Minute: Koblenz brachte einen Freistoß nach innen. Kuqi lenkte den Ball an den Pfosten, der zurückprallende Ball kam zu Hartmann. Der konnte aber, hart bedrängt von Kotuljac, nicht mehr platziert schießen und der bereits am Boden liegende Kirschstein reagierte glänzend und wehrte mit Fußabwehr ab. Der abgewehrte Ball kam dann zu Schröck, der einen Alleingang startete und aus 14 Metern drüber zielte. Es war seine letzte Aktion, dann musste er mit Adduktorenbeschwerden vom Feld. Es kam Reisinger.
Nach dem Wechsel konnte die SpVgg den Gegner mehr unter Druck setzen. In der 50. Minute wurde Lanig nach Nehrig-Vorlage noch abgeblockt. Nehrig war es dann, der in der 53. Minute aus acht Metern frei an den Ball kam, aber einen Meter zu hoch zielte.
Die bis dato beste Chance hatte Lanig (58.), der aus sechs Metern zum Schuss kam, doch Eilhoff konnte parieren. Den Abpraller hätte Kotuljac fast erreicht, doch ein Koblenzer schlug den Ball im letzten Moment weg.
Die folgende Ecke brachte dann ein Tor, das aber wegen Abseits nicht gegeben wurde: Biliskov köpfte zu Reisinger, doch bei dessem fulminanten Schuss aus kurzer Distanz in die Maschen war die Fahne des Linienrichters oben.
Zwei Minute drauf war es Biliskov, der per Kopf Eilhoff zu einer weiteren Glanzparade zwang. Die anschließende Ecke kam zu Lanig, doch der erwischte fünf Meter vor dem Tor den Ball mit dem Kopf nicht richtig.
Kotuljac wurde dann in der 68. Minute frei gespielt, war aber zu hastig und schmetterte den Linksschuss aus zwölf Metern links am Tor vorbei.
In der 77. Minute wurde Reisinger von Richter im Strafraum attackiert. Der Elfmeterpfiff von Schiri Schößling war durchaus berechtigt. Reisinger selbst schnappte sich den Ball, scheiterte aber mit dem zentral und flach geschossenen Ball an Eilhoff.
In der Endphase kamen die Gäste dann zu einigen Kontern. Zunächst scheiterte dabei Pektürk an Kirschstein, den Abpraller schlenzte der völlig freie Fernandez lässig ins Fangnetz vor der Südkurve. Der Siegtreffer fiel dann in der 94. Minute: Richter bugsierte einen Eckball aus fünf Metern zum 0:1 ins Netz, danach war sofort Schluss.

Stimmen:
Bruno Labbadia: Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles probiert. Im zweiten Durchgang haben wir vieles besser gemacht. Stefan Reisinger hat Verantwortung übernommen, deswegen gibt es da auch keine Kritik wegen des verschossenen Elfmeters.

Uwe Rapolder: es war ein Wechselbad der Gefühle. Wenn der Elfmeter reingeht verlieren wir das Spiel. Aber ich habe mit schon gedacht, als die Fürther vier, fünf sehr gute Chancen liegen ließen, dass wir noch was holen können.

Daniel Felgenhauer: In der Vorrunde hatten wir gegen Pauli das Glück, in der Nachspielzeit zu gewinnen, nun hat es uns erwischt. Das Spiel dürfen wir nicht verlieren, wir hatten genug Chancen. Wir wollten es in der zweiten Halbzeit erzwingen, es hat nicht gereicht.

Stefan Reisinger: Ich war eigentlich sicher, dass da was geht mit einem Tor und habe mich vor dem Elfmeter gut gefühlt. Leider war es nicht so und er hat ihn dann gehalten.

Thorsten Burkhardt: Wir haben in der zweiten Halbzeit ganz klar das Spiel gemacht, aber nicht das Tor. Es ist schade, aber es geht weiter. Wir haben noch zehn Spiele und sind nah dran an den Aufstiegsplätzen.

Jürgen Schmidt

SpVgg Greuther Fürth: Kirschstein - Felgenhauer, Biliskov, Karaslavov, Achenbach - Burkhardt - Schröck (34. Reisinger), Lanig, Adlung - Nehrig (82. Ilicevic), Kotuljac (74. Cidimar) - Trainer: Bruno Labbadia
TuS Koblenz: Eilhoff - Cha, Mavric, A. Richter, Wiblishauser, Lomic - Vata (68. Fernandez), Hartmann, Dzaka (65. Pektürk) - Djokaj, Kuqi (56. Forkel) - Trainer: Uwe Rapolder
Tore: 0:1 Richter (90.+4)
Schiedsrichter: Schößling (Leipzig)
Zuschauer: 9500
Gelbe Karten (Gast): Dzaka, Lomic, Pektürk, Hartmann
Besondere Vorkommnisse: Eilhoff hält Foulelfmeter von Reisinger (78.)
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