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Saison 2007/2008
Benefizspiel - Mi., 10.10.2007, 20:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg
3:1 (3:0)
    Bilder vom Spiel »    
Der Sieg im 251. Derby gegen Nürnberg war verdient, fiel aber an den Chancen gemessen viel zu niedrig aus. Über sechs oder sieben Gegentore hätten sich die Gäste, die ihre erste Chance erst in der 68. Minute hatten, nicht beschweren dürfen.
Es begann mit einem Paukenschlag: Stefan Maierhofer zirkelte den Ball in der vierten Minute an einigen Abwehrspielern vorbei von der Strafraumgrenze aus zum 1:0 ins Netz. Die verunsicherten Nürnberger kamen nicht ins Spiel. Kotuljac scheiterte in der zehnten Minute an FCN-Keeper Stephan. Eine Minute später war es schon wieder so weit: Engelhardt wollte zu seinem Keeper zurückköpfen, doch Judt ging dazwischen und schoss unter dem herausstürzenden Stephan zum 2:0 ein.
Danach kombinierte die SpVgg nach Belieben, die erschreckend schwachen Gäste liefen hinterher und verloren fast jeden Zweikampf. In der 24. Minute setzte Kotuljac einen Drehschuss von der Strafraumgrenze drüber, zwei Minuten darauf setzte sich Judt auf links durch passte zu Adlung, doch der jagte den Ball aus kurzer Entfernung an die Latte. Das längst fällige dritte Tor gelang Martin Lanig, der im Mittelfeld an drei Nürnbergern vorbeizog und dann überlegt ins lange Eck zum 3:0 einnetzte.
Nach dem Wechsel kamen die Nürnberger nach einer Standpauke Meyers, die durch den Kabinentrakt hallte, etwas motivierter auf dem Platz. Die SpVgg war trotzdem in allen Belangen weiterhin besser. In der 55. Minute zögerte Burkhardt einen Moment zu lange mit dem Abschluss, zwei Minuten später setzte Felgenhauer einen Freistoß nur knapp links neben den Pfosten. In der 65. Minute scheiterte Mauersberger nach Adlung-Freistoß am Tormann. Beim nächsten Angriff wurde Burkhardts 17-Meter-Schuss noch abgeblockt.
Dann war es tatsächlich soweit: Adler köpfte nach einer Flanke auf der anderen Seite auf das Tor, Loboué, bis dahin nur bei Rückpässen geprüft, lenkte den Ball über die Latte.
Nach 73 Minuten spielt Burkhardt Müller frei, dessen Schuss ging Stephan aber genau in die Arme. Den nächsten Versuch hatte Reisinger, der von Kotuljac bedient worden war, aber aus bester Position knapp links vorbei schoss. In der 77. Minute war es wieder Müller, der drüber zielte, auch in der 84. Minute verfehlte Müller mit einem Direktschuss knapp das Ziel. Den letzten Fürther Schuss gab Adlung ab, der Stephan aus 20 Metern prüfte. Nach 86 Minuten dann der Nürnberger Treffer. Pagenburg traf aus 14 Metern unhaltbar für Loboué.

Stimmen:
Bruno Labbadia: Wir haben in den vergangenen Tagen einiges geübt, was wir im Spiel umgesetzt haben. Das war sehr gut von der Mannschaft. Insgesamt hat es Spaß gemacht, zu sehen, wie die Jungs gespielt haben. Schade war nur, dass wir nicht mehr Tore erzielt haben. Das wäre jederzeit möglich gewesen.

Hans Meyer: Die zweite Garnitur lässt mich seit Wochen im Stich. In Fürth bei einer spielstarken Zweitliga-Mannschaft kann man verlieren, aber nicht so desolat auftreten. Heute hätten einige die Chance gehabt, sich zu zeigen. Basisspieler des letzten Jahres kommen einfach nicht in Form.

Helmut Hack: Es war schön mit anzusehen, mit wie viel Spaß unsere Mannschaft Fußball gespielt hat. Auch wenn der Gegner schwach war, ändert das nichts an der Tatsache, das wir guten Fußball geboten haben. Was mich aber am meisten freut, ist die Tatsache, dass wir wieder viel Gutes für kranke Kinder tun konnten. Mein Dank geht an alle, die mitgeholfen haben und gespendet haben.

Jürgen Schmidt

SpVgg Greuther Fürth: Loboué - Bertram, Biliskov (46. Mauersberger), Karaslavov, Achenbach (46. Felgenhauer) - Judt (73. Karl) - Adlung, Lanig (46. Müller), Burkhardt - Maierhofer (46. Reisinger), Kotuljac - Trainer: Bruno Labbadia
1. FC Nürnberg: Stephan - Reinhardt, Beauchamp (28. Kluge), Glauber (79. Szikal), Schmidt - Wolf, Engelhardt (74. Kammermeyer) - Vidosic (46. Pagenburg), Kristiansen - Adler, Kennedy - Trainer: Hans Meyer
Tore: 1:0 Maierhofer (3.), 2:0 Judt (11.), 3:0 Lanig (32.), 3:1 Pagenburg (86.)
Schiedsrichter: Aytekin (Ammerndorf)
Zuschauer: 5200
Gelbe Karten (Gast): Adler, Wolf
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