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Saison 1984/1985
4. Spieltag - Mi., 22.08.1984, 18:30 Uhr
FC Memmingen - SpVgg Fürth
1:4 (0:2)
Überraschend und darüberhinaus unerwartet klar gewann die SpVgg Fürth ihr Spiel beim FC Memmingen mit 4:1 Toren. Ausschlaggebend für den deutlichen Erfolg war eine "optimale Chancenauswertung" der Fürther, die im vorherigen Heimspiel gegen den 1. FC Bamberg noch so sehr vermisst wurde. Trainer Günter Gerling lobte seine Mannschaft diesbezüglich auch nach dem ungewöhnlichen Erfolgserlebnis über den Schellenkönig, denn zuletzt übertrafen sich seine Spieler zumeist im Auslassen der besten Möglichkeiten. Bereits nach einer Viertelstunde lagen die Ronhöfer mit 1:0 in Führung, als Neuzugang Wolfgang Erhart die Abseitsfalle der Memminger mit einem beherzten Solo knackte und dem gegnerischen Schlussmann dann keine Chance ließ. Nach diesem überraschenden Führungstreffer herrschte in Memmingens Abwehr einiges Durcheinander und nach einem missglückten Querpass eines Memminger Verteidigers im Strafraum konnte bereits nach weiteren fünf Minuten Thomas Adler das wichtige 2:0 erzielen. Naturgemäß warfen die Allgäuer nach diesem unerwarteten Rückstand alles nach vorne, doch waren ihre ungestümen Vorstöße vorerst noch zu einfallslos, um die solide Fürther Abwehr in Verlegenheit bringen zu können. Auch nach dem Seitenwechsel hielt der "Einbahnverkehr" in Richtung Fürther Tor weiterhin an und die Überlegenheit der Mannschaft wurde schließlich nach einer Stunde Spielzeit mit dem Anschlusstreffer belohnt, den der hervorragende Roland Kastner nicht verhindern konnte. Als die Kleeblättler nur zehn Spieler auf dem Feld hatten (Libero Rudi Litz verbüßte gerade eine Zeitstrafe), glückte Norbert Hütter nach einem Alleingang das vorentscheidende 3:1. Norbert Hütter war es dann auch, der in der Schlussminute die Vorarbeit zum 4:1-Endstand leistete, als er nach einem erneuten Solo vom gegnerischen Torhüter nur noch durch ein Foulspiel gebremst werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte dann Rudi Litz souverän zum klaren Schlussergebnis. Die Memminger fanden den Schuldigen an der deutlichen Niederlage ihrer Mannschaft in Schiedsrichter Amerell, der nach Spielschluss die Umkleidekabine nur unter Polizeischutz erreichen und auch wieder verlassen konnte. Verantwortlich für die Niederlage der Memminger war jedoch nicht der Schiedsrichter, sondern die ausgezeichnete Leistung der Fürther Mannschaft, die sich ihren ersten Auswärtssieg in der noch jungen Bayernligasaison 84/85 redlich verdient hatte.
FC Memmingen: Hess - Schmid - Sassmann (27. Kramlinger), Miorin - Scheifler, Bayer, Frasch, Sauter (74. Reger) - Moosmann, Ullmann, Sturm - Trainer: Peter Jendrosch
SpVgg Fürth: Kastner - Litz - Erhart, Karlshaus, Jakl - Hütter, Meindl, Hermann, Lippert - Adler (70. Ebner), Reichel (79. Trunk) - Trainer: Günter Gerling
Tore: 0:1 Erhart (15.), 0:2 Adler (19.), 1:2 Ullmann (60.), 1:3 Hütter (76.), 1:4 Litz (89., Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Amerell (München)
Zuschauer: 1500
Gelbe Karten: Scheifler, Schmid, Bayer, Hess
Gelbe Karten (Gast): Lippert
Zeitstrafen: Kramlinger (56.), Sauter (62.)
Zeitstrafen (Gast): Karlshaus (60.), Litz (73.)
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