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Saison 1984/1985
10. Spieltag - Sa., 29.09.1984, 15:00 Uhr
1. FC Nürnberg (Amat.) - SpVgg Fürth
2:1 (1:1)
Eine schmerzliche Niederlage mußten die Kleeblättler gegen den Lokalrivalen vom Valznerweiher hinnehmen. Wiederum zeigten sich die Kleeblättler äußerst nervös. Insbesondere die ehemaligen Clubspieler im Kleeblatt-Dreß fielen in dieser Hinsicht auf; sie wollten es besonders gut machen, doch dieses Vorhaben führte dazu, daß "köpf- und konzeptlos", so Günter Gerling, gespielt wurde. Die Nürnberger setzten die Kleeblättler gleich zu Spielbeginn mächtig unter Druck. Ängstlich zogen sich die Fürther in ihre Abwehr zurück, nur zaudernd und zögernd wurde nach vorne gespielt, dem Club wurde die Initiative überlassen, es wurde nicht agiert sondern reagiert. Bereits die erste Torchance brachte den Führungstreffer für den 1. FCN, als sich niemand in der Fürther Abwehr für den Torschützen zuständig fühlte. Auch in der Folgezeit das gleiche Bild, der Club spielte und die Kleeblättler schauten zu. Erst nach etwa 20 Minunten änderte sich die Szenerie. Nun übernahm die SpVgg das Kommando und Thomas Adler gelang auch prompt der Ausgleich, als er sich im gegnerischen Strafraum den Ball "erstocherte" und aus kurzer Entfernung einschoß. Nach dem Ausgleichstreffer beherrschten die Kleeblättler das Spiel eindeutig, doch versäumten sie es, den längst fälligen Führungstreffer zu erzielen. Die besten Chancen wurden leichtfertig vergeben.
Die Überlegenheit der Gäste hielt auch nach der Pause unvermindert an. Das Spiel bewegte sich nur noch in Richtung Nürnberger Tor. Doch dann passierte das, woran man überhaupt nicht mehr dachte; nach einem Konter des Club unterlief Marcus Karlshaus ein Handspiel im Strafraum und die Nürnberger erzielten per Elfmeter den nicht mehr für möglich gehaltenen Siegtreffer zum 2:1. In der Schlußphase boten sich beiden Mannschaften noch Möglichkeiten zu Torerfolgen, insbesondere den Kleeblättlern, aber es blieb beim 2:1 für den Club.
Trainer Günter Gerling war natürlich besonders enttäuscht darüber, ausgerechnet an seiner ehemaligen Wirkungsstätte verloren zu haben. Die Niederlage schmerzte darüberhinaus noch besonders, als sie vermeidbar gewesen wäre und außerdem gerade gegen den (kleinen) Club verloren wurde.
1. FC Nürnberg II: Stumptner - Held - Brunner, Blabl, Fürst - Adlung, Wild (62. Ruff), Rosemann - Wilke (77. Niklaus), Wabra, Assenmacher - Trainer: Hubert Müller
SpVgg Fürth: Kastner - Litz - Erhart, Karlshaus, Hütter - Störzenhofecker - Meindl (14. Krimm), Hermann, Lippert - Adler, Reichel (14. Ebner) - Trainer: Günter Gerling
Tore: 1:0 Assenmacher (7.), 1:1 Adler (24.), 2:1 Adlung (63., Handelfmeter)
Schiedsrichter: Ermer (Weiden)
Zuschauer: 3100
Gelbe Karten: Held, Brunner
Gelbe Karten (Gast): Hütter
Zeitstrafen: Held (81.)
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