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Saison 2000/2001
6. Spieltag - Sa., 23.09.2000, 15:00 Uhr
FSV Mainz 05 - SpVgg Greuther Fürth
1:0 (1:0)
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„In Freundschaft“ stand auf dem weiß-grünen SpVgg-Wimpel, den die Mainzer zur Dekoration in ihrem Medienraum aufgehängt hatten. Tatsächlich sind die Kleeblättler sicherlich gute Freunde für den FSV Mainz 05, denn bereits zum vierten Mal hintereinander verloren sie im Stadion am Bruchweg, diesmal – genau wie in der vergangenen Saison – mit 0:1 Toren. Weiterhin ohne den verletzten Kapitän Mirko Reichel, dafür aber wieder mit Ralph Hasenhüttl nahm die SpVgg Greuther Fürth vergeblich einen weiteren Anlauf am Bruchweg. Pechvogel Hasenhüttl musste aber bereits in der 21. Minute, nach einer Knieverletzung, vom Platz. „Es ist wohl eine Verletzung des Innenbandes, wahrscheinlich eine Dehnung“, so Trainer Benno Möhlmann.
Bis zu seiner Auswechslung war dem Österreicher wie auch seinen restlichen Teamkollegen wenig gelungen. „Uns fehlt momentan die Lockerheit“, so Daniel Felgenhauer, der im engmaschigen Netz der defensiv eingestellten Mainzer nur selten zu seinen gefürchteten Dribblings ansetzen konnte. „Wir machen einen Fehler und laufen diesem dummen Tor die ganze Spielzeit hinterher“, ärgerte sich „Felge“, der aber der Mannschaft zugute hielt, „kämpferisch wirklich alles versucht“ zu haben. Einige der mitgereisten Fans sahen das offenbar anders, denn sie forderten das Team noch während der Spielzeit zum Kämpfen auf und beschimpften die Spieler auch nach dem Schlusspfiff. Eine Tatsache, die Kleeblatt-Vizepräsident Wolfgang Gräf ganz und gar nicht verstehen konnte. „Sicher, wir haben nicht gut gespielt, aber einige haben anscheinend jeglichen Realitätssinn verloren. Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit gekämpft, und gerade da hätte sie die Unterstützung der Fans gebraucht“, so Gräf, der vom Verhalten der Anhänger sichtlich enttäuscht war.
Enttäuscht waren zu Recht auch alle Kleeblatt-Spieler nach der Partie. Mainz war sicherlich schwach wie selten, doch wie schon gegen Oberhausen gelang dem Team unter Druck kein klarer Spielaufbau mehr. Aufgabe beim Kleeblatt in den nächsten Tagen wird es sein, die Köpfe der Akteure nach den beiden Niederlagen gegen Rotweiß Oberhausen und Mainz wieder frei zu bekommen. Mit Alemannia Aachen kommt am Sonntag ein Team nach Fürth, das auch auswärts auf Sieg spielt, möglicherweise kommt dies dem Kleeblatt mehr entgegen. Dennoch war auch gegen Mainz zu sehen, dass dem SpVgg-Mittelfeld jegliche Kreativität abging. Allein mit dem Fehlen von Kapitän Reichel ist dies nicht zu erklären, auch wenn der Organisator nicht zu ersetzen ist. Hier gilt es, den Hebel anzusetzen, denn die Stürmer hängen zu oft in der Luft, das Spiel über die Flügel wurde vernachlässigt.

FSV Mainz 05: Wache - Schwarz (77. Bodog), Friedrich, Neustädter, Kinkel - Kramny (56. Lieberknecht), Nehrbauer, Spyrka, Hock (46. Schuler) - Ouakili - Thurk - Trainer: René Vandereycken
SpVgg Greuther Fürth: Hain - Sbordone, Skarabela (75. Lamptey), Surmann - Hassa, Walther, Azzouzi, Felgenhauer - Hasenhüttl (22. Türr), Ruman (75. Kioyo), Elberfeld - Trainer: Benno Möhlmann
Tore: 1:0 Kramny (13.)
Schiedsrichter: Späker (Marl)
Zuschauer: 4400
Gelbe Karten: Spyrka
Gelbe Karten (Gast): Azzouzi, Felgenhauer, Sbordone
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