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Saison 1995/1996
4. Spieltag - So., 20.08.1995, 15:00 Uhr
TSF Ditzingen - SpVgg Fürth
3:0 (0:0)
Gut gepokert hat der Ditzinger Trainer Michael Feichtenbeiner in der Partie der Fußball-Regionalliga TSF Ditzingen - SpVgg Fürth. Seine Joker stachen. Und wie. Nach torloser erster Hälfte, die ohne große Höhepunkte verlief, stellten Marco Russo mit einem sowie Marijo Maric mit zwei Treffern den verdienten 3:0-Endstand für die Ditzinger her. Das Team von der Lehmgrube bleibt damit auch nach dem vierten Spiel der noch jungen Saison ungeschlagen und rangiert nun hinter dem Spitzenreiter Stuttgarter Kickers und Darmstadt 98 mit acht Zählern auf dem dritten Platz. Das Kleeblatt rutschte dagegen weiter in den Tabellenkeller.

Die 120 kräftezehrenden Pokalminuten gegen Ludwigsburg im Hinterkopf hatte Ditzingens Trainer Michael Feichtenbeiner zunächst eine eher etwas defensiv eingestellte Mannschaft aufgeboten. Dieser taktischen Überlegung fiel Marco Russo zum Opfer. Für ihn durfte Björn Roth auf der linken Seite von Beginn an ran. Die Gäste aus Fürth, die ebenso wie in der vergangenen Saison einen klassischen Fehlstart hingelegt haben, begannen mit der gleichen Elf, die zuhause gegen die SpVgg Ludwigsburg ein 1:1 erzielt hatte. Was beide Teams jedoch im ersten Durchgang boten, begeisterte weder die gegnerischen noch die einheimischen Fans. Vorsichtiges Abtasten, Warten auf einen Fehler des Gegenübers und kaum einmal eine Torchance. Was sowohl Michael Feichtenbeiner als auch sein Konkurrent Bertram Beierlorzer als konsequentes Umsetzen der taktischen Vorgaben werteten.

Aufregende Szenen ergaben sich lediglich für Fürths Bernd Müller, der auf Zuspiel von Ralf Weidhaus am langen Eck vorbeizielte (6.) sowie auf der Gegenseite für TSF-Kapitän Andreas Broß, der mit seiner Volleyabnahme aus 14 Metern an Keeper Andreas Menger scheiterte (40.). Eine Kabinenpredigt gab es bei den TSF dennoch nicht, denn bereits im Abschlusstraining hatte Feichtenbeiner vorausgesagt, dass das Spiel erst im zweiten Durchgang entschieden werden würde. Den Jokern würde also eine ganz besondere Rolle zukommen. Dass die sich allerdings so wortgetreu an die Vorgaben ihres Coaches hielten, damit konnte auch Feichtenbeiner nicht rechnen. Die TSF begannen den zweiten Durchgang mit Marco Russo für Michael Agathagelou, der auf der rechten Seite diesmal nicht überzeugen konnte. Die Gäste aus Fürth wurden sofort in die eigene Hälfte eingeschnürt. Björn Roths Freistoß aus 20 Metern klärte Andreas Menger gerade noch zur Ecke (47.), anschließend traf Marcus Sorg das Leder nach Broß-Flanke von rechts nicht richtig (49.). Dafür Marco Russo nach dem daraus resultierenden Eckstoß von Guido Streichsbier. Am kurzen Eck verlängerte er den Ball per Kopf zur 1:0-Führung.

Die SpVgg Fürth agierte von nun an besonders in der Defensive immer konfuser. Sorg verzog freistehend von halblinks über das Gehäuse (50.), Marco Barlecaj traf mit seinem Kopfstoß nur den linken Pfosten (60.), Guido Streichsbier hielt aus 14 Metern knapp rechts vorbei (64.). Als Feichtenbeiner seinen zweiten Trumpf aus dem Ärmel zog, mussten die Gäste endgültig passen. Marijo Marics Heimdebüt bei einem Punktspiel dauerte erst drei Minuten, da drehte der Goalgetter auch schon jubelnd ab. TSF-Keeper Kronenberg hatte mit einem weiten Schlag nach vorne geklärt. Maric nahm den Ball auf, umkurvte Fürths Schlussmann und schob zum 2:0 ein. Zehn Minuten vor dem Abpfiff schlug der Youngster noch einmal zu. Russo bediente Libero Markus Lösch auf rechts. Dessen Flanke segelte maßgenau auf Marics Kopf - 3:0. Die TSF brachten das erste "zu Null" der Saison sicher über die Zeit, auch wenn Holger Seitz noch einmal völlig frei vor Kronenberg auftauchte (85.), aber nur das Außennetz traf.
TSF Ditzingen: Kronenberg - Lösch, Schöler - Santelli, Maginot, Agathagelou (46. Russo), Broß, Streichsbier, Roth (82. Thalmann) - Sorg, Barlecaj (65. Maric) - Trainer: Michael Feichtenbeiner
SpVgg Fürth: Menger - Dumpert, Th. Seitz, Förster (82. Schneider) - A. Beierlorzer, Lotter, H. Seitz, Weidhaus, Plößner (81. Hennig) - Türr (68. Fuchs), Müller - Trainer: Bertram Beierlorzer
Tore: 1:0 Russo (49.), 2:0 Maric (68.), 3:0 Maric (80.)
Schiedsrichter: Beiz (Kassel)
Zuschauer: 800
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