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Saison 1995/1996
6. Spieltag - Fr., 01.09.1995, 19:00 Uhr
SSV Ulm 1846 - SpVgg Fürth
0:4 (0:2)
Das Ulmer Donau-Stadion scheint für die SpVgg Fürth in der Regionalliga ein ebenso dankbares Pflaster zu sein wie der Fürther Ronhof gegen die SG Egelsbach. Bei den Schwaben kamen die Fürther jedenfalls zu einem völlig verdienten 4:0 und sicherten sich damit den zweiten "Dreier" dieser Saison. Die Anfangskrise scheint überwunden zu sein. Die Fürther erwischten einen Auftakt nach Maß. Schon nach 20 Minuten stand es 0:2. In der 13. Minute hatte Dumpert Glück. Er versuchte es aus gut 30 Metern, und der Ball passte genau unter die Latte. Ulms Torwart Laux hatte keine Chance. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung durchaus verdient, weil die Fürther weitaus konsequenter als die Gastgeber an die Sache herangingen und auch in der Anfangsphase einige gute Torszenen hatten. Der zweite Treffer gelang dann Türr. In der 21. Minute brachte Plößner einen Eckball in den Strafraum, ein Fürther traf den Pfosten, Türr schließlich schob den Ball aus kürzester Distanz über die Torlinie.

Danach drängten die Ulmer etwas mehr aufs Fürther Tor, doch ihre Aktionen verunglückten. So in der 25. Minute, als Perfetto einen indirekten Freistoß aus nur zwölf Metern Entfernung über die Torlatte jagte. Und in der 36. Minute setzte Pleuler zu einem Solo an, umspielte auch zwei Fürther Verteidiger, doch erzwang schließlich gegen Menger lediglich einen Eckball. Trainer Bertram Beierlorzer hatte die Mannschaft gegenüber der Vorwoche, als es den 4:2-Heimsieg gegen Schlusslicht SG Egelsbach gegeben hat, nur auf einer einzigen Position umgestellt. Er nahm Oliver Fuchs aus dem Team, dafür kam der Bruder des Trainers, Achim Beierlorzer. In der zweiten Halbzeit drängten zunächst einmal die Ulmer auf den Anschlusstreffer. Doch ihre Aktionen brachten nichts ein. Entweder verfehlten die Stürmer das Tor oder der Ball wurde für Torwart Menger an seiner früheren Wirkungsstätte eine sichere Beute. Dabei mussten die Ronhofer ab der 51. Minute die Partie nur noch mit zehn Mann bestreiten. Matthias Plößner erhielt da nach seinem zweiten Foul die gelb-rote Karte und musste den Platz vorzeitig verlassen. Er hatte vor der Pause als einziger "Gelb" gesehen. Pechvogel des Tages war wohl Markus Lotter. Ihm verunglückten die Aktionen an diesem Tag praktisch völlig. Ein Beispiel dafür war sein Schussversuch in der 57. Minute, als er eine Vorlage von Weidhaus weit über das Tor schoss. In der 61. Minute musste sich Menger gewaltig strecken, als Trkulja mit einem Freistoß aus rund 25 Metern einen Eckball erzwang.

Danach fiel die Entscheidung innerhalb von nur zwei Spielminuten. Die Fürther, die sich seit dem Seitenwechsel ohnehin nur auf Konter beschränkten, hatten bei ihren Aktionen großes Glück. In der 63. Minute startete Libero Günther Güttler einen Sololauf über das halbe Spielfeld und hob den Ball dann überlegt ins Ulmer Tor. Zwei Minuten später kam Türr zu seinem zweiten Treffer. Ein Verteidiger schlug über eine weite Flanke der Fürther, Türr eilte auf und davon und verwandelte sicher zum entscheidenden 0:4. Nach dem vierten Treffer der Fürther erlahmte bei Ulm natürlich aus verständlichen Gründen der Angriffsschwung. Die Gäste waren in der Schlussphase dann trotz Unterzahl aktiver, doch auch ihnen wollte dann kein Treffer mehr gelingen. Das 4:0 war aber ein deutliches Zeichen dafür, dass es mit dem Kleeblatt wieder bergauf geht.
SSV Ulm 1846: Laux - Tuchel - Schmid, Bodog (68. Ockert) - Rueff (46. Albayrak), Pleuler, Otto, Wölki, Perfetto - Huber (63. Tokic), Trkulja - Trainer: Bernd Hoffmann
SpVgg Fürth: Menger - Güttler - T. Seitz, Förster (86. Fuchs) - Lotter, Beierlorzer, Dumpert, H. Seitz, Plößner - Weidhaus (90. Graf), Türr (68. Müller) - Trainer: Bertram Beierlorzer
Tore: 0:1 Dumpert (13.), 0:2 Türr (21.), 0:3 Güttler (63.), 0:4 Türr (65.)
Schiedsrichter: Steudter (Wiesbaden)
Zuschauer: 1000
Gelb-Rote Karten (Gast): Plößner (51.)
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