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Saison 2012/2013
9. Spieltag - Sa., 27.10.2012, 15:30 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - Werder Bremen
1:1 (1:1)
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as Kleeblatt holte seinen ersten Bundesliga-Heimpunkt: Beim 1:1 gegen Werder Bremen erzielte Edu das erste Bundesliga-Heimtor in der Geschichte der SpVgg. Kurz vor der Pause hatte Petersen den Ausgleich markiert.

In der vierten Minute klaute Edu dem unaufmerksamen Sokrartis den Ball, versuchte es gleich mit Rechts, doch sein Schuss geriet zu schwach. In der achten Minute gab es dann die historische Tor-Premiere: Prib bekam den Ball zentral 30 Meter vor dem Tor, passte durch die Lücke auf Stieber, der den Ball nach innen brachte, wo Edu am langen Pfosten gelaufen kam und halbhoch einschoss.

Gleich darauf jubelten die Bremer nach einem Freistoß, der ins Tor geköpft wurde, doch der Schiedsrichter hatte zuvor ein Foul an Kleine gesehen. Grün meisterte dann einen Distanz-Freistoß von Hunt sicher, Arnautovic schoss in der 22. Minute in bester Position ins Niemandsland. De Bruyne war es dann, der Grün prüfte, der ließ zwar abprallen, doch aus der Situation entstand keine Gefahr mehr.

Nach einer guten halben Stunde kam Sararer an den Ball, sein ins Eck geschlenzter Ball wurde von Mielitz zur Ecke gelenkt. Aus dieser Ecke entstand ein Konter für die Gäste, Arnautovic wurde frei gespielt, doch Grün war im direkten Duell der Sieger und wehrte ab. Sekunden später drehte Junuzovic die Kugel aus 17 Metern aufs Eck, der Ball traf aber nur die Netzstange.

Grün musste in der 34. Minute alles aufbieten, denn eine von Stieber auf das eigene Tor abgefälschte Hereingabe wäre ins Tor geflogen, doch der Keeper tippte den Ball über die Latte.

Der Ausgleich fiel dann in der 44. Minute. Arnautovic spielte Doppelpass, durfte dann ungehindert aus zwölf Metern halbrechter Position schießen, Petersen hielt den Kopf hin und die Kugel fand den Weg ins lange Eck.

Nach dem Wechsel hatte zunächst Petersen die erste Chance, zielte aber drüber. Dann gab es einen Konter des Kleeblatts, doch bei Pribs Zuspiel stand der freistehende Asamoah ganz knapp im Abseits. Petersen scheiterte auf der anderen Seite mit einem abgeblockten Drehschuss, kurz darauf war es wieder Prib, der aus 20 Metern abzog, doch der Schuss wurde von einem Bremer abgelenkt.

Nach 60 Minuten hatten die Gäste eine Doppelchance: Petersen zog aus fünf Metern ab, Grün reagierte glänzend und klärte auch mit Fußabwehr bei Aranutovics Nachschuss.

In der 66. Minute hätte die SpVgg einen Elfmeter bekommen müssen: Mielitz fuhr Prib in die Beine, doch Schiedsrichter Stieler, gut postiert, pfiff nicht.

In der Schlussphase kamen die Bremer nicht mehr vor das Fürther Tor, das Kleeblatt hatte das Kommando übernommen und kämpfte unheimlich um den ersten Dreier am Laubenweg. Doch Pekovics schöner Lupfer in den Lauf Asamoahs war um einen Meter zu steil, Mielitz kam noch heran. Und Schmidtgals Schuss aus 18 Metern spitzem Winkel strich doch deutlich vorbei, sodass es beim letztlich leistungsgemäßen 1:1 blieb.

 

Stimmen:

Mike Büskens: Ich habe heute ein leidenschaftliches Spiel gesehen bei schwierigen Bedingungen. Ich bin froh, dass wir nun nicht mehr hören müssen, dass wir zu Hause nicht punkten und unsere Stürmer nicht treffen. Nach dem 1:0 hat Bremen Druck gemacht, in dieser Phase haben wir das nicht gut gelöst. Das 1:1 fiel zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Nach etwa einer Stunde hatten wir dann mehr Zugriff, dann kamen wir selbst zu Möglichkeiten. Mit dem Ergebnis können und müssen wir leben. Dass wir auf den letzten Platz abgerutscht sind, spielt in meinen Betrachtungen keine Rolle, wir sehen heute das Positive an diesem Spiel.

Thomas Schaaf: Es war ein intensives Spiel. Beide Mannschaften haben nach vorne gespielt und wollten gewinnen. Wir machen immer noch Fehler wie in der achten Minute, wo wir in Rückstand geraten. Die beste Phase hatten wir nach der Pause, wo wir in der 60. Minute diese Doppelchance hatten. Da muss uns die Führung gelingen. Es war zum Schluss sehr unruhig, wir haben dann auch noch einige Chancen der Fürther zugelassen.

Eddy Prib: Beim 1:0 hatte ich Gänsehaut. Die Zuschauer sind ausgeflippt, das hat uns heute unheimlich geholfen. Die Szene in der 66. Minute war ein klarer Elfmeter. Er hat mich klar am Fuß getroffen, ich habe mich auch nicht fallen lassen. Es ist sehr ärgerlich, dass der Schiedsrichter da nicht gepfiffen hat.

Mergim Mavraj: Das war auf jeden Fall ein leistungsgerechtes Ergebnis. Bremen hatte eine Reihe von Chancen, auf der anderen Seite hatten wir auch einige gute Kontermöglichkeiten. Der schöne Beigeschmack ist, dass das Gerede nun vorbei ist, dass wir zu Hause nicht punkten können. Klar hätte ich lieber gewonnen, aber mit dem 1:1 müssen wir nun eben leben.

Stephan Fürstner: Wir mussten diese Offensivkraft der Bremer mit viel Aufwand bekämpfen. Für uns war es unheimlich wichtig, einmal in Führung zu gehen. Bremen hatte in der ersten Hälfte gute Chancen, doch in der zweiten Halbzeit hatten wir gute Kontermöglichkeiten, die hätten wir besser ausspielen müssen. Wenn wir Woche für Woche solche Leistungen zeigen, dann kommen wir auch da unten raus. Natürlich brauchen wir auch mal einen Dreier, aber heute können wir auch nach dem Spielverlauf mit dem einen Punkt zufrieden sein.

Jürgen Schmidt

SpVgg Greuther Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Fürstner (90. Sobiech), Prib - Sararer, Stieber - Asamoah (85. Azemi), Edu (61. Pekovic) - Trainer: Michael Büskens
Werder Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl (77. Lukimya), Sokratis, Schmitz - Junuzovic - De Bruyne, Hunt - Arnautovic (85. Bargfrede), Elia (78. Füllkrug) - Petersen - Trainer: Thomas Schaaf
Tore: 1:0 Edu (8.), 1:1 Petersen (44.)
Schiedsrichter: Stieler (Obertshausen)
Zuschauer: 18000 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Fürstner (3), Prib (3), Azemi (2)
Gelbe Karten (Gast): Gebre Selassie
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