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Saison 2012/2013
12. Spieltag - Sa., 17.11.2012, 15:30 Uhr
Borussia Dortmund - SpVgg Greuther Fürth
3:1 (3:1)
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Die SpVgg unterlag beim Deutschen Meister 1:3.  Zoltan Stieber hatte früh den Ausgleich erzielt, doch insgesamt gewannen die Gastgeber klar verdient.

Nachdem Grün zunächst einen Freistoß von Perisic abwehren musste, schlug es in der dritten Minuten dann doch hinter ihm ein: Nehrig und Sobiech behinderten sich gegenseitig beim Abwehrversuch, sodass schließlich Lewandowski aus kurzer Distanz einschießen konnte.

Trotz des denkbar schlechten Startes war die SpVgg nicht geschockt. In der fünften Minuten spielte Zillner auf Azemi, der zwar nicht an den Ball kam, doch die Kugel lief weiter zu Stieber, der mit einem Heber über Weidenfeller den Ausgleich markierte.

Kurz darauf spielte sich Sararer zur Grundlinie durch und passte zurück, doch der Ball wurde von einem Dortmunder aus der Gefahrenzone gekickt.

In der 15. Minute war es Lewandowsky, der mit einem Elfmeter zum 2:1 erfolgreich war. Das Foul hatte Nehrig an Blaszczyowski begangen, der fünf Meter vor dem Tor den Ball annehmen wollte.

Der gut aufgelegte Götze startete in der 20. Minute wieder ein Solo, Sobiech konnte ihn zwar stoppen, doch Blaszczikowski kam heran und schoss. Die Kugel, abgefeuert aus 20 Metern, ging über die Latte.

Danach spielte sich vor den Toren wenig ab, meist schoben sich die Gastgeber im Mittelfeld den Ball zu. Die SpVgg startete nach 29 Minuten einen Konter, Sararer zog ab und Weidenfeller faustete zur Ecke. Diese kam nach Verlängerung von Sobiech zu Prib, der aus der Drehung abzog, aber deutlich über das Tor zielte.

Glück hatte zwei Minuten darauf Schmidtgal, dass aus seinem Ausrutscher kein Tor für die Platzherren wurde. Götze schnappte sich die Kugel und passte auf Blaszczykowski, doch der Pole setzte den Ball um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Weiterhin aber wartete das Kleeblatt auf seine Chance, die sich in der 39. Minute bot: Sararer nahm Maß und schlenzte den Ball aus 20 Metern halbrechter Position an den Pfosten. Weidenfeller wäre machtlos gewesen. Azemi, der den Nachschuss ansteuerte, wurde wegen Abseits zu Unrecht zurückgepfiffen.

Nach einem Ballverlust nach einem eigenen Einwurf ging es in der 42. Minute wieder ganz schnell. Götze wurde in die Lücke geschickt, Mavraj erreichte den Ball nicht mehr, Götze umdribbelte Grün und schob den Ball dann ins leere Tor.

Dieses dritte Tor der Platzherren war entscheidend für den weiteren Spielverlauf. Die Dortmunder beschränkten sich nach dem Wechsel meist auf Ballkontrolle, das Kleeblatt stand tief hinten drin und machte sich kaum mehr auf, um Weidenfeller in Schwierigkeiten zu bringen.

So plätscherte die Partie über lange Strecken dahin. Erst in der 58. Minute war es Blaszykowski, der einen Alleingang an drei Fürthern vorbei startete, doch Grün faustete den Schuss zur Seite. Schmelzer wollte in der 65. Minute Grün mit einem Heber aus 40 Metern überraschen, doch der Torwart war auf dem Posten.

Danach passierte wieder herzlich wenig, Schmelzer versuchte es dann kurz vor dem Ende noch einmal mit einem Schlenzer, Schmidtgal konnte aber klären.

Stimmen:

Mike Büskens: Wenn du hier in Dortmund etwas holen willst, dann musst du einen perfekten Tag erwischen. In der ersten Halbzeit haben wir guten Fußball gespielt, aber dem Gegner erlaubt, dass er drei Tore schießt. Nach dem 1:0 sind wir zurückgekommen, aber wir bekommen dann einen Elfmeter gegen uns, den man geben kann, aber nicht muss. Dann hatten wir zwei gute Angriffe, haben den Pfosten getroffen. Dieses gute Gefühl musst du mit in  die Pause nehmen, dann aber haben wir das dritte Tor bekommen.

Jürgen Klopp: Ich kenne das noch aus unserer Mainzer Zeit, dass du gut spielst, aber nichts mitnimmst. Aber wer so weiter macht, der wird auch belohnt werden. Die erste Halbzeit war spektakulär von beiden Mannschaften. Wir haben ihnen da zu oft den Ball in die Füße gespielt, das können sie mit ihren schnellen Leuten nutzen.

Bernd Nehrig: Ich habe ihn bei dem Elfmeter ganz leicht berührt. Ob man dann so fallen muss, ist eine andere Frage. Aber ich muss akzeptieren, dass der Schiedsrichter gepfiffen hat. Man darf der Mannschaft nicht den Willen absprechen, wir schlagen uns nur immer wieder selbst.

Zoltan Stieber: Ich bin glücklich, dass der Schuss reingegangen ist. Nach dem Ausgleich haben wir noch zwei unnötige Tore kassiert. Aber wir müssen unsere Punkte woanders holen. Nächste Woche ist Derby, das müssen wir gewinnen, das ist für uns wichtig und für die ganze Stadt.

Jürgen Schmidt

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Bender, Gündogan (73. Großkreutz) - Blaszczykowski (83. Leitner), Götze (66. Reus), Perisic - Lewandowski - Trainer: Jürgen Klopp
SpVgg Greuther Fürth: Grün - Nehrig, Sobiech, Mavraj, Schmidtgal - Fürstner - Stieber, Prib, Zillner (82. Nöthe), Sararer - Azemi (73. Edu) - Trainer: Michael Büskens
Tore: 1:0 Lewandowski (3.), 1:1 Stieber (5.), 2:1 Lewandowski (15., Foulelfmeter), 3:1 Götze (42.)
Schiedsrichter: Dr. Drees (Münster-Sarmsheim)
Zuschauer: 80645 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Lewandowski (2), Perisic
Gelbe Karten (Gast): Azemi (3), Schmidtgal (3)
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