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Saison 2012/2013
15. Spieltag - Sa., 01.12.2012, 15:30 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - VfB Stuttgart
0:1 (0:1)
    Bilder vom Spiel »    

Eine mehr als unglückliche 0:1-Niederlage kassierte die SpVgg gegen den VfB Stuttgart. Ein Kopfball nach einem abgewehrten Elfmeter entschied das Spiel zugunsten der Schwaben, die SpVgg hätte auf Grund ihrer zahlreichen Chancen wesentlich mehr verdient gehabt. In der zweiten Minute war es Okasaki, der am langen Pfosten zum Kopfball kam, doch Hesl konnte den Ball sicher halten. Auf der anderen Seite musste Ulreich erstmals eingreifen, als Nöthe nach Vorlage von Mavraj aus spitzem Winkel abzog, doch der Stuttgarter Keeper konnte sicher halten. Etwas mehr als eine Viertelstunde war vorbei, als Kleine bei einer Flanke den Ball nicht richtig traf, Hesl hatte aber aufgepasst. Danach hatten  beide Seiten zwar einige guten Flanken, doch die Stürmer kamen, bis auf Ibisevic, der in der 27. Minute wieder an Hesl scheiterte, nicht heran. Darauf hatte die SpVgg die beste Gelegenheit. Nöthe war bis zur Grundlinie durch und gab nach innen, Prib war da, doch ein Stuttgarter klärte mit langem Bein kurz vor der Linie noch zur Ecke. In der 45. Minute dann die Führung der Stuttgarter. Traore passte auf Ibisevic, der suchte geschickt den Körperkontakt zu Mavraj, fiel hin, und so musste Schiedsrichter Kinhöfer auf Elfmeter entscheiden. Den trat Ibisevic selbst. Hesl hielt, doch Okasaki köpfte den Abpraller ins Netz. Dann war sofort Halbzeit.

Die SpVgg kam nach der Pause mit viel Elan auf den Platz und hatte innerhalb weniger Sekunde vier, fünf Einschusschancen. Nach einem Versuch Stiebers kam Prib mit der Spitze an den Ball, wurde geblockt, mehrere Fürther kamen zum Schuss, der Ball ging an den Pfosten, am Ende war es Nöthe, dessen Ball zur Ecke abwehrt wurde.In diesem Stil ging es nun weiter. Stuttgart stand tief, die SpVgg rannte an. Stieber kam dann in guter Position nicht zum Schuss (47.). Sekunden später flog Tasci nach einer überharten Attacke gegen Pekovic, der verletzt ausgewechselt werden musste, mit Rot vom Platz. Gleich darauf wieder eine Flanke, Kleine köpfte, doch Ulreich hielt sicher. Klaus spielte sich kurz darauf über rechts durch, sein Schuss aus spitzem Winkel wurde von Ulreich abgewehrt. Die Stuttgarter standen in Unterzahl weit hinten drin, hatten aber in der 66. Minute die Möglichkeit, alles klar zu machen, doch Hesl hielt nach einem Konter gegen Harnik, Fürstner klärte die Situation endgültig. In der 79. Minute Freistoß für die SpVgg. Prib traf die Latte, den zurückspringenden Ball konnte Kleine nicht mehr auf das Tor drücken. Dann war es Petsos, der es volley probierte, Ulreich konnte sicher halten. Das Kleeblatt warf in der Schlussphase alles nach vorne. Kleine kämpfte sich durch, sein Schuss aus 15 Metern wurde im letzten Moment abgewehrt. Schließlich hatte Stieber nach Zuspiel von Zillner die Schusschance aus 17 Metern, zielte aber weit über das Tor.

So blieb es trotz einer klaren Überlegenheit der SpVgg am Ende beim 0:1.

 

Mike Büskens: Ich denke, wir haben wieder einmal eine wahnsinnig engagierte Leistung gesehen. Aber zum wiederholten Mal haben wir uns nicht belohnt. Fußball ist ein Ergebnissport, und das Ergebnis sagt aus, dass der VfB gewonnen hat. Wer aber das Spiel gesehen hat, der weiß, dass viel mehr drin war. Das Tor fiel zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt durch einen Elfer, den man geben kann. Der Entschluss, Wolfgang Hesl spielen zu lassen, reifte in den vergangenen Tagen. Er hat eine gute Leistung gebracht. Ich bin nicht grundsätzlich unzufrieden mit Max Grün, es war aber auch einmal Zeit, Wolfgang Hesl für seine guten Trainingsleistungen zu belohnen. Wir werden das in den letzten beiden Spielen des Jahres beibehalten, nach der Winterpause werden die Karten wieder neu gemischt.

Bruno Labbadia: Es war ein perfekter Tag für uns. Die drei Punkte tun uns gut. Wir wollten nicht unser normales Pressing spielen, sondern die Sache taktischer angehen. 25 Minuten war das okay, dann hatten wir zu viele Ballverluste. Wir haben fast 45 Minuten in Unterzahl gespielt, ein Kompliment an die Mannschaft, die das mit Kampfgeist sehr gut gemacht hat.

Wolfgang Hesl: Ich habe am Morgen vor dem Spiel erfahren, dass ich spielen werde. Wir sind natürlich sehr enttäuscht, Wir haben vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, nur haben wir wieder kein Tor geschossen. Dann kann man eben nicht gewinnen, obwohl wir in allen Belangen überlegen waren. Beim Elfmeter wusste ich, dass Ibisevic eher mittig schießt. Doch leider haben wir dann nicht aufgepasst beim Nachschuss. Aus dem Spiel sollten wir mitnehmen, dass wir einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht haben. Wir können daraus Mut und Kraft schöpfen.

Bernd Nehrig: Gibt es eine Steigerung von bitter? Wir waren drin im Spiel, waren spielerisch auf der Höhe, haben Stuttgart immer in Bedrängnis gebracht, aber irgendwer da oben will scheinbar nicht mitspielen. Eigentlich haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Klar sind wir jetzt enttäuscht. Aber wir werden nächste Woche wieder auf das Feld gehen und unsere Leistung bringen. Irgendwann werden wir dafür belohnt, das kann nicht anders sein.

Thanos Petsos: Wir haben heute richtig guten Fußball gespielt. Mit hoher Qualität. Es wird jetzt endlich Zeit, dass wir nicht nur gut spielen, sondern auch erfolgreich sind.

Jürgen Schmidt

SpVgg Greuther Fürth: Hesl - Nehrig (80. Petsos), Kleine, Mavraj, Schmidtgal (71. Zillner) - Fürstner, Pekovic (56. Klaus) - Stieber, Prib - Nöthe, Asamoah - Trainer: Michael Büskens
VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Niedermeier, Boka - Gentner, Kuzmanovic - Okazaki, Hajnal (46. Harnik), Traore (56. Maza) - Ibisevic (90.+2 Rüdiger) - Trainer: Bruno Labbadia
Tore: 0:1 Okazaki (45.)
Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne)
Zuschauer: 17443
Gelbe Karten: Nöthe, Pekovic (3), Kleine (4), Schmidtgal (5), Zillner
Gelbe Karten (Gast): Sakai (3), Ibisevic (3), Kuzmanovic (3), Ulreich
Rote Karten (Gast): Tasci (53.)
Besondere Vorkommnisse: Hesl hält Foulelfmeter von Ibisevic (45.)
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