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Saison 2012/2013
22. Spieltag - Sa., 16.02.2013, 15:30 Uhr
Fortuna Düsseldorf - SpVgg Greuther Fürth
1:0 (1:0)
    Bilder vom Spiel »    

Das Kleeblatt verlor knapp bei Fortuna Düsseldorf. Dabei musste die SpVgg ab der 38. Minute mit einem Mann weniger auskommen, da Varga Gelbrot gesehen hatte. Das Spiel begann mit einem Foul von Zimmermann an Kruse, der folgende Elfmeter wurde von Schahin getreten. Hesl hatte das richtige Eck geahnt und konnte den nach links unten platzierten Flachschuss abwehren.

Das Kleeblatt hatte dann in der vierten Minute die erste Möglichkeit, als Sobiechs Kopfball von Kruse abgeblockt wurde. In der 12. Minute verlor Varga im Mittelfeld den Ball und musste mit einem Foul den Angriff der Gastgeber unterbinden. Er kassierte in diesem Fall zu Recht Gelb. Die SpVgg bekam aber in der Folge das Spiel besser in den Griff. Nehrig hatte nach einem Prib-Freistoß die beste Chance, er traf aber nur den Pfosten und sein Nachschuss wurde von einem Düsseldorfer abgeblockt. Das leitete eine gute Phase der Fürther ein. Djurdjic visierte mit einem Fallrückzieher die Latte an, war allerdings wegen gefährlichen Spiels zurückgepfiffen worden. Dann flankte Prib auf den langen Pfosten, wo die Platzherren im letzten Moment vor Klaus am Ball waren.

Mitten hinein in diese Phase das Tor: Ein nach vorne geschlagener Ball von Tormann Giefer landete bei Zimmermann, der zu Hesl zurückspielen wollte, den Ball aber nicht richtig traf. Bellinghausen ging dazwischen und schoss zum 1:0 ein.

Die Gastgeber hatten dann in der 23. Minute nach einer Ecke eine Gelegenheit, doch Baloguns Kopfball wurde von Hesl entschärft. Gleich darauf wühlte sich Reisinger durch, sein Schuss aus 14 Metern ging links daneben.

Gut eine halbe Stunde war um, als Sararer auf halbrechts in den Strafraum eingedrungen war. Er zögert einen Moment zu lange mit dem Schuss und wurde abgefangen.

Danach passierte lange nichts, ehe Varga nach einem harmlosen Foul die Gelbrote Karte erhielt und das Kleeblatt plötzlich dezimiert war. Trotzdem gab es kurz vor der Pause nach einem katastrophalen Fehlpass die Chance zum Ausgleich, doch Djurdjic, der zusammen mit Prib auf noch einen Abwehrspieler zulief, verstolperte in der Vorwärtsbewegung den Ball.

Es war Schahin, der mit einem Kopfball die zweite Hälfte einläutete. Hesl tippte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte. In der Folge zogen sich die Düsseldorfer trotz Überzahl zurück und ließen das Kleeblatt kommen. Nun hatte die SpVgg viel Ballbesitz, kam aber nicht bis in die gefährliche Zone durch. Nachdem nun Risiko im Fürther Spiel war, kamen die Platzherren mit zunehmender Spieldauer zu einigen Konterchancen. Zwei Mal Reisinger und drei Mal Kruse hatten die Entscheidung auf dem Fuß, doch der starke Hesl war jeweils auf dem Posten.

Vor Giefers Kasten gab es in der Endphase Gefahr. Einen Freistoß Pribs faustete der Keeper vor Kleine weg. Dann war es Sararer, der aus 18 Metern abzog, sein Ball ging einen Meter links vorbei. Schließlich war es ein von Djurdjic abgelenkter Querschläger, der knapp vorbeiging. Es reichte aber nicht, um noch den Ausgleich zu erzielen.

Stimmen zum Spiel

Mike Büskens: Aus unserer Sicht fing das Spiel bescheiden an. Es war ein berechtigter Elfmeter, der aber in der Entstehung bezeichnend war für unser Zweikampfverhalten in der ersten Hälfte. Wolle konnte glücklicherweise halten. Auch wenn wir nicht gut verteidigt haben, kamen wir zu Großchancen. Das waren Momente, die du nutzen musst. So kam es, wie es oftmals der Fall war. Du musst das 1:0 machen, verpasst es, und läufst dann wieder einem Rückstand hinterher. Ich hatte das Gefühl, das heute mehr drin gewesen wäre.  

Norbert Meier: Wir haben 1:0 gewonnen, deswegen war nicht alles gut – aber wir freuen uns trotzdem. Mit dem Feldverweis bekamen wir gewisse Schwierigkeiten. Anfang der zweiten Halbzeit haben wir die Fürther zu sehr kommen lassen. Wir haben den Sack nicht zugemacht, deswegen mussten wir zittern.

Mergim Mavraj: Es war sehr schwer in Unterzahl zu spielen, aus der Situation, dass du wieder aus dem Nichts ein Tor bekommst. Trotzdem hatten wir wieder Chancen, die wir hätten nutzen können. In den ersten Minuten hatten wir mit dem gehaltenen Elfer eine Situation, die eine Mannschaft tragen kann. Trotzdem haben wir nicht wirklich in die Zweikämpfe, in das Spiel gefunden. Düsseldorf hatte in Halbzeit eins kaum Chancen außer Standards und außer dem Tor. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, das Spiel hätten wir nicht verlieren dürfen.

Wolfgang Hesl: Mir war heute nicht kalt. Ich stehe im Tor seit ich denken kann. Wenn ich dann nicht ab und zu mal Bälle halten würde, wäre ich nicht so weit gekommen.
Das ist sehr bitter heute, wir wollten hier drei Punkte holen. Jetzt fahren wir wieder mit leeren Händen nach Hause. Mit der ersten Halbzeit war ich ncht einverstanden, da haben wir uns vorführen lassen. Wir haben sie komplett verschlafen, hatten aber trotzdem unsere Möglichkeiten. Die haben wir nicht genutzt und liefen damit wieder einem Rückstand hinterher. Dass wir in der zweiten Halbzeit mit einem Mann weniger Konter bekommen ist normal, da kann man sich drauf einstellen.

Dani Schahin: Ich hab mich vor dem Elfer gut gefühlt. Es freut mich, dass wir gewonnen haben, das ist das Allerwichtigste. Klar hätte ich gerne mein Tor dazu beigesteuert.

Jürgen Schmidt

Fortuna Düsseldorf: Giefer - Balogun, Latka, Malezas, Van den Bergh - Fink, Tesche - Kruse (90.+4 Paurevic), Bellinghausen - Reisinger (90.+1 Wegkamp), Schahin (63. Ilsö) - Trainer: Norbert Meier
SpVgg Greuther Fürth: Hesl - Zimmermann, Sobiech, Mavraj (67. Kleine), Baba - Varga, Nehrig (72. Zillner) - Klaus (85. Azemi), Prib - Sararer, Djurdjic - Trainer: Michael Büskens
Tore: 1:0 Bellinghausen (18.)
Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)
Zuschauer: 37378
Gelbe Karten: Fink (3), Tesche (3)
Gelbe Karten (Gast): Mavraj (4), Nehrig (5)
Gelb-Rote Karten (Gast): Varga (38.)
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