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Saison 2012/2013
27. Spieltag - So., 31.03.2013, 17:30 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - Eintracht Frankfurt
2:3 (1:1)
    Bilder vom Spiel »    

Trotz früher Führung gab es für die SpVgg auch gegen Eintracht Frankfurt eine Heimniederlage. Das Kleeblatt unterlag 2:3.


Schon in der zweiten Minute ging die SpVgg in Führung. Nach einer abgeblockten Baba-Flanke gab es eine Ecke, die Nehrig nach innen brachte. Am langen Pfosten drückte Djurdjic den vom Frankfurter Meier verlängerten Ball ins Netz zum 1:0.


Gleich darauf gab es noch eine brenzlige Situation für Nikolov, als er einen riskanten Rückpass mit der Brust stoppen und klären musste.


Frankfurt sortierte sich trotz des Rückstandes schnell und spielte ebenfalls nach vorne. So musste Sobiech zunächst nach Lakic-Flanke retten. In der 12. Minute war auf der anderen Seite Sararer an der Reihe, dessen Schuss aus spitzem Winkel sichere Beute Nikolovs wurde.


Im Gegenzug das 1:1. Inui marschierte ungehindert bis zum Strafraum, seinen Flachschuss ins linke Eck konnte Grün nicht erreichen.


Die Gäste hatten nun einige Minuten lang Oberwasser, Lakic köpfte nach einer Oczipka-Flanke auf das Tornetz. Bei einem Konter war dann Djurdjic durch, seine Flanke wurde aber abgelenkt und eine Beute Nikolovs.


Dann hatte die SpVgg sich wieder gefangen, nach etwa einer halben Stunde war es wieder ausgeglichen. Beide Seiten versuchten nun, nach vorne zu spielen. Chancen gab es noch in der 38. Minute, als Sararer Nehrig mit Flachpass bedienen wollte, der aber kam einen Schritt zu spät. Auf der anderen Seite hatte Lakic die große Möglichkeit, doch freistehend zielte er per Kopf aus sechs Metern neben den Kasten.

Nach dem Wechsel versuchten die Gäste, noch früher zu stören. Dadurch ergaben sich zunächst Räume für die SpVgg. Djurdjics Flanke auf Sararer war aber zu hoch, Pekovics Schuss aus der Distanz ging drüber und Nehrigs Solo verpuffte kurz vor dem Strafraum.


Rode hatte dann nach 58 Minuten eine Großchance, doch er schoss aus 14 Meter freistehend drüber. Eine Minute später aber war Aigner am langen Pfosten frei und schoss in die kurze Ecke zum 1:2 ein.


Die SpVgg fightete nun zurück und hatte eine Eckenserie. Fünf Mal kam der Ball nach innen. Einmal ging der von Pekovic abgefeuerte Ball knapp vorbei, da ein Frankfurter noch das Bein dazwischen hatte, dann wurde ein Versuch von Fürstner abgeblockt. Meier auf der anderen Seite kam dann nach einem Konter an den Ball. Zuvor war Inui von Sobiech schon abgeblockt, doch dann reagierte Meier schneller als drei Fürther und traf aus siebzehn Metern zum 1:3.


Noch gab sich das Kleeblatt aber nicht geschlagen. Sararer setzte in der 73. Minute zum Solo an und traf aus 17 Metern. Der Ball prallte vom Innenpfosten zum 2:3 ins Netz.


In der Schlussphase setzte die SpVgg alles auf eine Karte. Djurdjic traf nach weitem Angriffsschlag aus spitzem Winkel den Pfosten, Fürstner brachte in guter Position den Ball nicht unter Kontrolle. Auf der anderen Seite ging ein Schlenzer von Inui knapp vorbei, Meier zielte kurz darauf hoch ins Fangnetz. Als Nikolov in der Nachspielzeit auch einen Versuch von Petsos abfing, war die Niederlage perfekt.

Frank Kramer: Ich denke, wir haben eine leidenschaftliche Partie abgeliefert. Wir haben viel Aufwand betrieben, aber im letzten Drittel des Spielfeldes hat uns die Präzision gefehlt. Am Ende haben wir noch mal alles reingeworfen, das muss man der Mannschaft hoch anrechnen. Im Defensivbereich haben wir aber die eine oder andere Möglichkeit für Frankfurt ermöglicht. Eine Mannschaft, die so viel Qualität hat, nutzt das aus.

Armin Veh: Wir freuen uns sehr, dass wir das große Ziel 40 Punkte erreicht haben. Damit ist der Klassenerhalt durch. Auf dem harten und unebenen Platz mussten wir öfter mit langen Bällen agieren, was nicht unser Spiel ist. Gut, dass wir vor der Pause den Ausgleich geschafft haben. Die Fürther haben sehr leidenschaftlich gespielt, so spielt keine Mannschaft, die nicht mehr an sich glaubt. Wir kamen am Ende in Bedrängnis, weil die Fürther alles nach vorne geworfen hatten und wir die Bälle zu früh verloren.

Mergim Mavraj: Wir waren ebenbürtig, hatten sehr viel vom Spiel, aber das letzte Quäntchen haben wir nicht umgesetzt. Wir haben drei Tore bekommen, hätten selbst aber mehr machen müssen. In den letzten beiden Spielen hat sich die Mannschaft aber viel zielorientierter präsentiert.

Lasse Sobiech: Wir hatten heute wieder super Unterstützung von den Fans. Das haben wir schon beim Einlaufen gemerkt. Leider hat sich nach dem 1:0 wieder eine Unachtsamkeit in der Abwehr eingeschlichen. Trotz des Rückstandes haben wir immer versucht, das Spiel noch herumzureißen. Wir hatten Chancen, aber das ist der Unterschied: Die Frankfurter kommen einmal vors Tor und treffen.

Heinrich Schmidtgal: Da machst du mal zwei Tore daheim, und dann stehst du wieder ohne Punkte da. Da bringt es halt nichts, wenn die anderen verlieren, wenn du selbst keine Punkte machst.

Jürgen Schmidt

SpVgg Greuther Fürth: Grün - Zimmermann, Sobiech, Mavraj, Baba - Pekovic (80. Klaus) - Fürstner, Nehrig (62. Schmidtgal) - Petsos - Sararer, Djurdjic - Trainer: Frank Kramer
Eintracht Frankfurt: Nikolov - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka - Schwegler (83. Lanig), Rode - Aigner (87. Russ), Inui - Lakic (76. Celozzi), Meier - Trainer: Armin Veh
Tore: 1:0 Djurdjic (2.), 1:1 Inui (13.), 1:2 Aigner (59.), 1:3 Meier (69.), 2:3 Sararer (72.)
Schiedsrichter: Dr. Drees (Münster-Sarmsheim)
Zuschauer: 18000 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Djurdjic (2)
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