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Saison 2012/2013
30. Spieltag - So., 21.04.2013, 17:30 Uhr
1. FC Nürnberg - SpVgg Greuther Fürth
0:1 (0:1)
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256. Derby

Derbysieg! Das gut spielende und taktisch geschickt auftretende Kleeblatt holte sich wieder den Sieg im Nürnberger Stadion. Den sehr Goldenen Treffer erzielte Eigengewächs Johannes Geis mit einem fulminanten Linksschuss aus 25 Metern.

Zunächst tasteten sich beide Mannschaften im Mittelfeld ab, es gab kaum Szenen vor den Toren. In der siebten Minute sorgte Schäfer für Raunen im Rund, als er an einer Flanke vorbeihechtete, es war aber kein Fürther in der Nähe, um den Fehler zu nutzen. Auf der anderen Seite versuchte es Feulner aus zehn Metern mit dem Kopf, Hesl hatte keine Probleme. Gefährlicher wurde es für das Fürther Tor bei zwei Standards in der 13. und 14. Minute. Zunächst klärte Prib bei Kiyotake-Freistoß, dann köpfte Klose knapp vorbei. Ähnlich war es kurz darauf, als Nilsson nach einer Ecke mit dem Kopf das Ziel verfehlte.

In der 26. Minute eine tolle Konterchance, das Kleeblatt griff in Überzahl an, Fürstners Querpass zu Park wurde aber noch abgefangen. Nicht lange fackelte beim nächsten Angriff Geis. Er zog mit seinem vermeintlich schwächeren linken Fuß ab und traf unhaltbar ins linke obere Eck zum 0:1 (28.).
Essweins Konterversuch eine Minute darauf hielt Hesl sicher, kurz darauf durfte es Geis bei einem Freistoß wieder aus der Distanz probieren. Sein gut geschossener Ball landete knapp neben dem Tor an der Netzaufhängung. Gleich im Gegenzug war Pekhart mit einem Fallrückzieher zur Stelle, Hesl hatte aber keine Probleme. Toll reagierte der Kleeblatt-Keeper einige Minuten später, als er den Ball nach einer Ecke mit Glanzparade abwehrte.
Die letzte gute Gelegenheit des ersten Durchgangs hatte Park, dessen Schrägschuss ins lange Eck Schäfer meisterte.

Die Nürnberger gingen die zweite Hälfte offensiver an, das Kleeblatt stand tief und wartete kompakt auf die Angriffe. Weiterhin waren es fast nur Standards, bei denen die Gastgeber gefährlich wurden. Pekhart köpfte kurz nach der Pause, Hesl war aber zur Stelle.
Danach war zunächst Ruhe, denn die Fürther Spieler fingen die Angriffe des Gegners relativ früh ab. Klaus war es dann, der bei einem Konter drüber zielte, während Esswein mit einem strammen 25-Meter-Schuss am gut reagierenden Hesl scheiterte.
In der 62. Minute war es Balitsch, der per Kopf die Latte traf. Der Ball sprang auf der Linie auf und wieder ins Feld: Das Kleeblatt hatte auch das nötige Glück des Tüchtigen, verdiente sich dieses aber in der Folgezeit durch einige weitere gute Szenen vor dem Tor der Platzherren. Geis zog aus 17 Metern ab, sein Schuss wurde zur Ecke gelenkt. Der Torschütze gab den Ball herein, Azemi köpfte knapp vorbei. Keine Minute später setzte sich Zimmermann rechts durch, seine Flanke nahm Azemi direkt, er wurde aber noch abgeblockt. Schließlich war es Djurdjic, der sich den Ball klaute und dann aus 18 Metern schoss, die Kugel ging aber daneben.
Die starke Phase der SpVgg ging ohne Treffer zu Ende, doch in der Abwehr stand das Team auch in der Folge ohne Fehl und Tadel. Mak konnte dann einen Pass nicht kontrollieren, Frantz zielte bei einem Schrägschuss vorbei und Kiyotake schoss einen Nachschuss links vorbei. Was durchkam, hielt Hesl sicher, nach drei Minuten Nachspielzeit war der dritte Auswärtssieg der Spielzeit in trockenen Tüchern.

Stimmen zum Spiel:

Frank Kramer: Wir haben ein sehr intensives, leidenschaftliches Spiel gesehen, das trotzdem einigermaßen kontrolliert war. Dafür ein Lob an beide Mannschaften. Wir haben mit einem Gewaltschuss das Spiel entschieden. Dem Johannes trau ich einen solchen Schuss jederzeit zu, sowohl mit rechts als auch mit links. Es war mannschaftlich eine sehr geschlossene Leistung.

Michael Wiesinger: Das war eine Niederlage, die verdammt weh tut. Die Serie jetzt abzugeben gegen Greuther Fürth tut weh. Geis trifft den Ball optimal. Er hat auch einen guten Schuss aus der Distanz.

Thomas Kleine: Ein Derbysieg ist immer ein schönes Gefühl. Es war wichtig, mal wieder ein Spiel zu gewinnen, auch für unsere Fans. Jetzt wollen wir auch das Heimspiel am Freitag gewinnen. Dazu müssen wir mit breiter Brust auftreten. Ich habe schon immer gesagt: Wir müssen mit einem positiven Gefühl in die nächste Saison gehen, damit wir wieder voll angreifen können. Das war heute der Start. Nun gibt es noch vier Spiele, in denen wir punkten können.

Edgar Prib: Wir konnten heute wieder ein bisschen was gut machen mit Geisis Sonntagsschuss. Ich hoffe, dass er jetzt auch so ein T-Shirt bekommt wie ich. Aber egal wie, wir haben gewonnen! Das war wieder ein unvergesslicher Moment, das sind Spiele, die man nicht vergessen wird. Es war auch gut für den Kopf, zu sehen, dass wir es ja eigentlich können.

Johannes Geis: Ich denke, das war ein schöner Schuss. Im Derby mit links so ein Tor zu schießen - es gibt nichts Schöneres! Ich wollte es in Fürth schaffen, habe den Kopf nie hängen lassen, habe immer Gas gegeben. Ich freu mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Ich habe noch nie ein Derby verloren!

Wolfgang Hesl: Gestern beim Abschlusstraining waren einige der Fans da und haben uns gesagt, wie wichtig das Spiel ist. Wir wollten auch den Fans wieder was zurückgeben. Wir haben heute gearbeitet, gekämpft und dann gewinnt man auch Spiele. Wir mussten uns in dieser Woche mit der Situation auseinandersetzen und haben sehr konzentriert und sehr fokussiert gearbeitet.

Jürgen Schmidt

1. FC Nürnberg: Schäfer - Balitsch, Nilsson, Klose (45. Dabanli), Plattenhardt - Simons (75. Frantz) - Chandler (46. Mak), Feulner, Kiyotake, Esswein - Pekhart - Trainer: Michael Wiesinger
SpVgg Greuther Fürth: Hesl - Nehrig (61. Zimmermann), Kleine, Mavraj, Baba - Geis, Fürstner - Klaus, Prib, Park (61. Azemi) - Djurdjic (83. Sobiech) - Trainer: Frank Kramer
Tore: 0:1 Geis (27.)
Schiedsrichter: Gräfe (Berlin)
Zuschauer: 50000 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Nilsson (5), Simons (4), Feulner (2), Plattenhardt (3)
Gelbe Karten (Gast): Klaus (2), Park, Geis (2), Fürstner (7), Kleine (6)
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