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Saison 1995/1996
24. Spieltag - Mo., 08.04.1996, 15:00 Uhr
SSV Reutlingen - SpVgg Fürth
1:3 (1:2)
Die Talfahrt des SSV Reutlingen in der Fußball-Regionalliga Süd hält an, während die SpVgg Fürth sich im Erfolg sonnt. Die Schwaben kassierten gegen die Ronhofer beim 1:3 ihre zweite Heimniederlage nach der Winterpause. Vor 1300 Zuschauern schossen zweimal Frank Türr (15., 78.) und Markus Lotter (40.) die Tore für den konterstarken Gast. Thomas Winter, phasenweise einer der wenigen Lichtblicke im ansonsten trostlosen Reutlinger Mittelfeld, besorgte nach Zuckerpass von Emmanuel Nwangebo den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich mit einem Hosenträgerschuss gegen Andreas Menger (22.).
Unverständlich waren die vielen Abspielfehler und Unsicherheiten in der Fürther Hintermannschaft zu Beginn des Spiels. SpVgg-Trainer Bertram Beierlorzer, der Matthias Plößner nach der gelb-roten Karte im vorangegangenen Spiel eine disziplinarische Denkpause auf der Bank verordnet hatte, bemängelte in seiner Stellungnahme dann auch konsequenterweise diese Phase des Spiels, "in der wir den Gegner durch unsere Fehler regelrecht bedient haben". So dauerte es zehn Minuten, ehe Türr erstmals SSV-Keeper Boris Jovanovic zu einer Glanzparade zwang. Als der nach Bronchitis umtriebige und lautstarke, aber noch nicht wieder fitte SSV-Kapitän Artur Beck den Ball im Mittelfeld vertändelte, benötigten die Gäste zwei Stationen zum 0:1. Beierlorzer auf Türr und der vorbei an Jovanovic (15.). Der danach total unglückliche Keeper ("Dass wir verloren haben, war einzig meine Schuld. Ich habe mich müde gefühlt") - von seiner Innenverteidigung im Stich gelassen - verlor bei seinem einzigen Fehler im Spiel den entscheidenden Zweikampf. Sieben Minuten später überlupfte die einzige Sturmspitze Emmanuel Nwangebo die Fürther Abwehr, und Winter konnte sich ohne Mühe den Ball zum Ausgleich zurechtlegen.
Wer gedacht hatte, die Gastgeber könnten sich daran aufrichten, sah sich getäuscht. Zwar kamen die zahlreichen Frei- und Eckstöße gefährlich nach innen, doch dort stand niemand, der die Chancen verwertete. Nach einem Schlag auf den rechten Knöchel musste Rechtsaußen Marc Heinkelein vom Platz. Für ihn kam mit Sreto Ristic ein Stürmer (29.). Wiederum ein Konter über Bernd Müller, Ralf Weidhaus, Türr und den mit vielen Freiheiten ausgestatteten Markus Lotter brachte nach Missverständnis zwischen Ristic und Michael Mayer das 1:2 (40.). Als war"s ein Signal für die Kleeblättler, spielte anschließend nur noch der Gast groß auf. Zwei Chancen von Türr und Holger Seitz (beide 44.) vereitelte Jovanovic noch kurz vor der Pause. In der zweiten Halbzeit führten die Gäste den SSV über weite Strecken geradezu vor. Die Außenbahnen beim Gastgeber waren in Defensive und Offensive nicht stark genug, und im Abschluss hatten die Reutlinger Unvermögen, gepaart mit viel Pech. So verzog Beck den Ball bei der besten Chance aus zehn Metern knapp (77.), und Türr besorgte im Gegenzug den dritten Treffer zum endgültigen K.O. (78.). "Ich hatte in der zweiten Halbzeit nie das Gefühl, dass wir hier noch verlieren könnten. Meine Mannschaft hat ein sehr gutes Spiel gezeigt. Lediglich die Chancenauswertung war nicht optimal", freute sich Beierlorzer.
SSV Reutlingen: Jovanovic - Schwend (59. Traub), Beck, Mutapcic, Fritz (59. Cast) - Kastner - Heinkelein (29. Ristic), Mayer, Winter, Weiss - Nwangebo - Trainer: Ralf Rangnick
SpVgg Fürth: Menger - Hüfner - Sosnitza, Probst - Lotter, Fuchs, Beierlorzer, H. Seitz (75. Plößner), Weidhaus - Türr (89. Th. Seitz), Müller (84. Schneider) - Trainer: Bertram Beierlorzer
Tore: 0:1 Türr (15.), 1:1 Winter (22.), 1:2 Lotter (40.), 1:3 Türr (78.)
Schiedsrichter: Bastian (Frankfurt)
Zuschauer: 1300
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