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Saison 1995/1996
28. Spieltag - Fr., 03.05.1996, 18:30 Uhr
Eintracht Frankfurt (Amat.) - SpVgg Fürth
2:1 (1:0)
Die SpVgg Fürth verlor etwas unerwartet in der Fußball-Regionalliga Süd bei den Amateuren der Frankfurter Eintracht drei Punkte. Die in diesem Jahr noch sieglosen Frankfurter verdienten sich den 2:1-Sieg aber redlich. Betont zurückhaltend agierte die Mannschaft von Bertram Beierlorzer. Der Eintracht wurde bewusst das Mittelfeld überlassen, um mit schnellen Kontern über Frank Türr und Bernd Müller zum Erfolg zu kommen. Doch das Rezept ging nicht auf. Die Eintracht-Amateure waren geschickt bei den Zweikämpfen und erstickten die Angriffsbemühungen der Fürther schon oft im Keim. Auch ließ es die jüngste Mannschaft der Regionalliga Süd diesmal nicht an Engagement missen. Von der ersten Minute versuchten sie das Tor von Andreas Menger in Gefahr zu bringen, wenngleich dieses Unterfangen zunächst nicht von Erfolg gekrönt wurde. Allerdings nutzte die Truppe des Trainergespanns Rudi Bommer/Bernhard Lippert die erste Torchance konsequent aus. Rene Sosnitza und Oliver Fuchs vertändelten das Leder an der rechten Abwehrseite, und Oskar Corrochano - allein vor Menger - verwertete die unverhoffte Gelegenheit mit einem Schuss aus zehn Metern eiskalt (22.). Sieben Minuten später sorgte nochmals Karsten Hennig für Gefahr, doch sein 18-Meter-Knaller strich knapp übers Tor der Fürther.

Von der SpVgg war im ersten Spielabschnitt kaum etwas Konstruktives zu sehen, kein einziges Mal wurde das Gehäuse von Eintracht-Keeper Sven Schmitt in Gefahr gebracht. Das änderte sich auch nach der Pause nicht grundlegend. Die Eintracht hätte vielmehr das zweite Tor erzielen können, doch Menger reagierte glänzend gegen Michael König (53.), und Sosnitza machte seinen Fehler wett und rettete gegen Corrochano, als der Fürther Torwart Menger schon ausgespielt war (55.). Danach kam die SpVgg besser ins Spiel und hatte mit Achim Beierlorzer (58.) sowie Müller (61.) zwei Chancen. Doch das war nur ein Strohfeuer. Statt den Ausgleich zu erzielen, leistete sich Libero Tim Hüfner einen unnötigen Pressschlag, und der gerade erst eingewechselte Thorsten Hubacek überwand Menger zum 2:0 (70.). Völlig überraschend fiel dann das Anschlusstor, Achim Beierlorzer köpfte einen Eckball unhaltbar für Schmitt ein (75.). Die SpVgg Fürth setzte jetzt zum verspäteten Schlussspurt an, doch mehr als eine Chance von Türr kam dabei nicht heraus (88.). Die Eintracht hätte statt dessen noch das dritte Tor erzielen können, doch zweimal Hubacek (76./90.) und Burhanettin Kaymak (78.) hatten im Abschluss Pech.

Dementsprechend war Trainer Bertram Beierlorzer nach der Pleite auch sauer auf seine Mannschaft. Der nach einer Stunde auf die Tribüne verbannte Coach der SpVgg Fürth gestand ein: "Das war ein enttäuschendes Spiel von uns. Wir waren in der ersten Halbzeit pomadig, einige sogar im Tiefschlaf. Beide Gegentore resultieren aus eklatanten Abwehrfehlern. Die Eintracht verdiente sich den Sieg redlich."
Eintracht Frankfurt II: Schmitt - Kresovic - Rubin, Örüm - Kaymak, Wilde (82. Kaplan), König, Dworschak, Hennig - Reuter (85. Glöckner), Corrochano (69. Hubacek) - Trainer: Bernhard Lippert
SpVgg Fürth: Menger - Hüfner - Sosnitza, Probst - Fuchs (57. Graf), Lotter, Beierlorzer, Ristovski (33. Schneider), Weidhaus - Türr, Müller - Trainer: Bertram Beierlorzer
Tore: 1:0 Corrochano (22.), 2:0 Hubacek (70.), 2:1 Beierlorzer (75.)
Schiedsrichter: Baur (Wiesbaden)
Zuschauer: 200
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