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Saison 2013/2014
11. Spieltag - So., 10.11.2013, 15:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - SpVg Eicha
2:1 (1:0)

Das nasskalte Herbstwetter hatte dafür gesorgt, dass alle Spiele der Fürther Frauen- und Mädchenteams auf dem Kunstrasenplatz des Sportzentrums „Kleeblatt“ stattfinden mussten. Am Samstag unterlag die U23 den Tabellenführerinnen des SC Gremsdorf noch mit 0:2 (0:1), der Sonntag lief dann besser. Während die U17 nach einem 5:1-Erfolg über den SV Altenstadt/Voh. Auf den 2. Tabellenplatz kletterte, bezwangen unsere Frauen in der Bayernliga die Mannschaft der SpVg Eicha mit 2:1 (1:0).

Die SpVg Eicha hatte noch keine Begegnung gegen das Kleeblatt gewinnen können, das wollten sie heute ändern, das war den Oberfranken anzumerken. Von Beginn an zeigten sie sich sehr präsent auf dem Feld und erspielten sich nach fünf Minuten auch die erste Gelegenheit der Partie. Nach schönem Doppelpass mit Romina Kuffner bediente Caroline Eberth Julia Fellisch, deren beherzter Schuss nur knapp am Fürther Gehäuse vorbei strich. Das Kleeblatt aber zeigte sich davon unbeeindruckt und spielte seinerseits nach vorne. Christina Maier spielte dem Ball im Mittelfeld auf die gestartete Lara Schmidt, welche von Julia Brückner abrupt von den Beinen geholt wurde: Freistoß. Ein Fall für Daniela Held, die das Leder aus 35 Metern in den Strafraum hob. Dort hatte sich Innenverteidigerin Andrea Walter geschlichen. Sie war hochgestiegen, hatte den Kopf hingehalten und schickte den Ball unhaltbar zur Fürther Führung ins Gästetor (7.).

Eicha konnte und wollte dies nicht auf sich sitzen lassen und gewann auf dem Platz optisch immer mehr die Oberhand. Zuvor jedoch hatte Sabrina Schroll noch eine Chance auf 2:0 zu stellen, doch ihren Kopfball nach Hereingabe von der linken Seite, konnte Gästekeeperin Heß mit einer guten Parade abwehren (9.). Dann allerdings zeigte sich Eicha vor dem Fürther Tor. Nach einer Viertelstunde flogen Lena Fenzl die Bälle in kurzen Abständen gleich dreimal um die Ohren. Zunächst verfehlte ein Schuss von der Strafraumgrenze das Ziel nur knapp, dann musste die Fürther Torhüterin retten, ehe der Ball wieder nur um Haaresbreite über die Querlatte flog. Zwei Minuten später stand Fenzl erneut im Mittelpunkt, als Stefanie Schwarz einen Freistoß der Gäste gefährlich verlängert hatte. Fenzl konnte allerdings sicher zupacken, bevor eine der gelb gekleideten Gästespielerinnen herankommen konnte.

Langsam beruhigte sich das Spiel und fand hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt. Die Fürther Defensive stand gut und das Mittelfeld der Gäste machte die Angriffe der Fürtherinnen durch robuste Zweikampfführung mehrmals zunichte. Torchancen gab es aber dennoch. Zunächst hatte Nina Kohout mit einem langen Ball auf Schmidt einen Angriff eingeleitet (21.). Die Flügelspielerin legte quer auf Maier, deren Schuss von der Keeperin geblockt wurde. Den Nachschuss setzte Schmidt schließlich links daneben. Eine nahezu identische Situation folgte 10 Minuten später auf der anderen Seite: Fellisch hatte Kuffner bedient, deren Schuss aber über das Tor ging. Anschließend neutralisierten sich die beiden Mannschaften im Mittelfeld mehr oder weniger, so dass es bis zur Pause keine Höhepunkte mehr gab, auch wenn Eicha spielbestimmend war.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich als erstes wieder die Fürtherinnen. Christina Meier wurde mit einem langen Ball bedient und eilte auf das Tor zu. Heß kam weit aus dem Tor und kollidierte mit der Stürmerin. Der Ball war weg und Meier musste behandelt werden, konnte anschließend aber weiter spielen. Das Kleeblatt versuchte sich dem Druck der Gäste mit vereinzelten Kontern zu erwehren, lief dabei häufig in die Abseitsfalle oder kam nicht durch die resolute Verteidigung.

Nach 58 Minuten zahlte sich der Druck der Gäste aus: Marcella Hoch setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch, überlief Julia Gerber und bediente Caroline Eberth in der Mitte. Diese hatte keine Mühe, das Leder zum Ausgleich über die Linie zu schieben. Die Freude über den Ausgleich währte aber nicht lang, denn unmittelbar nach dem Anstoß spielte Sabrina Schroll herrlich auf die pfeilschnelle Lara Schmidt. Diese drang von halbrechts in den Strafraum ein, Heß kam ihr entgegen, doch die Fürtherin behielt die Ruhe und schob an der Keeperin vorbei ins linke Eck ein (59.). Dieser Treffer zeigte Wirkung, denn Eicha blieb zwar optisch etwas überlegener, strahlte aber nicht mehr wirklich die Gefahr aus, die man bis zum erneuten Rückstand gezeigt hatte.

Dafür wurden die Konter der Gastgeberinnen gefährlicher. Die eingewechselte Sophie Lang erhielt einen Ball in den Lauf gespielt, legte ihn an der heraus eilenden Keeperin vorbei und wurde von dieser anschließend zu Fall gebracht, Schiedsrichter Peter Frank hatte jedoch kein Foulspiel gesehen und so blieb seine Pfeife stumm. Die Schlussphase stand unter dem Zeichen des Kleeblatts, denn in den letzten Minuten scheiterte Anna Buckel zunächst an Heß (88.), dann zielte sie in der Schlussminute noch einmal links am Tor vorbei. Zuvor war Christina Maier an Heß gescheitert, die Torhüterin ließ den Ball aber fallen und Maier hatte diesen zu Buckel spitzeln können.

Unter dem Strich blieb Eicha weiterhin sieglos gegen die Fürtherinnen, die diese drei Punkte nicht unverdient auf ihr Konto buchen konnten. Sie hatten sich nicht durch die robuste und harte Spielführung der Gäste aus dem Konzept bringen lassen und besonders die Defensive zeigte sich sehr souverän und legte damit den Grundstein für diesen Heimerfolg.

Andreas Goldmann

SpVgg Greuther Fürth: Fenzl - Schwarz, Kohout, Walter, Gerber (73. Bellou) - Held - L. Schmidt, Felbinger (81. V. Schmidt) - Buckel - Schroll (63. S. Lang), Maier - Trainer: Toni Winkler
SpVg Eicha: Heß - Buss (75. Häublein), Heiser, Sollmann, Wäschenfelder - Schrüfer (82. Illmer), Brückner - Hoch, Fellisch - Eberth, Kuffner (75. Sommer) - Trainer: Uwe Sollmann
Tore: 1:0 Walter (7.), 1:1 Eberth (58.), 2:1 L. Schmidt (59.)
Schiedsrichter: Peter Frank
Gelbe Karten (Gast): Brückner
Spielort: NLZ Kunstrasenplatz
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