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Saison 2014/2015
DFB-Pokal, 1. Runde - Sa., 16.08.2014, 15:30 Uhr
SV Waldkirch - SpVgg Greuther Fürth
0:3 (0:0)
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Mit dem Verbandsligisten SV Waldkirch hatte die SpVgg Greuther Fürth in DFB-Pokalrunde eins einen unangenehm zu spielenden Gegner vor der Brust. Der südbadische Pokalsieger beschränkte sich von Beginn an auf Konter und versuchte mit teils rustikalem Gegenhalten den Spielfluss beim Kleeblatt zu unterbinden. Trotzdem sprangen für das Team von Trainer Frank Kramer schon in den ersten 45 Minuten zahlreiche Einschuss- und Einköpf-Möglichkeiten heraus. Tom Weilandt, Ognjen Mudrinski und Robert Zulj hatten mehrfach die Führung für das Kleeblatt auf dem Fuß, am Ende brachten die SVW-Verteidiger aber immer wieder einen Kopf oder Fuß zwischen das Spielgerät und das eigene Gehäuse.

In der 44. Spielminute schien es dann endlich so weit zu sein, doch eine im Waldkircher Tor eingeschlagene Kopfball-Verlängerung von Ognjen Mudrinski - er kam an einen Röcker-Kopfball heran - wurde abgepfiffen. Schiedsrichter Malte Dittrich hatte eine Abseitsstellung des Kleeblatt-Angreifers erkannt.

Vor 3820 Zuschauern schloss die zweite Halbzeit dort an, wo die erste endete: das Kleeblatt war am Drücker. Dieses mal jedoch auch gleich erfolgreich! Der eben eingewechselte Stephan Schröck muss einen Zulj-Querpass nur noch zum 1:0 einschieben. Die verdiente Führung für das Kleeblatt in der 46. Minute.

Nur sechs Minuten später eine ähnliche Situation: dieses Mal ist Thomas Pledl der Vorbereiter über rechts, seine scharfe Hereingabe bugsieren Ognjen Mudrinski und ein Waldkircher Verteidiger in einer Gemeinschafts-Produktion über die SVW-Linie.

Auf der anderen Seite musste Tom Mickel - er vertrat Kapitän Wolfgang Hesl - einmal sein ganzes Können aufbieten, als er in der 68. Minute mit einem Riesen-Reflex einen Nopper-Kopfball aus kurzer Diszant von der Linie kratzt.

Danach war wieder das Kleeblatt dran und kam in der 83. Spielminute noch zum Endstand, als Benedikt Röcker eine Schröck-Ecke von rechts mit wuchtigem Kopfball zum 3:0 versenkte. Damit zieht die Spielvereinigung am Ende ungefährdet in die zweite DFB-Pokalrunde ein.

Frank Kramer: Erst einmal möchte ich dem SV Waldkirch gratulieren. Wenn man den Gegner unter Druck setzen will, dann muss man aber auch anders Fußball spielen als wir das gemacht haben. Nach der Pause haben wir das besser hinbekommen, da haben wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden können.

Alex Fischinger: Ich möchte meiner Mannschaft danken, die mit viel Leidenschaft gekämpft hat. Ein Tor für uns hätte dem Spiel noch die Krönung gegeben, wir hatten zwei gute Chancen, die aber Tom Mickel vereitelt hat. Am Montagabend hatten wir uns zusammen das Derby angeschaut, und da hab ich schon gemerkt, dass meine Spieler weiche Knie bekommen haben.

Benedikt Röcker: Das Positive des heutigen Tages ist, dass wir die nächste Runde erreicht haben. Wir hatten uns vorgenommen, den Elan aus dem Derby mitzunehmen, hatten aber in der ersten Halbzeit keine Bewegung im Spiel und waren zu statisch. Nach der Pause haben wir das dann mit den drei Toren besser gemacht.

Stephan Schröck: Das Spiel war nicht besonders gut und inspirierend, aber am Ende zählt in der ersten Runde das Weiterkommen. Mein Tor wollte ich einfach machen und es wäre doch schön, wenn ich künftig öfter einen reinstreue. Ich hätte nichts dagegen.

Marc Schenk

SV Waldkirch: Stengel - Dufner, Armbruster (76. Pfahler), Beck, Klein (65. Pfeiffer) - Schützler, Fritz - Klüber, Nopper, Tohmaz (61. Sprich) - Asongwe - Trainer: Alexander Fischinger
SpVgg Greuther Fürth: Mickel - Pledl, Cacutalua, Röcker, Gießelmann (61. Cinar) - Fürstner - Weilandt (46. Schröck), Trinks, Zulj, Stiepermann (76. Lam) - Mudrinski - Trainer: Frank Kramer
Tore: 0:1 Schröck (46.), 0:2 Mudrinski (51.), 0:3 Röcker (82.)
Schiedsrichter: Dittrich (Bremen)
Zuschauer: 3820
Gelbe Karten: Schützler, Pfahler
Spielort: Bahlingen
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