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Saison 2014/2015
12. Spieltag - So., 22.03.2015, 15:30 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - 1. FFC Hof
0:0
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Zufrieden war Oliver Fürstenhöfer, der Fürther Trainer, nach dem Spiel seiner Mannschaft nicht. Denn mit dem torlosen Remis gegen den 1. FFC Hof tritt die SpVgg weiter auf der Stelle und schaffte es nicht, sich weiter an das Tabellenmittelfeld heran zu arbeiten. Positiv zu sehen ist, dass der Abstand auf die Abstiegsränge um einen weiteren Zähler, auf inzwischen 7 Punkte angewachsen ist.

Auf dem Feld tat sich das Kleeblatt zunächst sehr schwer ins Spiel zu finden. Die Gäste konnten die SpVgg-Abwehr immer wieder durch schnelles Umschaltspiel unter Druck setzen. Besonders über die beiden Flügel gelangen immer wieder Angriffe, die allerdings zunächst nicht zu Torchancen führen sollten, denn stets gelang es die Kugel aus der Gefahrenzone zu bekommen. Viel spielte sich im Mittelfeld ab und so kam es auch auf Fürther Seite nicht zu wirklich gefährlichen Aktionen.

Den ersten nennenswerten Torabschluss zeigte Stürmerin Christina Maier, die – aus dem linken Halbfeld bedient – von der Strafraumkante einen Drehfallschuss  auf das von Tamina Sachs gehütete Tor anbrachte. Allerdings verfehlte die Kugel das Gehäuse um etwa zwei Meter (21.). Einige Minuten später hatten die Oberfranken ihre erste gute Chance: Nach einem Freistoß von der rechten Seite konnte die aufgerückte Isabell Kastner das Spielgerät nicht über die Linie drücken, weil erneut Maier ihren Versuch zur Ecke ablenkte. Nur zwei Minuten später dann die größte Chance der Gäste im ersten Durchgang: Katharina Franke verlor den Ball im Mittelfeld an Cindy Matetschk, die auf die rechte Seite zu Laura Möhwald spielte. Da die Fürther Mannschaft in der Vorwärtsbewegung gewesen war, musste Sandra Klug aus dem Tor kommen. Möhwald legte den Ball an der Fürther Keeperin vorbei, doch Andrea Walter war noch rechtzeitig zur Stelle, um zu verhindern, dass die Kugel in das nun leere Tor rollen konnte (30.).

Das Kleeblatt hatte im ersten Durchgang gar nicht richtig in das Spiel gefunden. Zwar zeigten die Spielerinnen in weiß und grün hin und wieder gelungene Aktionen, doch halbwegs gefährlich wurde es bestenfalls nach einigen der vielen Freistöße, die durch die nickelige Spielweise der Gäste zustande gekommen waren. Doch entweder scheiterte das Kleeblatt dann an der eigenen Ungenauigkeit oder an der stets umsichtigen und gut mitspielenden Keeperin.

Nach der Pause reagierte Fürstenhöfer das erste Mal und brachte für Faßold die erfahrenere Julia Gerber. Ihr gelang es dann auch die Angriffe der Hoferinnen auf ihrer Seite nahezu komplett zu unterbinden. Auch die Mannschaft an sich kam mit einer veränderten Einstellung zurück auf das Feld. Mit aggressiverem Pressing setzte das Kleeblatt die Gäste nun früher und erfolgreich unter Druck. Hof bekam in der Anfangsphase der zweiten Hälfte keine Ruhe mehr in das eigene Spiel und schaffte es dann auch nur noch selten überhaupt die Mittellinie zu überqueren.

Mit den nächsten Wechseln kehrten die Langzeitverletzten Sabrina Schroll und Anna Buckel auf das Feld zurück. Bei einer der wenigen Offensivaktionen der Gäste mussten die Fürtherinnen kurz um ihre Torhüterin bangen, denn Sandra Klug war bei einer Abwehraktion mit einer Gegenspielerin zusammengerasselt und blieb zunächst verletzt liegen. Nach einer längeren Behandlungspause biss Klug auf die Zähne und machte weiter.

Unmittelbar danach hatte Sabrina Schroll die Möglichkeit per Freistoß ungenutzt gelassen (71.), als auch sie zu hoch gezielt hatte. Kaum besser machte es vier Minuten später Christina Maier, denn auch sie zielte aus 25 Metern Distanz über die Querlatte.

In den Schlussminuten beherrschte weiterhin die SpVgg das Geschehen bis zum gegnerischen Strafraum, schaffte es allerdings nicht entscheidend das Tor der Gäste in Gefahr zu bringen. Auch diese machten es – ebenfalls per Freistoß – aber zum Glück nicht besser, denn knapp fünf Minuten vor dem Ende zirkelten auch die Oberfranken einen Freistoß aus – theoretisch – gefährlicher Position über das Gehäuse von Sandra Klug.

„Es war ein Spiel mit schwachen spielerischen Momenten und damit ein gerechtes 0:0. Ich kann nicht viel positives über das Spiel sagen, drum sind die besten Nachrichten die, dass wir unsere drei Eigengewächse Lena Bieber, Vanessa Faßold und Tina Gulden erfolgreich in unser Bayernligateam einbinden konnten und dass die beiden Langzeitverletzten Anna Buckel und Sabrina Schroll wieder zur Verfügung stehen.“, äußerte sich Trainer Fürstenhöfer nach dem Schlusspfiff.

Andreas Goldmann

SpVgg Greuther Fürth: Klug - Faßold (46. Gerber), A. Walter, Vornehm, Delatron - Franke - Schmidt, Felbinger (81. S. Walter), Gulden (68. Buckel) - Bieber (61. Schroll), Maier - Trainer: Oliver Fürstenhöfer
1. FFC Hof: Sachs - Sattler, Kastner, Fürst, M.Schneider, Weiß, Matetschk, Laufer (58. Meier), Kessler, Yau (84. Bahmann), Möhwald (76. Keil)
Schiedsrichter: Fenner (ASV Möhrendorf)
Zuschauer: 60
Gelbe Karten: A. Walter
Gelbe Karten (Gast): Matetschk, Kastner
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