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Saison 2014/2015
16. Spieltag - So., 19.04.2015, 15:30 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - FC Memmingen
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Enttäuschung machte sich breit im Lager der SpVgg Greuther Fürth, denn man hatte sich erstens an diesem 16. Spieltag einen Sieg vorgenommen und zweitens war die eigene Leistung nicht wirklich das, was sich Trainer und Spielerinnen erwartet hatten. Immerhin ging das Rückspiel gegen den FC Memmingen auf dem heimischen Hans-Lohnert-Sportplatz ohne Verletzungen zu Ende, obwohl die Allgäuerinnen auch diesmal wieder versuchten, sich über ihre Kampfkraft ins Spiel zu drängen. Diesmal wussten die Fürtherinnen aber, worauf sie sich einzustellen hatten und ließen sich nicht wieder den Schneid abkaufen.

Beide Mannschaften waren zunächst darauf bedacht, dem Gegner keine Möglichkeiten zuzulassen und so entwickelte sich ein relativ spannungsfreies Spiel zwischen den Strafräumen. „Mir hat der letzte Willen gefehlt, der letzte Biss“, fasste Trainer Oliver Fürstenhöfer die Partie später zusammen. In der Defensive machten die Fürtherinnen ihre Sache ordentlich. Die Regionalligaabsteigerinnen aus Memmingen kamen kaum einmal bis zum Fürther Strafraum durch. Doch auch auf der anderen Seite sah es nicht viel anders aus.

Lediglich einmal meldete sich das Kleeblatt kräftig zu Wort und zeigte, dass man diese Partie an sich gewinnen wollte. Anna Buckel hatte gesehen, dass Lara Schmidt auf der rechten Seite frei war und hatte diese mustergültig angespielt. Schmidt fackelte nicht lange und hämmerte das Leder aus 16 Metern in Richtung Gästetor, allerdings zielte sie dabei eine Idee zu hoch und traf nur die Querlatte. Ohne Tore ging es in die Kabinen und auch im zweiten Durchgang sollte sich nicht viel ändern, obwohl Fürth bereits vor der Pause und in selbiger je einmal gewechselt hatte und mit Julia Gerber für Vanessa Faßold, sowie Christina Maier für Sabrina Schroll zwei frische Spielerinnen auf dem Feld standen.

Weiterhin zeigte sich eine etwas bessere Spielanlage auf Seiten der weiß-grünen Fürtherinnen, was zu mehr Spielanteilen führte, doch eine kleine Möglichkeit – von Chance zu sprechen wäre zuviel des Guten – hatten zunächst die Gäste, als sich Nina Kohout beim Kopfball verschätzte und der Ball vor die Füße von Franziska Fakler fiel. Diese war aber selbst so überrascht davon, dass sie letztlich nicht für Gefahr sorgen konnte (51.). Das Kleeblatt spielte nun etwas druckvoller nach vorne, als noch im ersten Durchgang, ließ aber seinerseits die letzte Entschlossenheit – besonders in der Offensive – vermissen.

Zu selten fanden die oft nur nach vorne geschlagenen Bälle eine sinnvolle Verwendung. Christina Maier, die oft auf den linken Flügel auswich, konnte einmal eine gefährliche Situation einleiten. Sie legte quer ab auf Anna Buckel und auch in der 61. Minute rettete die Querlatte für die Gäste, nachdem Buckel von halblinks abgeschlossen hatte. Auch wenn Christine Endres in der 76. Minute noch einmal schlimmeres verhindern musste und – aus ihrem Tor eilend – den Ball gerade noch vor der anlaufenden Bianca Scheufele wegschlagen konnte, sollte sich vor den Toren nicht mehr allzu viel ereignen.

„In München konnten wir mit dem Punkt zufrieden sein, da war er definitiv gewonnen“, so Oliver Fürstenhöfer nach dem Spiel, „aber heute haben wir zwei Punkte verloren, weil wir mit den letzten Prozenten, die wir heute nicht gezeigt haben, definitiv hätten gewinnen können.“ Mit diesem Remis bleibt seine Mannschaft aber auch im achten Pflichtspiel in Serie ungeschlagen. Zu einem weiteren Aufschließen an das Tabellenmittelfeld reicht dies jedoch nicht aus und so bleibt das Kleeblatt weiterhin auf dem 8. Platz der Bayernligatabelle stehen, frei von Abstiegssorgen, allerdings auch eben nur dort, wo sich das Geschehen in der Partie gegen Memmingen hauptsächlich abgespielt hatte: im Mittelfeld.

Andreas Goldmann

SpVgg Greuther Fürth: Endres – Faßold (43. Gerber), Kohout, Vornehm, Felbinger – A. Walter – Schmidt, Delatron (78. Nastvogel) – Buckel – Schroll (45.Maier), Bieber (65. Gulden) - Trainer: Oliver Fürstenhöfer
FC Memmingen: Nelles – Spieler, Glas, Rauch, Scheufele, Fakler, Huber (56. Hiebinger), Thamm (76. Aumann), Raguz (78. Fortmann), Romert (86. Rogg), Nikolic - Trainer: Peter Berger
Schiedsrichter: Andreas Lehmann
Zuschauer: 100
Gelbe Karten: Gerber
Gelbe Karten (Gast): Spieler
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