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Saison 1988/1989
2. Spieltag - Mi., 10.08.1988, 19:00 Uhr
SpVgg Deggendorf - SpVgg Fürth
1:4 (1:1)
Mit einem sicheren 4:1-Erfolg beim Aufsteiger SpVgg Deggendorf übernahm die SpVgg Fürth die Tabellenführung der Landesliga Mitte. Die Ronhöfer boten beim Aufsteiger über die gesamten 90 Minuten eine ansprechende Leistung, machten sich jedoch das Siegen eine Stunde lang selbst schwer.
Zu bemängeln war vor allem die mangelnde Torausbeute vor der Pause, wo Sendner und Schöll jeweils zwei klare Tormöglichkeiten ausließen. Von dieser Abschlussschwäche profitierte selbstverständlich der Gastgeber, der durch den ausgeglichenen Spielstand immer wieder neue Kraft schöpfte und so den Ronhöfern Paroli bot. Die Kleeblatt-Elf bestimmte vom Anpfiff des wenig überzeugenden Schiedsrichter Buchhart (Schrobenhausen) weg das Spielgeschehen und erarbeitete sich auch gute Einschussmöglichkeiten. So lief Sendner zweimal allein auf den Deggendorfer Torwart zu, brachte den Ball jedoch nicht in den Maschen unter. In aussichtsreicher Position scheiterte Schöll ebenfalls zweimal. Die Quittung bekamen die Gäste auf dem Fuße. Als Kastner in der 33. Minute einen Distanzschuss aus 30 Metern von der Brust abprallen ließ, war Deggendorfs Mittelstürmer Vogt zur Stelle und drückte den Ball zum Führungstreffer der Gastgeber über die Linie. Lange freuen durfte sich der Aufsteiger über den Treffer allerdings nicht. Ganze fünf Minuten später klingelte es endlich auch im Deggendorfer Tor. Hermann wurde von Pickel in der 38. Minute schön frei gespielt und hatte keine Probleme, den Ball im langen Eck unterzubringen.
Nach dem Führungstreffer boten sich den Kleeblättern nahezu zehn klare Tormöglichkeiten, wobei es erneut Sendner war, der freistehend vor dem Deggendorfer Torwart scheiterte. Die eklatante Abschlussschwäche führte dann auch dazu, dass Zettl den glücklosen Stürmer ablöste. Drei Minuten nach seiner Auswechslung fiel der hochverdiente Fürther Führungstreffer, als Schöll sich im Mittelfeld herrlich durchsetzte, zielstrebig aufs Deggendorfer Tor abzog und den Ball zum 2:1 in die Maschen jagte. Der Widerstand der Deggendorfer war mit diesem Tor endgültig gebrochen, die Ronhöfer diktierten sicher das Spiel.
In der Schlussphase war es zunächst der gegen Passau erfolglos agierende Zettl, der die Weichen für den Auswärtssieg stellte. Er versetzte geschickt seinen Gegenspieler und zog aus 18 Metern unhaltbar für den gegnerischen Torwart ab. Den Schlusspunkt setzte in der 88. Minute Ebner, der eine Flanke von Hermann aufnahm und mit einem Flachschuss für das Endresultat sorgte.
Mit der Leistung der Kleeblättler durfte man an diesem Tage voll zufrieden sein, einziger Wermutstropfen war die mangelnde Torausbeute. Zehn klare Torchancen auszulassen, kann gegen einen stärkeren Gegner durchaus ins Auge gehen. Selbst gegen den Aufsteiger war zu erkennen, dass die Abschlussschwäche den Gegner stärkte und dafür sorgte, dass man über eine Stunde lang - trotz überlegen geführten Spiels - um Sieg und Punkte bangen musste.
Bangen, zumal sich der Schiedsrichter aus Schrobenhausen nicht von der besten Seite zeigte und in dem überaus fair geführten Spiel Zeitstrafen und Gelbe Karten willkürlich verteilte. Ganz offensichtlich setzen sich bei den Unparteiischen die Direktiven durch, selbst bei harmlosen Fouls rigoros durchzugreifen.
SpVgg Fürth: Kastner - Glintschert, Lunz, Hütter, Neidhart, Schöll, Pickel (88. Studtrucker), Hüttner, Sendner (63. Zettl), Hermann, Ebner - Trainer: Paul Hesselbach
Tore: 1:0 Vogt (33.), 1:1 Hermann (38.), 1:2 Schöll (66.), 1:3 Zettl (82.), 1:4 Ebner (88.)
Schiedsrichter: Buchhart (Schrobenhausen)
Zuschauer: 800
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