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Saison 1988/1989
5. Spieltag - So., 28.08.1988, 15:00 Uhr
SpVgg Fürth - 1. FC Nürnberg (Amat.)
0:0
Bei den Ronhofern ist doch nicht alles Gold, was auf den ersten Blick glänzt. Das wurde gegen den Erzrivalen aus dem neuen Zabo deutlich. Eine Halbzeit lang degradierten die Gastgeber die Nürnberger zu Statisten, spielten unzählige, wenn auch nicht immer zwingende Chancen heraus. Doch an diesem Tage gab es kein Vorbeikommen am 1. FCN-Schlussmann Romeis, der den Gästen das Unentschieden rettete.
Nach der Pause ließ bei endlich wieder sommerlichen Temperaturen der Angriffsschwung der Ronhofer vor knapp 1700 Zuschauern nach, dennoch blieben sie gegen die erschreckend schwachen Gäste dominierend, konnten aber auch da keinen Treffer landen. Hatte der Club vor der Pause nur eine einzige Möglichkeit in der 9. Minute durch Mackeldey, so konnte sich das Team nach dem Wechsel besser lösen, ohne allerdings Torwart Kastner überwinden zu können.
„Wir müssen nur noch unsere Chancen besser nutzen", meinte SpVgg-Trainer Paul Hesselbach vor der Begegnung. Nach diesem Derby muss er diese Aussage mit Nachdruck wiederholen.
Es war wirklich schön anzusehen, wie die Fürther 45 Minuten lang einen Angriff nach dem anderen abspulten. Die spielerische Leistung war da noch in Ordnung. Die zwingendsten Szenen hatten Ebner (15.) und Hüttner (30.) bei Kopfbällen sowie Ebner nach Doppelpass mit Hüttner (27.). Ansonsten gab es zahlreiche Schussversuche, die oft aber eher wie Vorlagen für den gegnerischen Torwart aussahen. Dass dieser als einziger Spieler seiner Mannschaft glänzend aufgelegt war, kam erschwerend hinzu. In der 30. Minute forderten die Zuschauer übrigens einen Elfmeter, als Hütter im Strafraum von Frey umgerissen wurde. Der Pfiff blieb aber aus.
Dass in den ersten 45 Minuten kein Tor vorgelegt wurde, wirkte sich nach der Pause aus. Trainer Hesselbach gab in der Kabine offenbar die Devise aus, die Abwehr etwas zu verstärken. Damit ging aber der Angriffsschwung verloren, häuften sich die Fehlpässe, so dass es nach einer Stunde gar vereinzelt Pfiffe zu hören gab. Der Club kam nun zu mehreren Kontern, doch Spielmann (60.) und Mackeldey (76.) blieb der Erfolg versagt.
Zettl, der nach seiner „Bedenkzeit" auf der Auswechselbank wieder von Anfang an eingesetzt wurde, aber nicht so recht überzeugen konnte, hätte in der 71. Minute den Führungstreffer erzielen müssen, als er von Pickel freigespielt wurde. Doch auch er fand in Romeis seinen Meister, ebenso wie Schöll (74.). Die Liste der Fehlversuche ließe sich noch erweitern, so durch einen Schuss von Lunz (80.). Romeis war jedesmal zur Stelle, um Unheil zu verhindern.
Nürnberg musste den Punkt teuer bezahlen. Libero Lang wurde schon nach einer Viertelstunde mit einer Knieverletzung vom Platz getragen und danach ins Krankenhaus gebracht. Die Aufgaben des „letzten Mannes" übernahm danach Meyer.
Für die Fürther kommt die Punkteteilung einer Niederlage gleich. Wer den Gegner so klar beherrscht wie die Ronhofer den Club, der muss auch aus diesem Übergewicht Kapital in Form von Toren schlagen. Dass die Nürnberger Abwehrspieler die meisten Kopfballduelle gewannen, mag ein Grund sein. Dass den Fürthern der Mut zu beherzten Schüssen fehlte, wie es Glintschert nach der Pause ein einziges Mal versuchte, ein zweiter. Um den Wiederaufstieg in die Bayernliga zu verwirklichen, muss nun ein konsequenter Abschluss bei den Angriffswellen folgen.
SpVgg Fürth: Kastner - Glintschert - Lunz, Hütter - Sendner, Schöll, Pickel, Hüttner (63. Studtrucker), Hermann - Ebner, Zettl - Trainer: Paul Hesselbach
1. FC Nürnberg II: Romeis - Lang (17. Spielmann) - Frey, Karlshaus - Fürst, Grimm, Gaetgens, Oechler (57. Ziemer), Meyer - Kaptan, Mackeldey - Trainer: Hannes Baldauf
Schiedsrichter: Treittinger (Alteglofsheim)
Zuschauer: 1680
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