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Saison 1988/1989
8. Spieltag - So., 11.09.1988, 15:00 Uhr
Post/Süd Regensburg - SpVgg Fürth
0:1 (0:0)
Wenn man Tabellenführer ist, läuft einem das Glück hinterher. Diese alte Fußballerweisheit untermauerte die SpVgg Fürth bei der SG Post/Süd Regensburg, wo die Mittelfranken drei Minuten vor Schluss durch einen Treffer von Oliver Zettl mit 1:0 gewannen. Die Gäste, die wie Trainer Paul Hesselbach zugab, keineswegs ihre Normalform erreichten, enttäuschten die 550 Fans, darunter die Hälfte Fürther Schlachtenbummler. Es war eine zerfahrene, hektische Partie, geprägt von zahlreichen Fehlpässen und Fouls. Da Plattling gegen die Club-Amateure verlor, ist die Freude im Ronhof groß.
Die Gastgeber konnten einem leid tun. Sie kämpften eineinhalb Stunden bravourös und wären, mit einem torlosen Unentschieden gut bedient gewesen. So stellte denn auch Coach Georg Laube fest: „Nicht die bessere Mannschaft, sondern die glücklichere hat gewonnen. Ich mache meiner Truppe keinen Vorwurf, sondern muss ihr ein Gesamtlob aussprechen."
Hesselbach sah in der zweiten Halbzeit eine Leistungssteigerung seiner Kleeblättler, die aggressiver operierten, für mehr Druck sorgten und noch höher hätten gewinnen können. Er spielte dabei auf die letzten Minuten nach dem Tor an, wo Hermann aus 30 Metern über Torwart Luge hinweg die Latte und wenig später bei einem Freistoß von der Strafraumgrenze aus den Pfosten traf.
Die erste Halbzeit begann zwar mit schnellen Fürther Angriffen, aber das Strohfeuer erlosch schnell. Die beste Möglichkeit hatte Hüttner (11.) nach Doppelpass mit Zettl, doch ging das Leder knapp über das Tor. Nach einem Solo schoss Besl (14.) zu schwach, um Kastner vor Probleme zu stellen. In der Folgezeit häuften sich beiderseits die Fouls. Sendner musste von der 31. Minute an auf Zeit auf die Bank, aber die Gastgeber konnten daraus kein Kapital schlagen, obwohl Wittkowsky, Schmid und Besl das Führungstor auf dem Fuß hatten.
Nach der Pause wäre den Gastgebern fast das 1:0 geglückt, als Hütter einen Schuss von Leisch nur knapp neben das eigene Gehäuse abfälschte. Ein Kopfball von Zettl, den Luge über die Latte lenkte, leitete die Fürther Offensive ein. Die Entscheidung fiel jedoch erst drei Minuten vor Schluss, als Zettl nach glänzender Vorarbeit von Ebner aus wenigen Metern den Ball in die Maschen jagte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Regensburger Ordner gerade damit beschäftigt, Meinungsverschiedenheiten mit Fürther Schlachtenbummlern zu schlichten.
Die Gastgeber hatten mit Schmidl und Schmid ihre Hauptstützen in der Abwehr.
Besl versuchte im Mittelfeld die Fäden zu ziehen, was jedoch nicht immer gelang. Der Angriff konnte sieh gegen das Fürther Bollwerk um Glintschert, dem man seine überstandene Grippe nicht anmerkte, nur selten durchsetzen. Lunz, Pickel und Zettl verdienten sich bei den Fürthern die besten Benotungen. „Bei uns jedenfalls stimmt die Moral", konnte Trainer Hesselbach leicht sagen, nachdem der Erfolg der Club-Amateure über Plattling Jubel bei seiner Mannschaft und den angereisten Fans ausgelöst hatte.
Post/Süd Regensburg: Luge - Schmidl - Schmid, Hack - Konz, Federhofer, Hoch, B. Wittkowsky, Besl - Rauch (72. Nurtsch), Leisch - Trainer: Georg Laube
SpVgg Fürth: Kastner - Glintschert - Lunz, Hütter - Sendner (72. Wedel), Neidhart, Pickel, Hüttner (46. Schöll), Hermann - Ebner, Zettl - Trainer: Paul Hesselbach
Tore: 0:1 Zettl (87.)
Schiedsrichter: Schramml (Marktredwitz)
Zuschauer: 550
Zeitstrafen (Gast): Sendner (31.)
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