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Saison 1988/1989
9. Spieltag - Sa., 24.09.1988, 15:00 Uhr
SpVgg Fürth - FC Miltach
1:0 (1:0)
Beharrlich verfolgt die SpVgg Fürth ihr Ziel, Meister der Landesliga Mitte zu werden und in die Bayernliga zurückzukehren. Auch Mitfavorit und Beinahe-Bayernligist FC Miltach wurde am Samstag im Ronhof mit 1:0 besiegt. Damit bleiben die Kleeblättler die einzige Mannschaft dieser Spielklasse ohne Niederlage.
Die Entscheidung fiel bereits in der 19. Minute, als Hermann einen Eckball vor das Miltacher Tor brachte, wo Zettl am höchsten sprang und den Ball wuchtig ins Tor köpfte. Doch schon in der Anfangsphase sprangen Betreuer und Ersatzspieler der Fürther Bank auf: Sendner lag regungslos am Boden Er hatte den Ball aus kürzester Entfernung an den Kopf geschossen bekommen, musste bewusstlos vom Platz getragen und mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in das Stadtkrankenhaus verbracht werden. Für Sendner kam in der 7. Minute Wedel auf das Feld, der sich viel Mühe gab, fehlende Spielpraxis doch nicht ganz verdecken konnte.
Die Partie der Favoriten für den Titel war von Beginn bis zum Schlusspfiff temporeich, kampfbetont, ohne dass deshalb das spielerische Moment zu kurz gekommen wäre, eben ein Spitzenspiel der Landesliga Mitte. So waren die Verantwortlichen im Ronhof doch ziemlich enttäuscht, dass nur 1600 Interessenten den Weg zum Ronhof fanden. Wenigstens mit 2000 Besuchern hatte man gerechnet.
Natürlich sah man dem Auftreten der Gebrüder Martin mit besonderem Interesse entgegen. Ludwig, früher in den Reihen des 1. FC Nürnberg gestanden, raffte sich nach mäßigem Beginn zum spielbestimmenden Mann der Gäste auf, während sein blonder Bruder Franz als Angriffsspitze ziemlich wirkungslos blieb. Hier muss jedoch Lunz besonders hervorgehoben werden, der seinem prominenten Gegenspieler keinen Spielraum gestattete, und zusammen mit dem sich abermals in blendender Verfassung vorstellenden Libero Glintschert als bester Kleeblattspieler dieses Samstags galt.
Daneben muss noch ein Fürther hervorgehoben werden, der wochenlang als umstritten galt, doch diesmal mit einer imponierenden Leistung aufwartete: Gregor Neidhart. Neben seinen Abwehraufgaben fand er immer wieder Zeit zu Vorstößen am rechten Flügel, schlug präzise Flanken und geizte nicht mit fulminanten Torschüssen. In der 25. Minute schoss Neidhart ganz knapp daneben, in der 31. Minute stand ihm nach einem Vorstoß Zettls der Pfosten im Wege. Kurz vor Schluss schien das 2:0 fällig, doch strich Neidharts Schrägschuss nur um Zentimeter am Pfosten vorbei ins Aus.
Auch der anfangs wiederholt die Bank zierende Oliver Zettl ist für das Kleeblatt ein überaus wertvoller Spieler, ein ständiger Unruheherd für das gegnerische Tor. Und wenn er nach einem Solo, wo er nur schwer vom Ball zu trennen ist, mal einen in die Wolken jagt, so sollte man ihm dies nachsehen.
Zuverlässig wie immer spielte Norbert Hütter, der gerade geheiratet hat und seinen Gegenspieler Schwarz kaum zum Zuge kommen ließ. Gerhard Pickel kam diesmal über eine Durchschnittsvorstellung nicht hinaus, Andreas Schöll ließ nach der Pause Schwächen erkennen, die Trainer Paul Hessenbach veranlassten, ihn gegen Hüttner auszuwechseln. Harald Ebner bemühte sich nach Kräften, war jedoch nicht so wirkungsvoll wie in vorangegangenen Spielen.
Glintschert schwer verletzt
Wie sich erst später herausstellte, hatte die SpVgg Fürth den 1:0-Heimerfolg gegen den FC Miltach teuer erkauft, denn Libero Glintschert zog sich in dieser Begegnung einen Kniescheibenbruch zu. Obwohl er trotz Schmerzen bis zum Schluss durchspielte, wird er den Fürthern lange Zeit fehlen.
SpVgg Fürth: Kastner - Glintschert - Lunz, Hütter - Sendner (7. Wedel), Neidhart, Pickel, Schöll (75. Hüttner), Hermann - Ebner, Zettl - Trainer: Paul Hesselbach
FC Miltach: Nemmer - Neumeier - Bretzl, Münch - Pittoni (67. Peintinger), L. Martin, Scheuerer, Zöllner (60. Schmidberger) - F. Martin, Schwarz - Trainer: Alois Kreis
Tore: 1:0 Zettl (19.)
Schiedsrichter: Brehm (Kemmern)
Zuschauer: 1600
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