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Saison 1988/1989
21. Spieltag - Sa., 17.12.1988, 14:15 Uhr
Jahn Regensburg - SpVgg Fürth
1:0 (1:0)
Für die SpVgg Fürth endete im letzten Punktspiel der Landesliga Mitte in diesem Jahr eine Serie. Beim 0:1 bei Jahn Regensburg kassierten die Ronhofer die erste Auswärtsniederlage in dieser Saison. Damit sind die Chancen der Ronhofer auf Platz eins vor der SpVgg Plattling, die diesmal eine Pause einlegen musste, wieder erheblich gesunken. Das Team bleibt somit auf dem zweiten Rang.
Die Weihnachtsfeier, die am Abend nach der Begegnung stattgefunden hat, wurde nicht nur durch den ersten doppelten Punktverlust in einem Auswärtsspiel getrübt. Bei Jahn verloren die Mannen vom Laubenweg auch ihren Spieler Pickel, der in der 85. Minute nach einer Tätlichkeit an seinem Gegenspieler Pitzl vom Platz gestellt wurde. Er wird damit in den ersten Spielen nach der Winterpause zuschauen müssen.
Mittelstürmer Rudi Pitzl wurde zur zentralen Figur in dieser an sich fairen Partie: sein vehementer 18-Meter-Schuss ins rechte obere Tordreieck nach einem Pass von Müllerbauer bedeutete Sekunden vor dem Halbzeitpfiff bereits die Entscheidung und fünf Minuten vor Spielschluss sah sein Gegenspieler Pickel die Rote Karte von Schiedsrichter Gangkofer. Pitzl hatte ihn zunächst gefoult und fiel dann über den Ex-Amberger, wobei der Unparteiische einen Tritt in den Unterleib des Regensburgers erkannte und sofort auf Platzverweis entschied.
Während SpVgg-Trainer Paul Hesselbach über den doppelten Punktverlust traurig war, als fairer Sportsmann aber den Erfolg der Platzherren als verdient bezeichnete, herrschte im Jahnlager Feiertagsstimmung. „Wir gehen gefestigt ins neue Jahr", konstatierte der zusammen mit Walter Hettenkofer derzeit kommissarisch die Jahn-Geschäfte führende Alois Hufsky.
Hufsky hatte vorher den Schlusspfiff ebenso mit einem Freudensprung begleitet wie Trainer Alfred Kohlhäufl, der mit Hemmerich, Poschenrieder und dem frisch operierten Dzepina drei Stützen zu ersetzen hatte und auch auf Horsch und Hans Homeier verzichten musste. „Ich hatte kaum gelernte Defensivkräfte zur Verfügung, doch die dort eingesetzten Spieler machten ihre Sache sehr gut", meinte der Coach. Tatsächlich hatten sieh die Fürther in einer überlegen geführten zweiten Halbzeit keine echte Torchance mehr erspielen können. Dazu Paul Hesselbach: „Genau das ist unser Problem. Für eine Spitzenmannschaft schießen wir einfach zu wenig Tore".
Kohlhäufl, der um sein Team nur in der 23. Minute, als Michalka einen Ebner Schuss per Kopf auf der Torlinie stoppte und in der 42. Minute (Hüttner verzog in aussichtsreicher Position) bangen musste, freute sich vor allem auch über die kämpferische Einstellung seiner Schützlinge: „Wir wussten, dass auf diesem Boden jeder Sturz weh tut. Nur wer sich nicht schont, kann hier erfolgreich sein". Zwei Konter hätten in der zweiten Halbzeit sogar noch einen zweiten Treffer für die Jahnelf bringen können. In der 69. Minute zögerte Pitzl zu lange, wurde dann abgedrängt und eine Minute vor Schluss setzte Roßberger zu einem schönen Alleingang an, schoss das Leder aber knapp an Kastners Gehäuse vorbei.
Alles, was dazwischen war, kann nur unter großen Vorbehalten gewertet werden. Die Akteure fanden solche Verhältnisse in diesem Jahr zum ersten Mal vor, nachdem in den letzten Wochen die Böden tief und matschig waren. So bleibt für beide Mannschaften als positives Fazit: niemand verletzte sich ernstlich.
Jahn Regensburg: A. Homeier - Michalka - Strutz, Blabl - Kirsch, Schwabenbauer, Müllerbauer, Roßberger, Winkler - Fiederer, Pitzl (87. A. Hufsky) - Trainer: Alfred Kohlhäufl
SpVgg Fürth: Kastner - Studtrucker - Pickel, Wedel (73. Sendner) - Neidhart, Hüttner, Hermann, Schöll, Lunz - Ebner, Zettl - Trainer: Paul Hesselbach
Tore: 1:0 Pitzl (45.)
Schiedsrichter: Gangkofer (Eggenfelden)
Zuschauer: 450
Rote Karten (Gast): Pickel (85.)
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