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Saison 2015/2016
4. Spieltag - So., 27.09.2015, 15:00 Uhr
TSV Frickenhausen - SpVgg Greuther Fürth
1:0 (0:0)

Am vierten Spieltag der Bayernliga mussten die Kleeblatt-Frauen die erste Niederlage der Saison hinnehmen. Diese war allerdings sehr unnötig. Obwohl man in der zweiten Halbzeit auf dem Feld deutlich überlegen war, gelang es den Spielerinnen von Trainer Kevin Schmidt nicht, eine ihrer guten Möglichkeiten zum Torerfolg zu nutzen und so gewann der TSV Frickenhausen am Ende mit 1:0.

Die erste Möglichkeit des Spiels bot sich den Gastgeberinnen nach ungefähr zehn Minuten, als Sandra Klug das erste Mal geprüft wurde. Sonst hatte die SpVgg die Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen stets gut im Griff, brauchte aber selbst auch eine ganze Weile, um einmal in die gefährliche Zone vor dem Frickenhausener Tor zu kommen. Lara Schmidt und Vanessa Faßold hatten Möglichkeiten, doch fehlte hier noch die letzte Genauigkeit im Zuspiel, so dass Dominique Göpfert im TSV-Tor stets rechtzeitig klären konnte.

Die wohl größte Gelegenheit des ersten Durchgangs bot sich schließlich Sabrina Schroll. Nach einem von Daniela Held nach vorne geschlagenem Freistoß brachte die Fürther Stürmerin jedoch nicht genug Druck hinter ihren Kopfball, um das Leder in das Tor des Aufsteigers zu wuchten. Auf der anderen Seite war Sandra Abersfelder in der Fürther Abwehr in guten Händen und konnte – trotz hohen Aufwands – nichts effektiv zum Spiel beitragen. So ging es mit diesem torlosen Unentschieden in die Kabinen.

Mit dem Wiederanpfiff kamen die Fürtherinnen mutiger auf den Platz zurück und begannen Frickenhausen mehr und mehr unter Druck zu setzen. Der Ball wurde jetzt früher erobert und das Umschaltspiel des Tabellenführers klappte schneller und besser, so dass die Fürtherinnen das Kommando auf dem Feld übernahmen. Nun nahmen auch die Torchancen zu. Zunächst verpasste Jennifer Costanzo mit ihrem Schuss nach einem Eckball das TSV-Gehäuse nur knapp, dann erhielt Vanessa Faßold einen Bilderbuchpass aus dem Mittelfeld und konnte alleine auf Göpfert zugehen. Vor der Torhüterin überlegte sie wohl zu lange und so konnte die Keeperin den Schuss abprallen lassen. Den zweiten Versuch von Faßold klärte eine Verteidigerin und im dritten Versuch klärte Göpfert endgültig zur Ecke.

 

Die Fürtherinnen fuhren nun einen Angriff nach dem anderen. Eine weitere große Chance ließ Spielführerin Lara Schmidt liegen. Schmidt bekam ebenfalls die Gelegenheit alleine auf das Frickenhausener Tor zuzulaufen. Sie umspielte die Torhüterin, um den Ball in das dann leere Tor schieben zu können. Jedoch legte sie sich das Leder einen Tick zu weit vor und so konnte eine Abwehrspielerin in höchster Not Schmidt die Kugel noch vom Fuß spitzeln.

Das Phrasenschwein würde sich nun über Futter freuen, denn wie heißt es so schön: Wenn du deine Chancen nicht machst, wird sich das rächen. Und genau so sollte es kommen. Während die SpVgg gleich mehrere gute Gelegenheiten ausließ, schlug der Aufsteiger eiskalt zu. Die Gastgeberinnen brachten einen Freistoß aus dem Mittelfeld in den Strafraum. Held stieg zum Kopfball hoch, köpfte den Ball allerdings direkt zu Pauline Großer. Die fackelte nicht lange und feuerte das Spielgerät unhaltbar aus elf Metern in die lange Ecke (66.).

Das Kleeblatt ließ sich davon nicht umwerfen und versuchte umgehend wieder zum Ausgleich zu kommen. Der TSV zog sich weit zurück und machte den eigenen Strafraum zur Festung. Mit Mann und Maus verteidigend erwehrten sich die Frickenhausnerinnen ihrer Haut und so gelang es ihnen Angriff auf Angriff abzuschlagen und den Ball weitgehend aus dem eigenen Strafraum heraus zu halten.

Trotz aufopferungsvollem Bemühen gelang es der Mannschaft von Kevin Schmidt nicht mehr, wenigstens einen Punkt zu retten. Der Trainer brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Wir haben es verpasst aus unseren guten Möglichkeiten ein Tor zu machen. Gelingt uns das, dann geht das Spiel anders aus. Wir müssen uns ankreiden, dass wir in der ersten Hälfte weit weniger mutig agiert haben, als in der zweiten Halbzeit, daran müssen wir arbeiten. Diese Niederlage ärgert mich sehr, aber sie wirft uns nicht um.“

Andreas Goldmann

TSV Frickenhausen: Göpfert – Müller, Großer (68. Winkler), Hauck, Schlör, Kuffner, Abersfelder (81. Wintzheimer), Thormann (50. Kißler), Stich, Other, Schwarz - Trainer: Gernot Haubenthal
SpVgg Greuther Fürth: Klug – S. Walter, Kohout, Held, Delatron – Felbinger – Schmidt, Costanzo (63. S. Lang) – Hau – Schroll (69. Vornehm), Faßold (69. Nastvogel) - Trainer: Kevin Schmidt
Tore: 1:0 Großer (66.)
Schiedsrichter: Michael Gutbrod
Zuschauer: 150
Gelbe Karten: Kuffner
Gelbe Karten (Gast): Costanzo, Delatron, Kohout
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