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Saison 2015/2016
7. Spieltag - Sa., 17.10.2015, 15:00 Uhr
SpVg Eicha - SpVgg Greuther Fürth
1:1 (1:0)

Die Frauen der Spielvereinigung trennten sich am Wochenende mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden von der SpVg Eicha. Das Kleeblatt war dabei von Beginn an hellwach und hatte schon nach einer Minute die Führung auf dem Fuß: Katharina Vornehm wurde auf die Reise geschickt und umkurvte die herauslaufende Torfrau der SpVg. Ihre Hereingabe auf die innen mitgelaufene Sabrina Schroll konnte jedoch noch im letzten Moment von einer Verteidigerin geklärt werden.

In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, doch beide Torfrauen hielten ihre Mannschaften im Spiel. Allerdings geriet die Mannschaft aus der Kleeblatt-Stadt ins Hintertreffen. Nach einem unnötigen Foul im Mittelfeld schlug Eicha den Ball in den Strafraum. Julia Fellisch war eingelaufen und kam frei zum Kopfball. Sehenswert verlängerte sie den Ball mit dem Scheitel und Sandra Klug im Fürther Kasten hatte keine Chance, den genau unter der Latte einschlagenden Ball abzuwehren (27.).

Das Kleeblatt zeigte sich von diesem Rückschlag zunächst geschockt und brauchte eine Weile, um wieder in das Spiel zu finden. „Wir waren nach dem Gegentor komplett raus. Wir haben uns in dieser Phase viel zu viele Fehler erlaubt und uns selbst in Gefahr gebracht. Das darf so nicht noch einmal passieren.“, sagte Trainer Kevin Schmidt im Anschluss an das Spiel.

Nach dem Seitenwechsel trat die Mannschaft um die junge Spielführerin Lara Schmidt wiedererstarkt auf. Das Team agierte nun druckvoll und lief den Gegner früh an, was Eicha mehr und mehr in Schwierigkeiten brachte. Die Gastgeberinnen versuchten als Antwort darauf das Tempo heraus zu nehmen und das Spiel zu verschleppen. Immer wieder spielten sie zu ihrer Torhüterin zurück, die dann versuchen sollte, das kompakte Fürther Mittelfeld mit langen Bällen zu überbrücken.

Die Abwehr um Daniela Held stand nun wieder deutlich besser und konnte die meisten Aktionen der Heimelf zunichtemachen. Auch die sehr aktive Topstürmerin Caroline Eberth versuchte viel, kam aber nicht zum Abschluss und musste viel Arbeit außerhalb der gefährlichen Zone verrichten. Auf der anderen Seite des Feldes bekamen die Gastgeberinnen immer mehr zu tun und mussten mehrfach in brenzligen Situationen klären.

Christina Maier war es, die den ersten Warnschuss abgab, aber das Ziel knapp verfehlte. Kurz darauf lief Lara Schmidt alleine auf das Tor zu und wurde durch eine Gegenspielerin im Strafraum zu Fall gebracht. Trainer Schmidt hätte in dieser Situation gerne einen Strafstoß gehabt und Eicha hätte sich wohl auch nicht beschweren können, hätte Schiedsrichter Stapf in dieser Situation auf den Punkt gezeigt.

Nur wenig später erzielten die Fürtherinnen dann doch den längst verdienten Ausgleich. Nach einem Freistoß von Lara Schmidt gelang der eingewechselten Andrea Walter das erste Tor nach Rückkehr von ihrer Verletzung (72.). „Ich bin eingelaufen und als Eicha den Ball nicht raus bekommen hatte und der noch irgendwie komisch aufgesprungen ist, habe ich ihn mit dem linken Fuß in Richtung Tor bugsiert. Eine Abwehrspielerin versuchte noch, ihn von der Linie zu kratzen, aber da war der Ball schon hinter der Linie.“, beschrieb Walter ihr Tor. Der Schiedsrichter zögerte einen Moment, den Treffer anzuerkennen, doch die lautstark jubelnde Walter und der Assistent an der Seitenlinie überzeugten den Unparteiischen, so dass er auf den Anstoßpunkt zeigte.

Mit diesem Ausgleich gab sich die SpVgg noch nicht zufrieden und stürmte weiter auf das Tor. Doch weder die ebenfalls eingewechselte Carina Nastvogel, noch Christina Maier konnten den Ball im Ziel unterbringen. Eicha setzte weiter auf Konter und konnte damit immer wieder für Gefahr sorgen. Da aber auch den Gastgeberinnen vor dem Fürther Tor immer wieder die Effektivität fehlte, blieb es bis zum Ende bei einer spannenden und offenen Partie.

Beide Mannschaften hatten in den letzten Minuten noch jeweils eine große Möglichkeit, den Dreier einzutüten. Zuerst hatte sich die Fürther Stürmerin Maier schön auf dem Flügel durchgesetzt und auf Vanessa Faßold gespielt. Diese schloss mit der Innenseite überlegt – gegen die Laufrichtung der Torhüterin – ab, doch eine Verteidigerin konnte für die geschlagene Keeperin Leipold gerade noch zur Ecke klären. Auf der Gegenseite knallte ein Freistoß der Heimelf nur gegen die Latte des Tores, so dass es beim 1:1 blieb.

Kevin Schmidt konnte nachdem Spiel mit dem Punkt leben: „Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die letzte Saison Vizemeister war und auch dieses Jahr noch weiter nach vorne kommen wird. Aufgrund der Chancen ist das Unentschieden gerechtfertigt auch wenn wir mehr Ballbesitz hatten. Mit der zweiten Halbzeit können wir sehr zufrieden sein und darauf für die letzten vier Spiele dieses Jahres aufbauen.“

Andreas Goldmann

SpVg Eicha: Leipold – Wolf (85. Sollmann), Buss (54. Hoch), Sommer, Eberth, Häublein, Schmidt (85. Illner), Hümmer, Fellisch, Ittner, Heiser - Trainer: Marc Sommer
SpVgg Greuther Fürth: Klug – Vornehm, Kohout, Held, Delatron – Hau (67. Faßold), Felbinger – Schmidt, Costanzo (57. A. Walter) – Schroll (67. Nastvogel), Maier - Trainer: Kevin Schmidt
Tore: 1:0 Fellisch (26.), 1:1 A. Walter (72.)
Schiedsrichter: Christian Stapf
Zuschauer: 60
Gelbe Karten: Wolf, Häublein, Fellisch
Gelbe Karten (Gast): Vornehm
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