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Saison 2015/2016
Hallenturnier - So., 24.01.2016, 14:00 Uhr
Ergoldinger Hallenmasters der Frauen
1. Platz
Nach dem Turnier beim VfL Waldkraiburg, dass die SpVgg Greuther Fürth am Vortag mit dem 4. Platz abgeschlossen hatte, machte sich der Kleeblatt-Tross nur zwölf Stunden nach der Rückkehr in die Heimat, am vergangenen Sonntag ein zweites Mal auf den Weg, diesmal Richtung Niederbayern, zum hochkarätig besetzten Hallenturnier des FC Ergoling. Für die Fürtherinnen sollte es der krönende Abschluss der Hallensaison sein und diese entsprechend auch mit einem Erfolgserlebnis abrunden.
Im Auftaktspiel traf das Kleeblatt gleich auf den Gastgeber FC Ergolding. Die SpVgg ging mit viel Schwung in die Partie und setzte den FCE von Anfang an unter Druck. Die Gastgeberinnen ließen aber keine großen Möglichkeiten zu und Fürth konnte das deutliche Plus an Ballbesitz nicht zu vielen Torabschlüssen nutzen. Die Zeit lief langsam herunter und als sich alle bereits mit diesem torlosen Remis zum Auftakt abgefunden hatten, war es schließlich Neuzugang Stephanie Schropp, die das Kleeblatt am Ende doch belohnen konnte. Mit einem satten Schuss ließ sie der guten Ergoldinger Torhüterin keine Abwehrchance und brachte die Weiß-Grünen in Führung. Andrea Walter gelang anschließend noch das 2:0 und damit die Entscheidung der Partie.
Im zweiten Spiel gegen die favorisierten Ingolstädterinnen wollte die Mannschaft um Spielführerin Andrea Walter an die erste, erfolgreiche Partie anknüpfen. Allerdings fand die Mannschaft aus der Kleeblatt-Stadt überhaupt nicht in die Begegnung. Zwar erspielten sich die Fürtherinnen mehrere Chancen, allerdings standen sie in der Defensive alles andere als sattelfest. Die Regionalligisten nutzten dies eiskalt aus und schossen die Fürther Bayernligatruppe mit 3:0 aus der Halle.
Gegen den Klassenrivalen FC Forstern lief es anschließend wieder besser. Das war auch dringend geboten, denn eine erneute Niederlage hätte bereits das Ende für die Halbfinal-Ambitionen bedeuten können. Fürth nahm den Druck an und stand hinten deutlich kompakter. Das Team ließ diesmal wieder kaum etwas anbrennen und schließlich sprang das Glück den Fürtherinnen zur Seite.
Francesca Hau zielte auf das Tor. Die Torhüterin des FC Forstern ließ das Leder „durch die Hosenträger“ rutschen und Hau durfte jubeln. Kurz vor der Schlusssirene feuerte Lara Schmidt noch ein „Pfund“ ab und erzielte damit die endgültige Entscheidung.
Die Spannung in der Gruppe hätte kaum größer sein können, denn vor den letzten Partien hatten vier Mannschaften jeweils sechs Zähler auf ihren Konten. Mit dem SC Egglfing hatten die Fürtherinnen die vermeintlich leichteste Aufgabe zu lösen. Das Kleeblatt nahm diese Favoritenrolle an und wurde dieser auch schnell gerecht. Es waren gerade einmal 30 Sekunden gespielt, als Francesca Hau die Führung erzielte. Mit diesem Erfolg im Rücken starteten die Fürtherinnen einen Angriff nach dem anderen, allerdings sollte es noch bis zur 8. Minute dauern, ehe man das zweite Tor bejubeln konnte. Christina Maier war es, die sich mit ihrem ersten Turniertreffer in die Torschützenliste eintrug und gleichzeitig den Endstand markiert hatte.
Damit hatten sich die Fürtherinnen den Gruppensieg gesichert. Den zweiten Halbfinalplatz aus der Fürther Gruppe sicherte sich der Gastgeber FC Ergolding, der in seinem letzten Spiel den entscheidenden 1:0-Sieg über Forstern hatte landen können. Im Halbfinale traf die Mannschaft von Trainer Kevin Schmidt auf den TSV Theuern.
Fürth zündete gleich vom Anstoß an den Turbo und der TSV konnte nur hilflos zusehen, wie es anfangs beinahe im Minutentakt in seinem Tor einschlug. Zunächst war es Sabrina Walter, die mit ihrem ersten Versuch gleich die Führung erzielte, dann hämmerte Sabrina Schroll das Spielgerät zum 2:0 in die Maschen, ehe Christina Maier erfolgreich durchsetzte und das dritte Tor markierte. Das Spiel war damit bereits entschieden und Maiers 4:0 nur noch etwas für das Selbstvertrauen und die Statistiker.
Im zweiten Halbfinale hatte sich der FC Ergolding gegen die Bayernligisten des SC Regensburg durchgesetzt und so endete das Turnier mit einer Wiederauflage der Eröffnungspartie.
Auch vom Spielverlauf her war es ähnlich. Die Gastgeberinnen versuchten aus einer sicher stehenden Verteidigung zu kommen, das eigene Tor zu sichern und dann mittels einzelner Angriffsversuche zum Erfolg zu kommen. Fürth versuchte mit viel Laufarbeit und Ballbesitz die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden. Zunächst aber tat sich das Kleeblatt wieder schwer. Zwar kam man immer wieder einmal durch die FC-Deckung durch, doch wieder war es die Torhüterin, die ihr Team weiter im Spiel hielt. Auf der anderen Seite war Sandra Klug kaum gefordert, einmal allerdings musste sie ihr Können unter Beweis stellen, ein weiteres Mal half die Latte den Fürtherinnen. In der siebten Spielminute fiel dann der entscheidende und erlösende Treffer. Stephanie Schropp legte quer auf Christina Maier und diese konnte mit einem satten Schuss aus etwa 12 Metern genau in die lange Ecke die Führung erzielen. In den letzten drei Spielminuten passierte nicht mehr viel und so konnte sich die SpVgg über diesen Sieg und damit auch über den Turniersieg freuen.
„Wir haben aus dem schlechten Spiel gegen Ingolstadt gelernt und die richtigen Schlüsse gezogen“, fasste Kevin Schmidt die Leistung seiner Mannschaft nach dem Turnier zusammen. „Danach haben wir uns von Spiel zu Spiel gesteigert und der Turniersieg war am Ende nicht unverdient. Wir freuen uns, dass wir die Hallensaison positiv beenden konnten und sich keine meiner Spielerinnen dabei verletzt hat.“

 

Andreas Goldmann

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