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Saison 2015/2016
Freundschaftsspiel - So., 06.03.2016, 16:30 Uhr
Karlsruher SC - SpVgg Greuther Fürth
4:1 (2:1)
Die Frauen der Spielvereinigung unterlagen am vergangenen Sonntag in einem Testspiel dem Karlsruher SC mit 4:1 (2:1). Auch wenn die Niederlage unnötig war, war sie aufgrund der besseren Chancen für den KSC nicht unverdient. Immerhin wollen die Badener dieses Jahr den Aufstieg in die Regionalliga schaffen und liegen aktuell hinter dem VFL Sindelfingen II auf dem zweiten Tabellenplatz.
Die Fürtherinnen überließen der Heimelf zunächst den Spielaufbau und begann diese erst in deren Mittelfeld zu stören. Stück für Stück stieg das Selbstvertrauen der Fränkinnen. Langsam wurde die Mannschaft auch mutiger. So mutig, dass sie in der sechsten Spielminute bereits den Führungstreffer erzielen konnte. Nach Balleroberung im gegnerischen Strafraum ließ Sabrina Schroll der Torfrau keine Chance und schob den Ball flach ins lange Eck.
Der Jubel über diese frühe Führung währte allerdings nicht lange. Drei Zeigerumdrehungen später zeigte der Schiedsrichter zum Erstaunen aller Spieler auf den Anstoßpunkt. Sandra Klug hatte einen Freistoß aus 25 Metern heruntergeholt und der Ball prallte vor der Linie auf dem Boden auf. Zwar stand Klug dabei hinter der Linie, die Kugel jedoch bleib klar davor. Der Schiedsrichter entschied dennoch auf Tor und so stand es 1:1.
Die Mannschaft um Spielführerin Andrea Walter ließ sich dadurch nicht beeinflussen und kämpfte sich in die Partie. Mehr und mehr übernahm das Fürther Team den Ballbesitz und versuchte das Spiel zu machen. Die Gastgeberinnen spielten oft zu kompliziert, die SpVgg hatte dagegen Pech, als Daniela Held einen zu kurz abgestoßenen Ball aufnehmen konnte und versuchte die Torhüterin zu überlupfen. Dieses Vorhaben aber gelang nicht. Dennoch war zunächst keine der beiden Mannschaften der Führung nahe.
Wieder war es ein Pfiff des Schiedsrichters, der dem KSC das zweite Tor bescherte. Er entschied auf Strafstoß und die Karlsruherinnen ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und gingen nun doch in Front. Trainer Kevin Schmidt haderte mit diesen Entscheidungen. „Der Elfmeter war für mich auch strittig, trotzdem machen wir vorher einen Fehler und waren so selbst schuld am Rückstand. Das erste Tor war noch unverständlicher, denn da hatte noch nicht einmal eine gegnerische Spielerin damit gerechnet, dass der Ball im Tor gewesen sein hätte können.“
Auch im zweiten Durchgang fehlten zunächst die Torszenen, zweimal allerdings musste Lena Fenzl – zur Pause für Sandra Klug eingewechselt – parieren. Es hätte nicht viel gefehlt und die SpVgg hätte ihrerseits den Ausgleich erzielen können. Neuzugang Stephanie Schropp hatte in die Mitte geflankt, wo Vanessa Faßold bereit stand. Eine Verteidigerin allerdings war schneller am Ball, zimmerte diesen aber – sehr zur Überraschung ihrer Keeperin – an den eigenen Querbalken.
Dann aber waren die Badenerinnen wieder am Zug. Ein langer Ball landete schließlich bei einer KSC-Stürmerin und diese konnte die chancenlose Fenzl zum 3:1 überwinden. Eine Fehlerkette führte schließlich auch zum letzten Tor des Tages. Die Abwehr konnte einen Angriff nicht entscheidend klären, der Ball landete bei Fenzl. Die Keeperin wurde angelaufen und schlug den Ball nach vorne. Dabei traf sie eine Gegenspielerin, von der der Ball unhaltbar in das Fürther Gehäuse trudelte.
Kevin Schmidt zeigte sich nicht unzufrieden, kritisierte seine Mannschaft aber auch: „Wir hatten gute Phasen, aber in einigen Phasen waren wir auch zu leichtsinnig und unkonzentriert. Drei Tore haben wir uns praktisch selbst eingeschenkt. Das ist für mich nicht akzeptabel und da müssen wir noch einmal ansetzen.“

 

Andreas Goldmann

SpVgg Greuther Fürth: Fenzl (Klug) - Vornehm, Kohut, S. Walter (Delatron) - A. Walter, Held - Bieber (Gulden), S. Lang (Buckel), Schropp - Schroll, Faßold - Trainer: Kevin Schmidt
Tore: 0:1 Schroll (7.), 1:1 (10.), 2:1 (32), 3:1 (71.), 4:1 (77.)
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