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Saison 1990/1991
12. Spieltag - Sa., 13.10.1990, 15:00 Uhr
SpVgg Fürth - TSV Kareth-Lappersdorf
5:1 (1:1)
Niedergerannt und teilweise auch ausgespielt hat die SpVgg Fürth im Heimspiel der Landesliga Mitte den TSV Kareth-Lappersdorf. Vor 1440 Zuschauern gewannen die Ronhofer 5:1. Ein Hattrick von Oliver Zettl und zwei Tore von Andreas Sendner waren die Höhepunkte dieser Begegnung. Die Kleeblättler bleiben dennoch nur Tabellenzweiter, weil Spitzenreiter Post/Süd Regensburg bei Jahn Forchheim 3:1 gewann. Ein Punkt trennt beide Teams, die sich am 27. Oktober im Ronhof gegenüberstehen. „Wenn die Mannschaft so auftrumpft wie im Training, kann ich mich heute ganz ruhig auf die Bank setzen", hatte Trainer Günter Gerling vor dem Anpfiff gesagt. Ganz so gelassen wie erhofft konnte er allerdings zumindest in der ersten Halbzeit nicht bleiben.
Dabei starteten die Kleeblättler furios. Übermütig wurde versucht, die Oberpfälzer, die sehr viel Respekt zeigten, auszuspielen. Klare Feldvorteile waren die Folge. In der ersten Viertelstunde fehlte lediglich der Torabschluss. Nachdem aber Martin Hermann TSV-Torwart Büglmeier zu einer Glanzparade gezwungen hatte (16. Minute), begann die starke Phase des Andreas Sendner. In der 17. Minute knallte er einen indirekten Freistoss von der Strafraumgrenze unhaltbar ins Netz zum 1:0. Der Sturmlauf hielt weiter an. Christof Pieczyk (22.) wurde von Achim Beierlorzer, der zum wichtigsten Mann im Mittelfeld wurde, freigespielt, legte sich aber den Ball zu weit vor. Sendner (29.) verfehlte aus rund acht Metern. Wieder hatte Beierlorzer die Vorarbeit geleistet. Zu diesem Zeitpunkt saß der TSVler Eibl eine Zeitstrafe (24.) ab.
Szenenapplaus gab es für Sendner nach einer halben Stunde. Er startete an der Mittellinie einen Alleingang, überrannte die gesamte Abwehr, ließ sich aber zu weit abdrängen. In der 37. Minute konnte TSV-Schlussmann Büglmeier einen Freistoss von Libero Norbert Glintschert nicht festhalten. Pieczyk wurde aber vom äußerst penibel agierenden Schiedsrichter Herbert aus Unterfranken zurückgepfiffen. In der 39. Minute musste Bernd Lunz nach einem Foul für zehn Minuten vom Platz. Die Abwehr, die bis dahin so gut wie keine Arbeit hatte, geriet dadurch etwas ins Wanken. In der 42. Minute nutzte Altmann schließlich die erste Aktion der Oberpfälzer zum 1:0-Ausgleich. Im Gegenzug stand Eibl nach einem erneuten Foul vor dem Platzverweis. Er wurde dann auch nach der Pause ausgewechselt. Stand die erste Halbzeit im Zeichen von Sendner, so konnte danach Stürmer Zettl, der bis dahin keine einzige Chance hatte, glänzen. Ihm gelang ein Hattrick. In der 50. Minute schlug Beierlorzer über den Ball. Das Leder landete in der Strafraum-Mitte bei Zettl, der bei seinem Schuss den Torwart auf dem falschen Fuß erwischte. Es stand 2:1.
Acht Minuten später gelang ihm das 3:1, als er einen von Sendner hereingebrachten Eckball seelenruhig zurechtlegen konnte. Die Entscheidung fiel schließlich in der 62. Minute. Uwe Auernhammer, der als Stürmer nicht sonderlich gefallen konnte, setzte sich auf halblinker Position durch, gab den Ball dann aber an den etwas besser postierten Zettl weiter. Dieser markierte das 4:1. Danach verflachte die Begegnung aus verständlichen Gründen. Die letzten beiden nennenswerten Szenen hatte Sendner, der offensichtlich auch drei Tore wie Zettl schießen wollte. Sein zweiter Treffer gelang ihm eine Viertelstunde vor Schluss - Vorarbeit Pieczyk und Beierlorzer - mit einem gewaltigen Schuss vom 16-Meter-Raum zum 5:1-Endstand. Eine Minute später hätte er einen Eckball beinahe direkt im Tor untergebracht, doch der Karether Schlussmann fischte den Ball gerade noch aus dem Dreieck.
Bei sommerlichen Temperaturen konnten sich die Ronhofer gegen die recht harmlosen Gäste eine sehr offene Spielweise leisten. In einer Woche in Vilshofen und in 14 Tagen im Ronhof gegen Post Regensburg wird mehr Vorsicht nötig sein, um nicht in Konter zu laufen. Die Abwehrarbeit muss stabilisiert werden. Nicht überzeugen konnten diesmal Mittelfeldspieler Frode Holmeide und Auernhammer als Stürmer. Neben Zettl und Sendner verdiente sich vor allem Beierlorzer gute Noten. Auch Hermann wusste durchaus zu gefallen.
SpVgg Fürth: Kastner - Glintschert - Lunz (59. Schneider), Förster - Holmeide (65. Wenzl), Beierlorzer, Sendner, Pieczyk, Hermann - Auernhammer, Zettl - Trainer: Günter Gerling
TSV Kareth-Lappersdorf: Büglmeier - Graf - Kornek, Frimberger - Eibl (46. Metzger), Altmann (58. Höfler), Zeilhofer, Hammer, Horsch - Steinberger, Rösl - Trainer: Erich Dollinger und Edwin Höfler
Tore: 1:0 Sendner (17.), 1:1 Altmann (42.), 2:1 Zettl (50.), 3:1 Zettl (58.), 4:1 Zettl (62.), 5:1 Sendner (75.)
Schiedsrichter: Herbert (Wörth am Main)
Zuschauer: 1440
Zeitstrafen: Lunz (39.)
Zeitstrafen (Gast): Eibl (24.)
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