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Saison 1990/1991
28. Spieltag - So., 12.05.1991, 16:30 Uhr
SpVgg Fürth - FC Vilshofen
3:0 (1:0)
Die Landesliga-Fußballer der SpVgg Fürth wollen sich von ihrem Vorhaben, als Meister der Landesliga Mitte direkt in die Bayernliga zurückzukehren, nicht mehr abbringen lassen. Mit dem 3:0-Sieg gestern nachmittag gegen den FC Vilshofen antworteten die Ronhofer auf das 7:0 der Amateure des 1. FC Nürnberg vom Vortag in Auerbach. Damit hält das Kleeblatt seinen schärfsten und einzigen Rivalen im Meisterschaftsrennen weiterhin mit einem Punkt Vorsprung auf Distanz. Am Muttertag kamen immerhin 1760 Zuschauer, die trotz oder gerade wegen der späten Anstoßzeit um 16.30 Uhr ein Powerplay der Fürther gegen die äußerst defensiv eingestellten Niederbayern erlebten, deren Mauertaktik die Gastgeber aufstachelte. Der Schiedsrichter hat mit dazu beigetragen, dass am Laubenweg ein Zitterspiel ausblieb. In der 38. Minute zeigte er bei einer an sich harmlosen Situation auf den Elfmeterpunkt. Da er zuvor und auch danach mit einer korrekten Leistung aufwartete, muss angenommen werden, dass ein Gästeverteidiger im Zweikampf mit Auernhammer die Hände zu arg eingesetzt hat. Von der Tribüne war die Szene nicht eindeutig zu sehen. Natürlich ließen sich die Ronhofer die Gelegenheit nicht entgehen. Beierlorzer markierte mit einem Flachschuss das erlösende 1:0.
Beierlorzer war zwar Torschütze, doch letztlich auch der Pechvogel des Tages. Nach 50 Minuten musste er nach einem Zweikampf ausgewechselt werden. Er wurde mit Verdacht auf Wadenbeinbruch vom Platz getragen. Eine Stunde nach Spielende kam die Entwarnung. Vermutlich wird er am kommenden Freitag (18.30 Uhr) beim Pokalfinale auf Bezirksebene im Ronhof gegen den TSV Vestenbergsgreuth wieder dabei sein. Der Bayernligist hat eine Verlegung der Partie abgelehnt. Schon in den ersten Spielminuten wurde der Siegeswille des Kleeblatts deutlich. In der achten Spielminute stand Ebner nach einem Freistoßtrick allein vor dem Torwart. Der Erfolg blieb ihm aber versagt. Mehrmals versuchte es auch Beierlorzer mit Distanzschüssen. In der 17. Minute mußte FC-Verteidiger Koskowski auf der Linie klären, doch der Schiedsrichter winkte ab - Abseits. Zwei Minuten später traf Auernhammer gar nur die Latte. Das Kleeblatt spielte bis dahin furios auf. Die gelegentlichen Konter der Gäste wurden viel zu harmlos vorgetragen. Insofern war das 1:0 durchaus verdient.
Durch das Ausscheiden von Beierlorzer (50.) ließ sich die Mannschaft nicht beirren, zumal mit Routinier Hütter ein kampffreudiger Ersatzmann aufs Spielfeld kam. In der 55. Minute passte die Vilshofer Verteidigung nicht auf. Bei einer Flanke von Hütter stand Zettl völlig frei und köpfte ungehindert zum 2:0 ein. Damit war die Begegnung entschieden. Erst jetzt kamen die Gäste etwas stärker auf, ohne Torwart Kastner aber sonderlich zu prüfen. Weitaus besser machten es die Platzherren. In der 64. Minute traf Stolz nur den Pfosten. Den Abpraller versenkte Hermann, an diesem Tag einer der Aktivposten im Team, zum 3:0-Endstand. Vilshofen gab sich längst nicht geschlagen, spielte danach einigermaßen mit. Die besseren Szenen hatten allerdings die Gastgeber. Es blieb bis zum Schlusspfiff aber beim 3:0.
Zu Gast auf der Tribüne war übrigens Georg „Schorsch" Volkert, der Manager des Bundesligisten Hamburger SV, vertreten. Wie vom Präsidium versichert wird, wollte er nur ein Freundschaftsspiel gegen die Fürther vereinbaren. Schon vor wenigen Jahren saß einmal mit Günter Netzer ein HSV-Manager auf der Tribüne. Damals wechselten Kastl und Beiersdorfer in die Hansestadt. Wer wird es diesmal sein?
SpVgg Fürth: Kastner - Glintschert - Lunz, Förster - Beierlorzer (50. Hütter), Stolz, Sendner, Ebner, Hermann - Auernhammer (66. Pieczyk), Zettl - Trainer: Günter Gerling
FC Vilshofen: Stadler - F. Bloch - Baier, Koskowski - Sagerer, Arbinger, Höfler, Heringslehner, Neumaier I, H. J. Bloch - Neumaier II (71. Hanner) - Trainer: Alfred Arbinger
Tore: 1:0 Beierlorzer (38., Foulelfmeter), 2:0 Zettl (55.), 3:0 Hermann (64.)
Schiedsrichter: Knopp (Dittelbrunn)
Zuschauer: 1760
Zeitstrafen (Gast): Arbinger (38.), Höfler (63.)
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