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Saison 2018/2019
3. Spieltag - So., 16.09.2018, 15:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - SC Würzburg Heuchelhof
3:3 (0:1)
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Erstmals ging es für die SpVgg-Damen gegen den SC Würzburg Heuchelhof, den ehemaligen ETSV Würzburg, denn der SC hatte die Frauenfußballabteilung der Eisenbahnerinnen aufgenommen. Beide Teams – so die Papierform – sollten sich auf Augenhöhe befunden haben, denn beide waren ehemalige Regionalliga-Mannschaften die sich nun in der Bayernliga messen sollten. Am Ende spiegelte das Ergebnis auch genau dieses wider: die Kontrahentinnen trennten sich 3:3 (0:1)-Unentschieden.
Zunächst begann das Spiel verhalten und die beiden Mannschaften tasteten sich gegenseitig auf Schwächen ab. Dann versuchte das Kleeblatt Druck aufzubauen. Lara Schmidt kam zu einer ersten Chance: Von der rechten Seite kommend zog sie ab, zielte aber leider über das Gehäuse.
Doch auch die Gäste aus Würzburg waren nicht untätig. Sie schafften es immer wieder durch das zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz sortierte Fürther Mittelfeld zu brechen und die Kleeblatt-Abwehr heraus zu fordern, zunächst aber gab es nur wenig gefährliches auf beiden Seiten zu vermelden, wenngleich die Gäste ein optisches Übergewicht hatten. Erst im weiteren Verlauf des ersten Durchganges gab es zunächst vor dem Fürther Tor einen Aufreger, doch Würzburg scheiterte ebenso (30.), wie die Fürtherinnen auf der anderen Seite (33.).
Trotzdem ging es mit einem Rückstand in die Kabinen. Mit einem präzisen Pass genau in die Schnittstelle der Abwehr setzten die Gäste Nicole Kreußer in Szene, die diesmal Sandra Klug überwinden konnte (37.).
„Wir haben uns wie gegen Weinberg von der Härte und dem Druck der Würzburgerinnen beeindrucken lassen und haben keinen Zugriff auf das Spiel bekommen“, hielt Andrea Walter nach dem Spiel fest. Ähnlich ging es auch nach dem Seitenwechsel weiter. Fürth erspielte sich ein paar Möglichkeiten, ließ diese aber ungenutzt. Nach einem kurzen Atemholen waren auch die Gäste wieder da und machten mächtig Druck. Ein Ballverlust im Mittelfeld und eine schöne Einzelaktion durch Theresa Damm führten dann zum 0:2 (55.).
Die SpVgg musste noch einige brenzlige Situationen überstehen und konnte sich bei Keeperin Sandra Klug bedanken, dass der Rückstand nicht noch mehr anwuchs. Stattdessen war es Lara Schmidt, die ihre Farben wieder heranbrachte. Sabrina Schroll hatte Lara Schmidt mustergültig bedient, Schmidt zog nach innen und schloss mit Links ab: halbhoch ins Netz! Anschluss! „Die anderen fanden, es war ein schönes Tor, ich kann das aber nicht so beurteilen“, so die Torschützin nach dem Spiel.
Dieser Treffer hatte den Fürtherinnen nun endgültig die Last genommen und nun waren die Fürtherinnen hellwach. Nur sechs Minuten später war es Sabrina Schroll, die den dann nicht unverdienten Ausgleich erzielte. Milena Theis hatte den Ball mit dem Rücken zum Tor angenommen, die neben ihr freistehende Schroll gesehen und ihr den Ball zugespielt. Schroll nahm die Kugel noch einmal an und feuerte sie dann unhaltbar rechts oben in die Maschen.
Das Spiel schien jetzt zu Gunsten der SpVgg zu kippen, die jetzt endlich im Spiel war. „Dann aber haben wir bei einem Freistoß gepennt“, beschrieb Andrea Walter die nächste nennenswerte Szene, und Damm konnte per Kopfball zur erneuten Würzburger Führung treffen. Die Fürtherinnen aber zeigten Moral und versuchten bis zum Schluss doch noch zumindest einen Punkt zu holen. Das sollte schließlich auch gelingen. Ein Standard von Lara Schmidt, scharf in den Strafraum getreten war die Grundlage für das 3:3. In der Mitte stieg die eingewechselte Lena Franke nach oben und nickte zum erneuten Ausgleich ein (90.). „Das war ein hart umkämpftes Spiel mit einer verdienten Punkteteilung“, lautete das Fazit von Trainer Peter Hirschberger. „Wir haben in jedem Fall Moral bewiesen und gezeigt, dass wir auch nach einem 0:2-Rückstand noch zurückkommen können“, bemerkte Lara Schmidt. Und auch Abwehrspielerin Andrea Walter war happy über den späten Ausgleich: „Das dritte Gegentor hätte dann auch definitiv nicht mehr sein müssen, aber so ist Fußball. Zumindest konnten wir uns mit dem 3:3 für unseren Kampf und Willen doch noch etwas belohnen.“

Andreas Goldmann

SpVgg Greuther Fürth: Klug – Arnold, Theis (82. Treuheit), Walter, Auer (46. Düning), Schmidt, Kohl, Schroll, Vornehm, K. Kupfer (46. Franke), Langer (77. Balda) - Trainer: Dr. Peter Hirschberger
SC Würzburg Heuchelhof: Eckert – Hoffer, Füller (82. Desic), Thomas (77. Wagner), Teubert, Damm, Hofmann, Kreußer, Schopf, Hainthaler (50. Popp), Wanner - Trainer: Heinz Reinders
Tore: 0:1 Kreußer (37.), 0:2 Damm (55.), 1:2 Schmidt (60.), 2:2 Schroll (66.), 2:3 Damm (74.), 3:3 Franke (90.)
Schiedsrichter: Karl-Heinz Kratz
Zuschauer: 50
Gelbe Karten (Gast): Hoffer
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