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Saison 2018/2019
23. Spieltag - So., 19.05.2019, 15:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - FC Stern München
4:1 (2:0)

Mit einem deutlichen 4:1 (2:0)-Heimsieg über den FC Stern München hat sich die SpVgg Greuther Fürth im Kampf um den Klassenerhalt zurück gemeldet. Da Konkurrent Bad Aibling beim Tabellenführer Würzburg Heuchelhof nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen ist, schieben sich die Weiß-Grünen wieder vorbei und über den gefährlichen Strich.

Die spärlich gesäten Zuschauer am Hans-Lohnert-Sportplatz sahen eine ganz gute Bayernligapartie, bei der sie SpVgg einen guten Start erwischte. Nach einer kurzen Abtastphase war es Larissa Düning die mit einem starken Pass bis kurz vor den Strafraum einen ersten Akzent einleitete. Dort nahm Christina Maier das Spielgerät an, ging noch ein paar Schritte und schob die Kugel an der Münchner Torhüterin Vanessa Stemplinger vorbei flach ins linke Eck ein. Die Keeperin war zwar noch dran, konnte den Rückstand aber nicht mehr verhindern (17.).

Lange sollte es nicht dauern, da legten die Fürtherinnen sogar nach: Wieder war es Düning die den Ball nach vorne getrieben hatte. Präzise spielte sie die Kugel durch die Schnittstelle der Verteidigung und die einlaufende Katharina Auer machte das einzig Richtige: „da die Torhüterin recht weit draußen stand, habe ich den Ball über sie drüber gechipt“ (24.).

Erst danach fand auch der Gast besser in die Partie. Eine Schrecksekunde gab es zu überwinden. Bei einem heillosen Durcheinander im Fürther Strafraum war es erst Sandra Klug, die einen Schuss aus kurzer Distanz abwehrte. Den ersten Nachschuss blockte eine Abwehrspielerin und im zweiten Nachschussversuch bugsierten die Münchnerinnen die Kugel aus rund zwei Metern über das Tor.

Auch auf der anderen Seite hätte aber ein weiteres Tor fallen können. Antonia Kupfer hatte von der linken Außenbahn herein geflankt, doch die mit langem Fuß heranfliegende Christina Maier traf den Ball nur so, dass er über das Münchner Tor ging. Damit aber noch nicht genug: Maier bekam noch eine Chance. Erneut war es die auffällige Larissa Düning, die einen 35-Meter-Pass auf die Stürmerin geschlagen hatte. Die legte sich die Kugel mit dem Kopf vor, ihren Abschluss konnte Stemplinger aber dann parieren.

Zur Pause sah Daniela Held keinen Grund zu wechseln und so lief die Partie ähnlich dem ersten Durchgang weiter. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, die Fürtherinnen aber waren effektiver. Eine knappe Viertelstunde nach dem Wiederanstoß stellte Lara Treuheit schließlich auf 3:0: Maier hatte den Ball kurz vor dem Mittelkreis angenommen und aus der Drehung heraus auf die gestartete Treuheit gespielt. Die hämmerte die Kugel trocken aus vollem Lauf und etwa 18 Metern Distanz rechts oben ins Tor, so dass Stemplinger sich vergeblich streckte (59.). Ein Zuschauer kommentierte die Szene mit dem Satz „Den hat sie sauber Vollspann in den Giebel geschweißt.“

Viel hatte nicht gefehlt, da hätte Franziska Gumbrecht ebenfalls getroffen, mit einem direkten Freistoß scheiterte sie aber knapp. Dafür kamen nun die Gäste auf. Merve Kantar steckte den Ball durch die Fürther Abwehr und die eingewechselte Nadine Kogler verkürzte auf 3:1 (83.).

Noch waren sieben Minuten zu spielen und die Gäste witterten noch einmal Morgenluft. Das Kleeblatt mühte sich ab um einen weiteren Gegentreffer zu verhindern und konnte nur noch selten für Entlastung sorgen. In der Nachspielzeit holten die Fürtherinnen noch einmal einen Eckball heraus. Diesen schlug Katharina Kupfer von links herein und am kurzen Pfosten warf sich Maier in die Flugbahn. Mit einem wuchtigen Kopfball zerstörte sie die letzten Hoffnungen der Münchnerinnen noch einen Punkt aus Fürth entführen zu können (90.).

„Also ich fand das Spiel sehr gut. Wir haben stark angefangen und waren eigentlich immer überlegen. Manchmal hatten wir aber auch Glück, dass die Gegner paar Chancen verschenkt haben“, sagte Lara Treuheit nach dem Spiel. Und auch Kollegin Katharina Auer sah ihre Mannschaft als verdienten Sieger: „Alles in allem haben wir sehr gut gekämpft und wollten einfach diese drei Punkte. Wir hatten allerdings in der einen oder anderen Situation auch das Glück auf unserer Seite. Trotzdem spiegelt das Ergebnis das Spiel recht gut wider.“

Andreas Goldmann

SpVgg Greuther Fürth: Klug – Steckel, Auer (59. Sulewski), Kohl, Treuheit (65. Franke), Maier (90. Arnold), Vornehm, Düning, A. Kupfer, Schirmer (77. K. Kupfer), Gumbrecht - Trainer: Daniela Held
FC Stern München: Stemplinger – Schedel, Kux, Shala (67. Durgun), Kristöfl (59. Youssef), Maß, Sekiraqa, Schiller (67. Kogler), Schleupner, Kantar, Ziselsberger - Trainer: Angelo Carillo
Tore: 1:0 Maier (17.), 2:0 Auer (24.), 3:0 Treuheit (59.), 3:1 Kogler (83.), 4:1 Maier (90.)
Schiedsrichter: David Wagner
Zuschauer: 50
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