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Saison 2019/2020
5. Spieltag - Sa., 28.09.2019, 15:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - SV 67 Weinberg II
2:0 (2:0)
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Mit einem 2:0 (2:0) Heimsieg konnten sich die Bayernliga-Frauen der SpVgg Greuther Fürth am Samstag über drei weitere wichtige Punkte freuen. Ein Blitzstart hatte ausgereicht, um die ansonsten harmlosen Gäste zu besiegen.

Der Tabellenletzte SV Weinberg II kam mit einer nicht gerade beeindruckenden Bilanz von 1:5 Toren auf den Lohnert-Sportplatz in der Fürther Südstadt. Trotzdem waren es die Gäste, die beinahe in Führung gegangen waren. Von der rechten Seite aus war Natalie Rössler bedient worden und sah sich auf ihrer Seite gänzlich alleine gelassen. So nahm sie sich ein Herz und feuerte die Kugel auf das von Valerie Münderlein gehütete Tor. Der Ball knallte an die Unterkante der Latte, sprang von dort aber vor der Torlinie auf und die Abwehr konnte klären (4.).

Von dieser Schrecksekunde erholte sich das Kleeblatt schnell. Katharina Kupfer hatte sich links an der Seitenlinie durchgesetzt und den Ball auf Michelle Schirmer abgelegt. Auch sie war – wie zuvor Rössler – völlig frei und auch sie nahm aus rund 18 Metern in aller Ruhe Maß, bevor sie die Kugel unwiderstehlich auf das Tor hob. Sandra Klug – die ehemalige Fürtherin – kam zwar mit den Fingerspitzen noch dran, konnte aber nicht mehr verhindern, dass der Ball zwischen ihren Händen und der Torlatte ins Netz flutschte (6.).

Der Tabellenletzte war dadurch scheinbar etwas aus dem Konzept gebracht und so bestimmte das Kleeblatt die folgenden Minuten. Nachdem eine Abwehrspielerin unnötig zur Ecke geklärt hatte, legte sich Antonia Kupfer den Ball zurecht und spielte ihn hoch in den Strafraum. Schwester Katharina sprang nicht hoch genug, um die Kugel mit dem Kopf zu erreichen, doch die hinter ihr postierte Ann-Kathrin Wolfram schon. Sie lenkte den Ball schließlich in den linken Torwinkel und erhöhte auf 2:0 (8.).

Nun standen die Aussichten schon ganz gut, hatte Weinberg doch bisher erst ein einziges Tor erzielt. Die Gäste versuchten dies nun zu ändern und übernahmen die Spielkontrolle, die ihnen das Kleeblatt auch etwas zu bereitwillig überließ. Nach einer guten Viertelstunde war es Jasmin Riedel, die sich aus spitzem Winkel versuchte, das Tor von Münderlein aber verfehlte. Auch ein Freistoß in der 21. Minute konnte die Fürther Keeperin nicht vor größere Probleme stellen. Weinberg spielte zwar munter nach vorne, Torchancen aber kreierte sich der Gast kaum.

Allerdings galt das auch für die Fürtherinnen, die sich auf ihre Abwehr verließen und nur selten zu nennenswerten Entlastungsangriffen übergingen. Wenn sie das dann doch taten, fehlte es meistens am „letzten Pass“, so dass auch Sandra Klug im Weinberger Tor einen relativ ruhigen Tag verlebte.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Bild: Weinberg spielte, blieb aber größtenteils harmlos, das Kleeblatt versuchte zu kontern und blieb zunächst ebenfalls größtenteils harmlos. Die größte Chance für die Gäste bot sich dann in der 66. Minute: Nach einer Flanke flipperte die Kugel zunächst durch den Fürther Strafraum. Zunächst flog Münderlein an der Kugel vorbei und eine Abwehrspielerin musste für die Keeperin klären, schließlich aber griff die doch beherzt zu und beendete das Durcheinander in ihrem Fünfmeterraum.

Beinahe hätte es mit dem Konter dann aber doch noch geklappt und Klug musste zeigen, dass sie noch auf dem Feld war. Die eingewechselte Katharina Auer hatte sich den Ball mit der Brust im Mittelfeld heruntergestoppt und spielte einen blitzgescheiten Pass auf die startende Eyrisch. Kurz nach der Strafraumgrenze stellte sich ihr Klug in den Weg und die konnte die Angreiferin soweit stören, dass sich Eyrisch den Ball erneut vorlegen musste. Als die Stürmerin dann abschloss war die Verteidigung zur Stelle und konnte den harmlosen Ball aus der Gefahrenzone bringen.

Den Schlusspunkt setzte die ebenfalls eingewechselte Franziska Gumbrecht, deren Schuss aus spitzem Winkel von Klug ebenfalls abgewehrt werden konnte.

Trainer Simon Eisinger war trotz des 2:0-Sieges aber nicht zufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Es ist noch nicht alles Gold was glänzt. Wir müssen uns einfach noch steigern und mehr Stabilität in die Mannschaft bekommen.“

Andreas Goldmann

SpVgg Greuther Fürth: Münderlein – Walter, Arnold, A. Kupfer (46. Maubach), Kohl, Wolfram, Frost, K. Kupfer (69. Proske), Düning, Eyrisch (81. Gumbrecht), Schirmer (61. Auer) - Trainer: Simon Eisinger
SV 67 Weinberg: Klug – Kuhr, Pfrogner, Ganßer, Thormann (46. Pfenning), Brecht, Volk, Krauss, Schmalfuß (68. Rabe), Riedel, Rössler (68. Mendt) - Trainer: Uwe Obermeier
Tore: 1:0 Schirmer (6.), 2:0 Wolfram (8.)
Schiedsrichter: Julian Müller
Zuschauer: 50
Gelbe Karten: Eyrisch
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