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Saison 2019/2020
12. Spieltag - Sa., 09.11.2019, 15:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - SV Frauenbiburg
0:3 (0:2)

Mit dem SV Frauenbiburg war die Favoritenrolle im letzten Heimspiel des Jahres klar verteilt und das Kleeblatt konnte auch die Außenseiterchance nicht nutzen, um sich mit Zählbarem zu belohnen. Am Ende unterlag die Mannschaft von Simon Eisinger den Gästen mit 0:3 (0:2).

Mit dem Wechsel von Ann-Kathrin Wolfram und aus anderen Gründen musste Simon Eisinger seine Mannschaft auf mehreren Positionen ändern. Diese Änderungen funktionierten allerdings recht gut. Das Kleeblatt war gegen den großen Favoriten von Anfang an im Spiel und tat sein Möglichstes, um den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Allerdings zeigten die Niederbayerinnen schnell ihre gnadenlose Effektivität.

Nach 13 Spielminuten leistete sich das Kleeblatt einen individuellen Fehler im Spielaufbau und die Gäste nutzten dies eiskalt aus: Valerie Münderlein hatte Josina Arnold angespielt, die geriet sofort unter Druck, verlor den Ball und Wimmer stellte auf 0:1. Davon aber ließen sich die Fürtherinnen nicht aus der Ruhe bringen. Allerdings kostete es viel Kraft und Mühen besonders gegen die Flügelzange des Regionalligaabsteigers anzukommen. Die eigenen Flügelspielerinnen mussten immer wieder hinten aushelfen und so ging nach vorne nicht viel. Trotzdem kam Katharina Kupfer in dieser Phase zu einem ersten Warnschuss in Richtung Gästetor.

Auch danach gelang es hin und wieder für Entlastung zu sorgen, zwei weitere Chancen aber ließen die Fürtherinnen ungenutzt. Ganz im Gegensatz zu den Gästen: In der 31. Minute konnte Torhüterin Münderlein einen Schuss zwar noch an die Latte lenken, Eileen Frost erreichte den Abpraller aber zu spät und Anja Riebesecker netzte eiskalt ein. Der Rest der ersten Hälfte gehörte dann den Gästen, trotzdem rettete das Kleeblatt aber diesen 0:2 Rückstand in die Kabine.

Im zweiten Durchgang versuchte die Spielvereinigung auch wieder nach vorne und zum Anschluss zu kommen, der letzte Pass geriet aber zu kurz und so blieb es weiter beim 0:2. Auch wenn das Spiel recht taktisch geprägt war und es nur wenige Großchancen zu sehen gab, versuchten beide Mannschaften immer wieder zum Erfolg zu kommen. Das gelang den Gästen besser, die in der 69. Minute noch einmal über den Flügel in den Rücken der Abwehr kamen und in die Mitte spielten. Dort stand Sophie Wiesmeier bereit und stellte per Flachschuss auf 0:3.

In der Schlussphase vergaben dann noch einmal Catalan Keck und Franziska Gumbrecht Möglichkeiten, gegen die Frauenbiburger Mannschaft war an diesem Tage aber kein Kraut gewachsen. Beinahe wäre sogar noch das 0:4 gefallen, da rette aber die Latte für das Kleeblatt.

Andrea Walter analysierte das Spiel: „Die Tore waren individuelle Fehler, das passiert. Taktisch haben wir das trotz ungewohnter Aufstellung ganz gut gemacht. Wir waren einfach im Detail noch nicht soweit einen Gegner wie Frauenbiburg zu schlagen, vielleicht war auch ein bisschen Angst dabei. Dennoch war das Spiel wieder ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.“

 

„Mit dem was wir uns für dieses Spiel vorgenommen haben und was wir dann letztendlich auch umgesetzt haben, damit bin ich sehr zufrieden.“, führte Simon Eisinger nach dem Spiel aus. „Wir konnten auf der einen Seite wieder dazu lernen, auf der anderen aber wieder einige kleine Details zeigen welche wir uns in kürzester Zeit aneignen konnten. Letztendlich war die sehr sympathische Mannschaft von Frauenbiburg noch eine Nummer zu groß für uns. Das erkennen wir neidlos an.“

Andreas Goldmann

SpVgg Greuther Fürth: Münderlein – Proske (61. Wahl), Walter, Arnold (72. Maubach), A. Kupfer (61. Gumbrecht), Catalan Keck, Frost, K. Kupfer, Düning (72. N. Nittel), Eyrisch, M. Nittel - Trainer: Simon Eisinger
SV Frauenbiburg: Hentschel – Wutz, Meingaßner, Hofmann, Harbich, Riebesecker (66. Wiesmeier), Greis (66. Herda), Zimmermann, Wimmer (22. Buchner), Dengscherz, Erlacher - Trainer: Dietmar Hühnl
Tore: 0:1 Wimmer (13.), 0:2 Riebesecker (31.), 0:3 Wiesmeier (69.)
Schiedsrichter: Marian Engelhaupt
Zuschauer: 20
Gelbe Karten (Gast): Krakowczyk
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