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Saison 2019/2020
Futsalliga Finale - So., 02.02.2020, 17:30 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - SpVgg Erlangen
7:2 (3:1)

Auf eine mehr als erfolgreiche Saison in der Futsal-Bezirksliga können die Kleeblatt-Frauen zurückblicken. Mit insgesamt 82 geschossenen Toren holte sich das Eisinger-Team nicht nur den Titel, sondern setzte auch gleichzeitig neue Maßstäbe. Von daher ging der zum zweiten Mal ausgespielte Futsal Bezirksmeistertitel – bei ihrer ersten Teilnahme – verdient an die SpVgg Greuther Fürth.

In der Vorrunde fand sich das Kleeblatt gemeinsam mit dem STV Deutenbach, dem TV Hilpoltstein und dem Post SV Nürnberg in Gruppe 2 wieder. Und gleich am ersten Spieltag zeigten die Fürtherinnen wozu sie fähig waren. Bereits in den ersten 20 Minuten spielten sie den Spielerinnen des STV Deutenbach mehrere Knoten in die Beine. Gerade einmal zwei Minuten dauerte es, bis Lola Eyrisch den Torreigen eröffnete. Trainer Luca Herrmann hatte vor dem Anpfiff bereits schlimmes geahnt und er sollte sich bestätigt fühlen, denn zur Pause lag seine Mannschaft bereits mit 0:18 zurück. Die SpVgg schraubte den Spielstand unbarmherzig weiter nach oben und Yvonne Zembsch, die Keeperin des STV musste bis zum Schlusspfiff insgesamt 38mal hinter sich greifen – obwohl sie noch einige Tore verhindert hatte.

Gegen den Kreisklassisten TV Hilpoltstein lief es nicht ganz so glatt. Zwar brachte Antonia Kupfer ihre Mannschaft schon in den ersten Sekunden in Führung, bis zum 2:0 sollte es aber dann dauern, der Treffer erst in der 5. Minute gelingen. Bis zur Pause bauten die Fürtherinnen ihren Vorsprung auf 5:0 aus. Nach dem Seitenwechsel musste das Kleeblatt aber den ersten Gegentreffer verdauen, als Hilpoltstein zum kurzzeitigen 6:1 verkürzen konnte. Dieses Tor beeindruckte die Fürtherinnen aber nicht im Geringsten, am Ende gewann das Kleeblatt auch dieses Spiel, diesmal mit 10:1.

Vor dem abschließenden Spiel gegen den Post SV Nürnberg hatte die Spielvereinigung das Halbfinalticket praktisch schon in der Tasche, dafür sorgte schon das Torverhältnis. Kein Grund sich auszuruhen, sagten sich die Kleeblatt-Spielerinnen und wirbelten auch im letzten Gruppenspiel noch einmal gehörig über das Parkett, so dass es am Ende 18:3 stand und der erste Platz in der Gruppe 2 mit neun Punkten und 66:3 Toren zementiert war.

Im Halbfinale traf die SpVgg schließlich auf den FC Ezelsdorf. Die Titelverteidigerinnen hatten sich ebenfalls mit drei Siegen den Sieg in der Gruppe 1 gesichert und wollten dem Kleeblatt nun ein Bein stellen. Josina Arnolds Führungstreffer beantwortete Maike Wintrich mit dem Ausgleich, dann aber schien das Kleeblatt ins Rollen zu kommen. Amanda Suleweski, Lena Franke und Katharina Auer stellten auf 4:1, doch Ezelsdorf gab sich nicht geschlagen. Auch begünstigt durch einen kleinen Einbruch der Fürtherinnen – die hatten am Vortag ein schweres Turnier in Sand gespielt und waren direkt von dort in die Halle am Berliner Platz gekommen –  kam der FC noch einmal heran und nach 40 Minuten Spielzeit stand es tatsächlich überraschend 5:5.

Das Sechsmeterschießen musste die Entscheidung bringen und das sollte an Spannung kaum zu überbeiten sein: Ezelsdorf schoss zuerst und ging in Front. Lola Eyrisch traf nur den Pfosten, doch dann verschoss auch der FC. Katharina Auer traf und nach einem weiteren Fehlschuss der Gegnerinnen hätte Lena Franke das Spiel entscheiden können, doch auch sie vergab. So ging es weiter. Ezelsdorf traf, Celia Catalan Keck glich aus. Wieder traf Ezelsdorf, wieder Ausgleich durch Larissa Düning. Dann verschossen die Titelverteidigerinnen und Milena Proske machte mit ihrem Tor zum 9:8 alles klar, das Kleeblatt war ins Endspiel eingezogen!

Dort kam es zum Treffen mit der BOL-Truppe der SpVgg Erlangen. Die hatten sich – ebenfalls als Gruppensieger – im Halbfinale gegen den Ligakonkurrenten SGV Nürnberg-Fürth 1883 locker mit 15:3 durchgesetzt und so war für Spannung gesorgt. Es waren auch zunächst die Erlangerinnen, die den „holprigen Start“, wie es Torhüterin Valerie Münderlein ausdrückte, nutzen und durch Hüttersen in Führung gehen konnten (8.). Ein Doppelschlag von Lola Eyrisch (13.) und Celia Catalan Keck (14.) drehte das Spiel zu Gunsten der Fürtherinnen, die kurz vor der Pause noch auf 3:1 erhöhten. Katharina Kupfer ließ das 4:1 folgen, welches erneut Hüttersen konterte. Dann aber trafen nur noch die Fürtherinnen und am Ende konnte sich das Kleeblatt nach einem 7:2 zum Futsal-Bezirksmeister 2020 küren lassen.

Über den Titel freute sich Torhüterin und Spielführerin Valerie Münderlein nach dem Finale: „Der Sieg bedeutet uns sehr viel. Man sieht die Entwicklung der Mädels sehr. Das selbstbewusste Auftreten und das ruhige Spiel hat sich heute im Finale und dem Halbfinale letzte Woche gegen zwei sehr starke Gegner gezeigt und hat uns in beiden Spielen den Sieg gebracht. Der heutige Sieg war absolut verdient. Wir haben klasse gespielt und haben das Spiel gegen das starke Team der Erlanger dominiert, auch wenn der Anfang etwas holprig war.“

Andreas Goldmann

SpVgg Greuther Fürth: Münderlein - Proske, Walter, Arnold, Auer, Catalan Keck, Frost, Franke, K. Kupfer, Düning, Eyrisch, Sulewski - Trainer: Simon Eisinger
SpVgg Erlangen: Polzer - Schmitt, Dotzauer, Hüttersen, Frei, Dahlke, Weiß, Reinhardt, Vornehm, Striegel, Maier, Laurer - Trainer: Kevin Schmidt
Tore: 0:1 Hüttersen (8.), 1:1 Eyrisch (13.), 2:1 Catalan Keck (14.), 3:1 K. Kupfer (20.), 4:1 K. Kupfer (25.), 4:2 Hüttersen (26.), 5:2 Frost (27.), 6:2 Sulewski (35.), 7:2 Auer (38.)
Schiedsrichter: Dieter Wolfsberger
Spielort: Halle am Berliner Platz
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