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Saison 1990/1991
Freundschaftsspiel - So., 29.07.1990, 15:00 Uhr
SpVgg Fürth - Wismut Aue
2:3 (0:1)
Wismut Aue hielt das Versprechen und zeigte gestern im Ronhof beim 3:2-Sieg über die SpVgg Fürth sein wahres Gesicht.
Der Absteiger aus der DDR-Oberliga imponierte mit prächtigem Kombinationsspiel, zeigte technisch beachtliches Können und gewann entschieden klarer als es das knappe Ergebnis besagt. Der Vergleich mit dem 1. FC Nürnberg, am vergangenen Dienstag 2:1-Sieger in Fürth, drängt sich förmlich auf. Kein Zweifel, der DDR-Vertreter kommt dabei besser weg. Er wirkte geschlossener und vor allem spielerisch eleganter.
Insgesamt waren alle Akteure zu bewundern. Bei Temperaturen, die allein das Zuschauen zur Qual machten, erreichten fast alle die Grenzen der Belastbarkeit. Hier sei so mancher Fehlpass gnädig verziehen, auch der Fehler von Ebner, der in der 16. Minute Ausgangspunkt zum Führungstreffer der Gäste war. Der trickreiche Persigehl stürmte am linken Flügel auf und davon, flankte genau zu Zweigler, nach dessen Kopfball sich Kastner vergeblich streckte.
In der Folge war Wismut Aue eindeutig überlegen, kontrollierte das Spiel, ließ den Ball gekonnt in den eigenen Reihen laufen. Dreh- und Angelpunkt war Auswahlspieler Jens König, der zusammen mit dem 25fachen jugoslawischen Nationalspieler Mirca Kapetanovic die Fäden zog. Mit Volker Schmidt und Steffen Krauß standen zwei Spieler im Wismut-Team, die zum Kader der Olympia-Auswahlmannschaft der DDR gehörten. Kaum verständlich, dass diese Mannschaft aus Aue absteigen musste. International erfahren ist auch Auswahltorhüter Jörg Weißflog, der bei einem Ausflug Ebner und Sendner narrte. Den Kleeblättlern gelang es immer wieder, mit Gegenstößen aufzuwarten, doch haperte es im Abschluss. Beierlorzer, Sendner und Holmeide zielten zu schlecht.
Die zweite Halbzeit begann mit einem tollen Alleingang von Hecker, doch schoss er knapp daneben. Dann vergab Förster eine Riesenmöglichkeit kläglich. Schließlich musste der immer noch in tadelloser Form befindliche Glintschert in höchster Not retten. Ebner scheiterte an dem aufmerksamen Weißflog.
Genau zwei Minuten war Vollmar eingewechselt, als ihm das 0:2 gelang. In solchen Fällen pflegen sich die Trainer selbst auf die Schulter zu klopfen. Doch kurz darauf brachte ein wuchtiger Kopfball von Ebner nach Auernhammers Freistoß das 1:2. Das gab den Fürthern, nach der knüppelharten Vorwoche ziemlich am Ende ihrer Kräfte, nochmals Auftrieb. Doch als in der 84. Minute die Abseitsfalle nicht klappte, stand Persigehl allein vor dem Kleeblatt-Tor und konnte sich die Ecke aussuchen. Mit dem Schlusspfiff verkürzte Zettl auf 2:3.
SpVgg Fürth: Kastner - Glintschert - Lunz, Schneider - Beierlorzer (53. Pieczyk), Förster, Sendner (46. Auernhammer), Holmeide (65. Hütter), Hermann - Ebner, Wenzl (10. Zettl) - Trainer: Günter Gerling
Wismut Aue: Weißflog - V. Schmidt, Barylla (46. J. Schmidt), Barth - König, Krauß (46. Bemme), Färber, Kapetanovic, Hecker (60. Jack) - Persigehl, Zweigler (71. Vollmar) - Trainer: Jürgen Escher
Tore: 0:1 Zweigler (16.), 0:2 Vollmar (73.), 1:2 Ebner (76.), 1:3 Persigehl (84.), 2:3 Zettl (90.)
Schiedsrichter: Fortunato (Sparta Noris Nürnberg)
Zuschauer: 480
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