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Saison 1990/1991
Freundschaftsspiel - Sa., 02.02.1991, 14:30 Uhr
SpVgg Fürth - SpVgg Weiden
1:1 (0:0)
Zwei aufstrebende Mannschaften trennten sich im Ronhof 1:1, die seit Jahren um den Aufstieg in die Bayernliga kämpfende SpVgg Fürth, und ihr Namensvetter aus Weiden, Spitzenreiter dieser höchsten Amateurliga, mit Ambitionen, die zweite Bundesliga zu erreichen.
Auch wenn dem Tabellendritten der Landesliga Mitte ein Remis gelang, so war wenigstens teilweise der Klassenunterschied bemerkbar. Die Weidener zeichnete durchwegs erstaunlich gute Ballbehandlung aus. Sie glänzten mit ausgezeichnetem Kombinationsspiel, wirkten allerdings mitunter zu verspielt und ließen es vor allem während der ersten 45 Minuten, wo sie eindeutig mehr Spielanteile zu verzeichnen hatten, an der nötigen Durchschlagskraft missen.
Zu berücksichtigen bleibt jedoch, daß auf dem hartgefrorenen Platz die Akteure jegliches Risiko auszuschalten versuchten. Außerdem wirkte die Kälte bisweilen lähmend. Solange es derart kalt ist wie zur Zeit, sollte man Fußball - wenn überhaupt  - nur in der Halle spielen. Das meinten offenbar auch die Fürther Fußballanhänger, von denen sich nur 210 Unentwegte im Ronhof einfanden, während das Gros vor der „Glotze" saß und sich die Tennis-Doppel-Pleite ansah.
Einem schien die Kälte nichts anhaben zu können, dem Weidener Mittelfeldspieler Herbert Riedl, der 90 Minuten mit heruntergerollten Stutzen über den Platz trabte. Darüber hinaus brillierte er mit mustergültigen Pässen. Wenn einer aus dem Team vom Weidener Wasserwerk etwas abfiel, so ausgerechnet der Ex-Zirndorfer Klaus Scheidig, den man aus seiner Zeit beim ASV in besserer Erinnerung hatte. Als energischer Stürmer mit einem gesunden Drang zum Tor erwies sich der nach Seitenwechsel eingesetzte Grötsch, dem in der 52. Minute der Führungstreffer gelang.
Die Fürther wurden durch diesen Rückstand aufgerüttelt, erzwangen offenes Feldspiel und brachten das von Dotzler ausgezeichnet gehütete Tor der Oberpfälzer einige Male in Gefahr. Als Walz in der 72. Minute gegen den ehrgeizigen Ebner zu hart einstieg, schickte ihn Schiedsrichter Mandack (1. FC Nürnberg) für zehn Minuten vom Feld.
Vergeblich versuchten nun die Gäste, das Spiel zu verzögern. Angetrieben von Libero Glintschert, dem besten Fürther dieses Tags, wurden die Kleeblättler überlegen, setzten sich in der Weidener Hälfte fest. Als Ebner in der 79. Minute in den Strafraum eindrang, wurde er von Koppmann gelegt. Den Strafstoß verwandelte Sendner zum 1:1. Kurz vor Schluss hätte Sendner das Spiel sogar noch zu Gunsten der Einheimischen entscheiden können, doch sein Heber über den herauslaufenden Dotzler landete knapp neben dem Pfosten im Aus.
Kein Zweifel, die SpVgg Weiden hat in Fürth imponiert. Natürlich wird niemand das erste Spiel nach der Winterpause, dazu noch unter erschwerten Bedingungen, überbewerten. Beiden Teams darf bescheinigt werden, gut über die Winterpause gekommen zu sein. In Fürth würde man jedenfalls die SpVgg Weiden im nächsten Spieljahr unter Bayernligabedingungen gerne Wiedersehen.
SpVgg Fürth: Kastner - Glintschert - Lunz, Schneider - Beierlorzer (62. Förster), Holmeide, Sendner, Pieczyk, Hermann - Ebner (80. Wenzl), Zettl (46. Auernhammer) - Trainer: Günter Gerling
SpVgg Weiden: Dotzler - Ernemann - Koppmann, Wächter (46. Grötsch) - Gleißner, Walz, Riedl, Götzer, Meyerhofer - Scheidig, Scheurer - Trainer: Hans-Joachim Greben
Tore: 0:1 Grötsch (52.), 1:1 Sendner (79., Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Mandack (1. FC Nürnberg)
Zuschauer: 210
Zeitstrafen (Gast): Walz (72.)
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