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Saison 1959/1960
19. Spieltag - So., 24.01.1960, 14:15 Uhr
FC Schweinfurt 05 - SpVgg Fürth
0:1 (0:1)
Schweinfurts Elf verlor dieses vielleicht entscheidungsvolle Spiel in der ersten Halbzeit, als sie, sich anscheinend nicht des Ernstes der Lage bewusst, zu keiner Phase zu einer Leistung fand, die einen Erfolg hätte fundieren können. Zu langes Ballhalten, eine Vielzahl von Fehlpässen, keine Spielkonzentration machten es den Fürthern verhältnismäßig leicht, ihr Spiel aufzuziehen, ein Spiel von beachtlich spielerischem Niveau und technischem Rüstzeug.
Wiewohl das alles entscheidende Tor zwar einer ausgezeichneten Einzelleistung von Schneider, aber immerhin einem Selbsttor des besten Schweinfurter Akteurs Krämer entsprang, muss die Halbzeitführung der Gäste als absolut verdient bezeichnet werden.
In der zweiten Halbzeit fand sich Schweinfurt endlich - aber zu spät - zu einer Form, die dann auch der Gästeabwehr das Letzte abverlangte. Mit einer geradezu bewundernswerten Abwehrleistung, zuweilen auch mit Glück, wurde der Torvorsprung bis Spielende behauptet und der hart erkämpfte Sieg mit Fug und Recht gefeiert.
Es unterliegt keinem Zweifel: Die in nahezu allen spielerischen Belangen bessere Fürther Elf verdiente sich den Sieg völlig zu Recht. Die Elf war mannschaftlich weit besser abgestimmt als ihre nervös gewordenen Widersacher. Beachtlich waren aber auch die Spielmoral und die Einsatzfreudigkeit jedes einzelnen Gästespielers. Die Mannschaft hat nach eigenem Urteil eins ihrer besten Spiele dieser Saison geliefert.
Die Abwehr hatte vornehmlich in der zweiten Spielhälfte ein Riesenpensum zu verrichten, stand aber souverän und eisern. Der in einzelnen Fällen hervorragend abwehrende Torwart Geißler .und der mit stoischer Ruhe wirkende Stopper Emmerling verdienten sich dabei eine besondere Anerkennung.
Bester Deckungsspieler blieb für die gesamte Spielstrecke der als linker Läufer eingesetzte Nationalspieler Erhard, der sich mit seiner Rolle als Aufbau- und zugleich als Abwehrspieler hervorragend abfand und in vielen Spielzügen an. Szymaniak erinnerte. Im Angriff standen fünf tatenfreudige und versierte Spieler. Das Laufpensum von Schneider war dabei schon ganz beachtlich.
Schweinfurts Elf wachte spät auf. Mit der Leistung des zweiten Spielabschnitts wäre zumindest ein Unentschieden herausgesprungen. In der Abwehr erreichte Gehling auch diesmal keine voll befriedigende Form. Der nicht all zu stark beschäftigte Torwart Geyer blieb am Torerfolg der Gäste schuldlos. Durch eine sehr gute spielerische Leistung machte Stopper Krämer sein unglückliches Selbsttor mehr wie wett. Stammberger und Lang gaben, was in ihren Kräften stand.
Aber der Angriff war auch diesmal der schwächste Mannschaftsteil, der sich durch mangelnde Spielübersicht und durch durchsichtiges und wenig produktiv angelegtes Stürmerspiel um die Früchte eines so dringend notwendigen Erfolg brachte.

Vorspiel der Reserven: FC Schweinfurt 05 - SpVgg Fürth 1:4
FC Schweinfurt 05: Geyer - Gehling, Schmitt - Stammberger, Krämer, Lang - Wendrich, Walter, Schweighöfer, Burkhardt, Aumeier - Trainer: Fritz Käser
SpVgg Fürth: Geißler - Bauer, Koch - Ehrlinger, Emmerling, Erhard - Siebenkäss, Schneider, Schmolke, O. Schmidt, Landleiter - Trainer: Horst Schade
Tore: 0:1 Krämer (32., Eigentor)
Schiedsrichter: Kandlbinder (Regensburg)
Zuschauer: 5000
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