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Saison 1947/1948
15. Spieltag - Sa., 13.12.1947, 14:30 Uhr
1860 München - SpVgg Fürth
2:0 (2:0)
Schlamm erstickt Kombinationen.

Die auffallend schwache Schiedsrichterleistung Ripbergers, der für den nicht erschienenen Frankfurter Schmidt eingesprungen war, sowie der nach kurzer Zeit völlig aufgeweichte Boden, beeinflußten wesentlich das Niveau des Spiels. Mancher gut gemeinte Flachpass blieb im Schlamm stecken und mehrmals kamen auf beiden Seiten Spieler in aussichtsreicher Position zu Fall.

Aus der Elf der Löwen ragten der wuchtige Glas und besonders Pledl durch sein gutes Verteidigerspiel heraus. Im Sturm dagegen zeigte sich nur der linke Flügel auf der Höhe. Man vermisste fließende Kombinationen und bisweilen wurde recht kopflos abgespielt (Sommer, Wittmann). Nach der Pause ließen die Münchner stark nach, aber nun trat die Unentschlossenheit und Harmlosigkeit des Fürther Angriffes in Strafraumnähe erst recht deutlich hervor, zudem musste Nöth, der einmal frei vor Sembritzki stehend eine große Chance vergeben hatte, nach dein Wechsel verletzt auf den Flügel gehen. Hoffmann hatte nach gutem Start bald abgebaut. So blieb die unermüdliche Arbeit der starken Fürther Läuferreihe vergeblich. In der Verteidigung der Gäste übertraf Pröll seinen Partner Pfeiffer, hatte allerdings in Lammers den schwächsten 60er Stürmer gegen sich. Von der Form der Lokaltreffen des Vorsonntags blieben beide Mannschaften weit entfernt.

Pitt

1860 München: Sembritzki - G. Pledl, Glas - Hammerl, Bayerer, Sommer - Lammers, Wittmann, Thanner, L. Janda, Hornauer - Trainer: Dr. Max Schäfer
SpVgg Fürth: Niemann - Pfeiffer, Pröll - Vorläufer, Zollhöfer, Frosch - Hoffmann, Sieber, Nöth, Gottinger, Markovic - Trainer: Hans Krauß
Tore: 1:0 L. Janda (30.), 2:0 Thanner (36.)
Schiedsrichter: Ripberger (München)
Zuschauer: 12000
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